Formel E Stuttgart im Gespräch als zweiter deutscher Rennkurs

Von red/dpa 

Flitzen bald die Elektrosportwagen der Formel E über den Cannstatter Wasen? Im Stuttgarter Rathaus gibt es schon seit längerem Pläne, zweiter deutscher Standort im Rennkalender zu werden.

Stoffel Vandoorne im Mercedes Benz EQ, mit dem er in der Formel E startet. Foto: imago images/Kräling/Bildagentur Kräling via www.imago-images.de
Stoffel Vandoorne im Mercedes Benz EQ, mit dem er in der Formel E startet. Foto: imago images/Kräling/Bildagentur Kräling via www.imago-images.de

Stuttgart - Stuttgart hat einem Medienbericht zufolge grundsätzlich Interesse an der Austragung eines Rennens der Formel E. Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, gibt es Gespräche darüber, ob die baden-württembergische Landeshauptstadt neben Berlin als zweiter deutscher Standort in den Rennkalender aufgenommen wird. „Das sind bislang Vorgespräche. Es gibt noch keine konkreten Verhandlungen“, sagte Rathaus-Sprecherin Jasmin Bühler am Mittwoch.

Die Formel E wollte Stuttgart als Kandidaten für eine Austragung nicht näher kommentieren. „Wir bleiben offen für die Möglichkeit, dass mehr als ein Rennen in Deutschland ausgetragen wird“, teilte die Formel E mit. „Wir erhalten viel Interesse und führen Gespräche mit Städten auf der ganzen Welt.“

Strecke soll über den Wasen und durch die Mercedes-Benz-Arena führen

Derzeit würden Rahmenbedingungen geklärt, sagte Bühler. Auch ein genauer Streckenverlauf müsse noch ausgearbeitet werden. „Die Idee gab es im Rathaus schon einige Zeit“, sagte der CDU-Fraktionschef im Rathaus, Alexander Kotz, der „Bild“.

In Berlin ist die Formel E in diesem Jahr am 21. Juni zu Gast. Die deutsche Hauptstadt ist als einzige Stadt seit der Premierensaison 2014/2015 stets Austragungsort für die Elektroflitzer gewesen.