Forschungsreise in Kolumbien Deutsche Doktorandin entdeckt neue Spinnenart

Von Franziska Schmock 

Die Doktorandin Charlotte Hopfe von der Universität Bayreuth hat auf ihrer Forschungsreise nach Kolumbien eine neue Spinnenart entdeckt. Der Name der neuen Art führt zurück in Hopfes Schulzeit.

Bei Recherchen zum Thema Spinnenseide hat Charlotte Hopfe eine neue Spinnenart entdeckt. Foto: dpa/Franziska Kraufmann
Bei Recherchen zum Thema Spinnenseide hat Charlotte Hopfe eine neue Spinnenart entdeckt. Foto: dpa/Franziska Kraufmann

Stuttgart - Charlotte Hopfe hat im kolumbianischen Hochland eine neue Spinnenart entdeckt. Die Doktorandin der Universität Bayreuth war auf einer Forschungsreise zum Thema „Spinnenseide“ unterwegs, als sie auf die bisher unentdeckte Art stieß. Besonders auffällig seien die Zeichnungen am Rücken sowie die Geschlechtsmerkmale der Spinne.

Benannt hat Hopfe die Spinnenart nach ihrer früheren Deutschlehrerin Ulrike Klamt. So soll das Tier in Zukunft auf den zoologischen Namen Ocrepeira Klamt hören. Die Lehrerin sei durch ihren Enthusiasmus für ihren Beruf, Literatur und ihre Schüler immer ein Vorbild für Charlotte Hopfe gewesen, das sagt die Doktorandin der Zeitung „Der Neue Wiesenbote“. Die Forscherin erhofft sich durch die Entdeckung neue Erkenntnisse über Proteine in der Spinnenseide, die für die Biomedizin und Biotechnologie besser geeignet sein könnten als bisher bekannte Seidenproteine.




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