Heute existieren nur noch die Repliken

„Mauerspringer“, „Touch the wall“, „Paradise out of the darkness“ – so unterschiedlich die Titel der Werke, so verschieden die Motive. Jahrelang lagerten Dutzende Fotografien davon in Jo Hinkos Archiv in Cannstatt und Waiblingen. „Ich war begeistert von den Werken und habe diese analog aufgenommen als sie noch neu und unbeschädigt waren“, sagt der 81-Jährige. Wie wichtig das war, stellte sich erst später heraus als die Original-Kunstwerke zunehmend verwitterten und durch Vandalismus beschädigt wurden. Auch die East Side Gallery selbst ist nicht mehr durchgehend erhalten – der Städtebau nach der Wende tat sein Übriges. Anstelle der Originale von damals existieren heute nur noch die im Jahr 2009 entstandenen Repliken. Umso wertvoller sind Jo Hinkos Zeugnisse der Mauer-Kunst.