Frauenquote in der CDU Das sagt Susanne Eisenmann über die Pläne der Partei

Von red/dpa/lsw 

Die Bundes-CDU will sich mit einer verbindlichen schrittweisen Frauenquote reformieren. Susanne Eisenmann begrüßt die Pläne, meint aber auch: „Die Quote allein schafft nicht mehr Frauen in der Fläche.“

Die CDU-Spitzenkandidatin für die baden-württembergische Landtagswahl, Susanne Eisenmann. Foto: dpa/Marijan Murat
Die CDU-Spitzenkandidatin für die baden-württembergische Landtagswahl, Susanne Eisenmann. Foto: dpa/Marijan Murat

Stuttgart - Die CDU-Spitzenkandidatin für die baden-württembergische Landtagswahl, Susanne Eisenmann, hat die Pläne der CDU-Spitze für eine Frauenquote in der Partei als „Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet.

Aber das löse das Problem noch nicht. „Die Quote allein schafft nicht mehr Frauen in der Fläche“, sagte Eisenmann, die in Baden-Württemberg Kultusministerin ist, am Mittwoch in Stuttgart. Es gehe auch um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und um eine Kultur, in der sich Frauen wohlfühlten. Sie wünsche sich auch, dass mehr Frauen kandidieren. Es gebe noch Handlungsbedarf.

Frauenquote in möglichem Kabinett noch kein Thema

Eine Frauenquote auch für ein mögliches Kabinett Eisenmann nach der Landtagswahl 2021 sei noch kein Thema. „Zunächst mal kämpfen wir dafür, dass wir stärkste Fraktion werden als CDU, dass wir stärkste Kraft in diesem Land werden.“ Danach werde man sich mit der Zusammensetzung des Kabinetts beschäftigen.

Die Bundes-CDU will sich mit einer verbindlichen schrittweisen Frauenquote reformieren. Die Struktur- und Satzungskommission der CDU stellte dafür am Mittwoch wichtige Weichen. Eine endgültige Entscheidung treffen die 1001 Delegierten des Wahlparteitags Anfang Dezember in Stuttgart.

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