Freibäder in Stuttgart Die Freibad-Saison startet – was man dazu wissen sollte

Typischer Sommertag in der Stadt: ein gut gefülltes Freibad (Archivbild). Foto: Lichtgut

Die Freibadsaison in Stuttgart startet bald. Welche Bäder wann öffnen und was es mit den neuen Rauchverboten auf sich hat – wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Freizeit und Unterhaltung: Theresa Schäfer (the)

Wie immer macht Möhringen den Anfang – am Samstag, 25. April, beginnt dort die Stuttgarter Freibadsaison. Alles Wissenswerte zum Open-Air-Schwimmen haben wir hier im Überblick zusammengefasst.

 

Wann öffnen die Freibäder in Stuttgart? Nach der Freibaderöffnung in Möhringen zieht am Tag der Arbeit, dem 1. Mai, das Höhenfreibad Killesberg nach. Das Freibad Rosental in Vahingen und das Bädle in Sillenbuch eröffnen am Samstag, 9. Mai. Zuletzt ist dann das Inselbad Untertürkheim an der Reihe – hier kann man ab Samstag, 16. Mai, ins Becken springen.

Die Auftakttage im Überblick:

  • Samstag, 25. April: Möhringer Freibad
  • Freitag, 1. Mai: Höhenfreibad Killesberg, Bädle in Zuffenhausen
  • Samstag, 9. Mai: Freibad Rosental (Vaihingen), Sillenbucher Bädle, MTV-Freibad in Botnang
  • Donnerstag, 14. Mai: ASV-Quellfreibad Botnang
  • Samstag, 16. Mai: Inselbad Untertürkheim

Wann öffnet das Bädle in Zuffenhausen?

Seit dem 18. April ist das Freibad in Zuffenhausen schon für Bädle-Mitglieder geöffnet, ab dem 1. Mai dürfen auch alle anderen an der Schlotwiese schwimmen.

Wann öffnen die beiden Vereinsfreibäder in Botnang? Die beiden Freibäder in Botnang sind nicht städtisch, sondern werden von zwei Stuttgarter Sportvereinen betrieben. Das MTV-Freibad startet am Samstag, 9. Mai in die Saison. An Himmelfahrt, dem 14. Mai, öffnet dann auch das ASV-Quellfreibad, das ein Stück oberhalb vom MTV an der Furtwänglerstraße liegt.

Wie lange geht die Freibadsaison in Stuttgart? Bei den fünf städtischen Freibädern dauert die Saison bis zum Ende der Sommerferien: Am 13. September schließen die Bäder – egal, wie golden und warm der Spätsommer auch dann noch sein sollte. Genauso ist es auch beim Freibad des MTV Stuttgart in Botnang.

Auch das ASV Quell hat vor, am 13. September zu schließen. Es sei denn, der Altweibersommer ist so schön und warm, dass es sich lohnt, noch länger aufzulassen. So, sagt der ehrenamtliche Freibadverwalter Andreas Gölz, war es im vergangenen Jahr, als man nach viel Regen bei plötzlich bestem Septemberwetter spontan ein „Guerilla Opening“ mit reduzierten Öffnungszeiten machte. „Das war so erfolgreich, das wollen wir als Blaupause für diese Saison nehmen.“

Im Bädle Zuffenhausen dürfen Mitglieder der Abteilung „Bädle“ noch bis zum 27. September ihre Bahnen ziehen, für alle anderen ist ebenfalls am 13. September Schluss.

Wie sind die Öffnungszeiten? Die fünf städtischen Freibäder haben unter der Woche ab 7 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen ab 9 Uhr geöffnet. In den Monaten April, Mai und September ist um 19.30 Uhr Schluss, im Juni, Juli und August kann länger geschwommen werden – dann sind die Bäder bis 20.30 Uhr zugänglich.

Das MTV-Freibad in der Botnanger Furtwänglerstraße ist täglich von 8 bis 19.30 Uhr geöffnet.

Das ASV-Quellfreibad öffnet unter der Woche um 8 Uhr, an den Wochenenden um 9 Uhr. Im Mai und September ist bis 18 Uhr geöffnet, im Juni, Juli und August bis 19 Uhr.

Das Bädle des SSV Zuffenhausen öffnet wochentags um 10 Uhr, an den Wochenenden schon um 9 Uhr. Badeschluss ist um 19 Uhr. Bädle-Mitglieder dürfen schon um 5.30 Uhr zum Schwimmen kommen – und bis 22 Uhr bleiben.

Was kostet ein Freibadbesuch? Ein Besuch in den fünf Freibädern der Stadt ist künftig etwas teurer. Statt wie im Jahr 2025 bei fünf Euro liegt der reguläre Einzeleintritt wie in den Hallenbädern bei 5,50 Euro, ermäßigte Tickets kosten 3,50 Euro. Einen günstigeren Abendtarif gibt es auch: Eine halbe Stunde vor Kassenschluss kostet ein Ticket 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Eine Saisonkarte kostet 120 Euro (ermäßigt 55 Euro).

An den Preisen der städtischen Bäder orientieren sich auch die Vereinsbäder in Botnang und Zuffenhausen. Mitglieder bekommen einen ermäßigten Eintritt.

Lifehack – wie vermeidet man das Schlangestehen? Tickets für die fünf städtischen Freibäder kann man auch online kaufen. Am Drehkreuz muss man dann nur einen QR-Code scannen, „so geht der Zugang sehr zügig“, erklärt ein Sprecher der Stuttgarter Bäder. Einmalig muss man sich für die E-Tickets registrieren – viele Stuttgarterinnen und Stuttgarter dürften aber ohnehin noch aus Coronapandemie-Zeiten registriert sein, als man nur online Schwimmslots buchen konnte.

Bleiben die städtischen Hallenbäder in Stuttgart auch im Sommer offen? Nein. Die Stuttgarter Bäder haben nicht genug Personal, um parallel zum Freibad- auch noch den Hallenbadbetrieb zu stemmen. Alle Beschäftigten aus den Hallenbädern würden für die Arbeit in den Freibädern benötigt, erklärt die Stadt dazu. Die Hallenbäder bleiben aber für den Schul-, Vereins- und Kursbetrieb geöffnet.

Wann schließen die Hallenbäder in Stuttgart? Das Stadtbad Heslach, das Hallenbad Feuerbach und das Hallenbad Zuffenhausen schließen schon an diesem Sonntag (19. April). Bei den Hallenbädern Vaihingen und Sonnenberg und im Leo-Vetter-Bad ist am Donnerstag, 30. April, letzter Badetag. Das Sportbad Neckarpark hat noch bis Sonntag, 3. Mai, geöffnet. Nach der Freibadsaison nehmen die Hallenbäder am 21. September wieder ihren Betrieb auf.

Platsch! Freibadspaß im Rosental. Foto: Lichtgut

Abschied nehmen für immer heißt es in Zuffenhausen: Das 50 Jahre alte Hallenbad wird abgerissen, an seine Stelle kommt ein Neubau. In der Zwischenzeit kann in Europas erstem mobilen Holzschwimmbad gebadet werden. Auch die „Aquabox“ öffnet am 21. September.

Was ist mit Leuze, Bad Berg und Co? Das Leuze, das Solebad Cannstatt und das Mineralbad Berg – alle drei Stuttgarter Thermen bleiben auch im Sommer geöffnet.

Was ändert sich durch das neue, strengere Rauchverbot? Das Land Baden-Württemberg hat im Februar sein Nichtraucherschutzgesetz verschärft, damit Kinder und Jugendliche sowie chronisch Kranke besser vor dem Passivrauchen geschützt sind.

Deshalb ist das Rauchen auch in den Freibädern nur noch in speziell gekennzeichneten und eingerichteten Raucherzonen erlaubt. Außerhalb der Zonen – zum Beispiel auf den Liegewiesen – herrscht absolutes Rauchverbot.

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