Nach einer Bombendrohung wird am Freitagmorgen eine Schule in Freiburg geräumt und stundenlang durchsucht. Die Polizei kann den Verdächtigen schnell identifizieren.

Ein Schüler hat in der Nacht zum Freitag auf einer Internetplattform angekündigt, dass in einer Freiburger Schule eine Bombe explodieren soll. Die Polizei sei auf die Ankündigung von selbst aufmerksam geworden, sagte ein Sprecher ohne genaue Angaben dazu zu machen. Als man den 19-Jährigen identifizierte, räumte er ein, die Bombendrohung verfasst zu haben, welche jedoch nicht ernst gemeint war. Aus Sicherheitsgründen wurde dennoch die Schule am Morgen geräumt und stundenlang durchsucht. Von der Räumung waren rund 700 Schülerinnen, Schüler und Schulpersonal betroffen. Eine Bombe oder sonstiger Sprengsatz wurde nicht gefunden.

Der junge Mann muss nun mit einem Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten verantworten. Es wird laut Polizei auch geprüft, inwieweit er für die Kosten des Einsatzes aufkommen muss.