Freitag, der 13. Filmtipps zum gefürchteten Unglückstag

Von red/AFP/loj 

Was tun, wenn Freitag, der 13., ist und draußen das Unglück droht? Am besten gar nicht erst die eigenen vier Wände verlassen und den Tag vor dem Fernseher verbringen – mit unseren Tipps zum Unglückstag.

Der Gruselclown aus Stephen Kings Es ist zweifellos ein angemessener Begleiter für einen Filmabend am Freitag, dem 13. Foto: Warner Bros
Der Gruselclown aus Stephen Kings Es ist zweifellos ein angemessener Begleiter für einen Filmabend am Freitag, dem 13. Foto: Warner Bros

Stuttgart - Eigentlich freuen sich die meisten Menschen, wenn der Freitag da ist, schließlich winkt bestenfalls ein Wochenende mit viel Freizeit und wenig Arbeit. Doch es gibt eine Ausnahme, und zwar immer dann, wenn der Freitag auf einen 13. fällt. Gemeinhin gilt der Freitag, der 13., als Unglückstag. Übrigens ganz zu Unrecht: Für den Mythos vom Unglückstag gebe es keine Belege, erklärte die Gothaer Versicherung am Mittwoch.

Dabei zog das Unternehmen ausgerechnet eine auffällige Schadenshäufung in Deutschland am vorletzten Freitag, dem 13., als Beleg heran. Demnach gab es am 13. Januar 2017 insgesamt 1738 von Privatkunden gemeldete Schäden, etwa dreimal so viele wie üblich. Aber der Auslöser dafür sei klar identifizierbar gewesen - Sturmtief „Egon“ zog damals über Deutschland hinweg. Am zweiten vermeintlichen Unglückstag des vergangenen Jahres, dem ebenfalls auf einen Freitag gefallenen 13. Oktober, habe es mit gerade einmal 500 Schäden nur ein geringes Schadensaufkommen gegeben.

In der Bevölkerung hält sich gleichwohl mehr oder weniger ausgeprägt der Aberglaube, dass an einem solchen Freitag Ungemacht drohen könnte. Wer also lieber auf Nummer sicher gehen und die eigenen vier Wände am Freitag, den 13., gar nicht erst verlassen möchte, für den hat die Redaktion eine kleine Sammlung von Filmen und Serien erstellt, mit denen sich der Tag bestens auf dem Sofa verbringen lässt.

Freitag, der 13.

Allen voran steht ohne Zweifel der Urfilm „Freitag der 13.“. 1980 flimmerte die Geschichte rund um den Psychopathen Jason Voorhees zum ersten Mal über die Leinwand und hat es seither auf ironischerweise elf Fortsetzungen gebracht, die mehr oder weniger inhaltlich zusammenhängen.

„Freitag, der 13.“ und die Nachfolger sind auf diversen Streamingportalen zu finden, darunter iTunes und Netflix.

Ghostbusters – Die Geisterjäger

Der Film mit Bill Murray und Dan Akroyd in den Hauptrollen stammt ebenfalls aus den 1980er Jahren und zählt zu den erfolgreichsten Komödien aller Zeiten. Sie erzählt vom Versuch einiger liebenswerter Wissenschaftler und Chaoten, als Geisterjäger in New York Karriere zu machen. Unvergessen sind die Szenen mit dem riesigen Marshmallow Man und die Geisterjagd in einem heimgesuchten Hotel. Auch von Ghostbusters gibt es Fortsetzungen, die aber alle nicht die Qualität des Originals erreichten.

Ghostbusters ist auf Netflix abrufbar.

Final Destination

In Final Destination aus dem Jahr 2000 geht es um den Schüler Alex, der aufgrund einer starken Vorahnung dafür sorgt, dass einige seiner Mitschüler nicht bei einem Flugzeug einsteigen, das dann tatsächlich beim Start explodiert. Anschließend sterben allerdings nach und nach einige der Überlebenden. Thema von Final Destination ist die Überlistung des Schicksals, was zunächst zu gelingen scheint. Da aber das Sterben mancher Menschen vorherbestimmt war, holt sie sich der Tod trotzdem.

Final Destination ist auf Netflix abrufbar.

Die Glücksritter

Eine weitere, herrliche Komödie aus den 80ern. Zwei schwerreiche Brüder gehen eine Wette ein: Sie wollen klären, ob Erfolg eine Frage des Erbguts oder des sozialen Umfelds ist und setzen ihren Juniorpartner kurzerhand auf die Straße, um ihn durch einen Obdachlosen zu ersetzen. Dan Akroyd und Eddie Murphy glänzen in dieser Komödie, die inzwischen zu den Klassikern zählt.

Die Glücksritter ist auf Amazon Prime Video abrufbar.

Stephen Kings Es

Die erste Verfilmung von Stephen Kings Horrorklassiker „Es“ stammt aus dem Jahr 1990 und hat ebenso ihren Reiz wie die Neuverfilmung aus dem Jahr 2017. Es geht um eine Handvoll Jugendlicher, die in den 50er und 80er Jahren in der amerikanischen Kleinstadt Derry gegen das Böse kämpfen.

Es (1990) ist auf iTunes zu finden, die Neuverfilmung auf Amazon Prime Video.

TV-Serie Lost

Die Mysteryserie Lost, die vom Schicksal der Überlebenden eines Flugzeugabsturzes auf einer Insel im Pazifik handelt, war zwischen 2004 und 2010 ein Straßenfeger. Die auf mehreren Zeitebenen ineinander verschlungenen Lebenswege der Protagonisten werden so packend geschildert, dass sich der Fernseher kaum abstellen lässt. Zum Ende hin geraten die Handlungsstränge allerdings derart durcheinander, dass offenbar auch die Macher der Serie den Überblick verloren haben. Für das Finale brauchen Zuschauer eine gewisse metaphysische Toleranz.

Lost ist auf Amazon Prime Video, iTunes und Sky zu finden.

TV-Serie Stranger Things

Das Netflix-Eigengewächs Stranger Things bietet in drei Staffeln gepflegten Grusel mit 80er-Flair. Eine Mutter sucht ihren Jungen, der in eine Parallelwelt gezogen worden ist, und wird dabei von seinen Freunden unterstützt. Die Serie hat einen ebenso hohen Suchtfaktor wie Lost.

Stranger Things ist auf Netflix abrufbar.

TV-Serie Fargo

In den drei Staffeln der Serie, die sich an dem gleichnamigen Kinofilm der Coen-Brüder orientiert, geht es auch viel um Glück, Unglück und skurrile Zufälle, die über das Schicksal der Protagonisten entscheiden. Jede Staffel ist inhaltlich in sich abgeschlossen und erzählt im Wesentlichen von seltsamen Verbrechen, die die Polizei einiger kleiner Städte in den US-Staaten Minnesota und North Dakota in Atem halten.

Fargo ist auf Netflix abrufbar.