Freitagsdemo in Ludwigsburg „Es gibt kein Recht auf Kohlebagger fahren“

Von ena 

An der insgesamt sechsten Freitagsdemo in Ludwigsburg haben rund 250 Personen teilgenommen. Am Rande der Veranstaltung kam es zu einem Zwischenfall mit einem Autofahrer.

Der Protestzug auf der Wilhelmstraße Foto: factum/ 9 Bilder
Der Protestzug auf der Wilhelmstraße Foto: factum/

Ludwigsburg - Rund 250 Personen haben sich am Freitag in Ludwigsburg am weltweiten Klimastreik beteiligt. Knapp zwei Stunden lang zog die Menge vom Bahnhof über den Rathausplatz zum Landratsamt und zurück in die Innenstadt und forderte dabei lautstark eine andere Klimapolitik. Die Teilnehmer skandierten Parolen wie „Es gibt kein Recht auf Kohlebagger fahren“ oder „Streik in der Schule, Streik in der Fabrik – das ist unsre Antwort auf eure Politik“. Erstmals mitmarschiert sind auch die Parents for Future, eine Gruppe von Eltern im Landkreis Ludwigsburg, die das Anliegen ihrer Kinder unterstützen. Am Rande der Demonstration kam es zu einem Zwischenfall. Ein Teilnehmer hatte in der Hindenburgstraße mit der flachen Hand gegen die Scheibe eines Autos gehauen. Der Wagen musste wegen des Protestzugs am Straßenrand warten – war aber losgefahren, als der nämliche Teilnehmer an ihm vorbei lief. Dieser wurde dabei von dem Auto touchiert. So schilderte der betroffene Teilnehmer den Vorfall, der den Autofahrer eigenen Angaben zufolge anzeigen wird. Die Polizei konnte am Nachmittag noch keine näheren Angaben machen. Die Ermittlungen dauern an.