„Fridays For Future“ in Stuttgart Weniger Schüler demonstrieren vor Rathaus für Klimaschutz

Von red/dpa/lsw 

Ganz nach dem schwedischen Vorbild der 16 Jahre alten Klima-Aktivistin Greta Thunberg haben Schüler in Stuttgart für mehr Klimaschutz demonstriert. Dafür sind sie nicht in die Schule gegangen. Ihre Zahl hat sich in den vergangenen Wochen jedoch drastisch reduziert.

Rund 200 junge Menschen haben in Stuttgart wieder für mehr Klimaschutz demonstriert. Foto: dpa 10 Bilder
Rund 200 junge Menschen haben in Stuttgart wieder für mehr Klimaschutz demonstriert. Foto: dpa

Stuttgart - Rund 200 junge Menschen haben in Stuttgart wieder für mehr Klimaschutz demonstriert - unter ihnen viele Schüler, die am Freitagvormittag Unterrichtsstunden verpassten. Nach einer Kundgebung vor dem Rathaus zog eine Demonstration durch die Innenstadt. „Wir gehen zu drei Schulen und versuchen, andere Schüler für den Streik zu gewinnen, sagte die 22-jährige Lotte von Bonin, die die Proteste mitorganisiert. Die Aktion war Teil der Bewegung „Fridays For Future“. In Stuttgart demonstrierten Mitte Februar noch bis zu 1000 Schüler.

Lesen Sie hier: Was Schulen in der Region Stuttgart von den Freitagsdemos halten.

Greta Thunberg bei Demo in Hamburg dabei

Am selben Tag kam deren Ideengeberin, die 16-jährige Greta Thunberg, erstmals für einen Schulstreik nach Deutschland. Vor rund einem halben Jahr hatte Thunberg alleine vor dem Reichstag in Stockholm damit begonnen, für stärkere Klimaschutzbemühungen ihres Landes zu protestieren. Durch Auftritte auf der UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz (Katowice) und beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist sie seitdem weltberühmt geworden. Schüler und Studierende in aller Welt demonstrieren mittlerweile nach ihrem Vorbild für mehr Klimaschutz. Rund 3000 kamen am Freitag in Hamburg zusammen.

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