Friedensnobelpreis Kohl, Snowden, der Papst: Von ewigen Favoriten und Überraschungen

Von the/dpa 

278 Namen stehen auf der Kandidatenliste für den Friedensnobelpreis. Es kursieren Namen wie Papst Franziskus, Edward Snowden oder Malala Yousafzai. Doch das Nobelkommitee war schon immer für Überraschungen gut.

Helmut Kohl: Der Kanzler der Einheit wird seit Jahren als heißer Favorit gehandelt, doch bekommen hat er den Friedensnobelpreis noch nie. Ändert sich das im 25. Jahr nach dem Mauerfall? Foto: dpa 6 Bilder
Helmut Kohl: Der Kanzler der Einheit wird seit Jahren als heißer Favorit gehandelt, doch bekommen hat er den Friedensnobelpreis noch nie. Ändert sich das im 25. Jahr nach dem Mauerfall? Foto: dpa

278 Namen stehen auf der Kandidatenliste für den Friedensnobelpreis. Es kursieren Namen wie Papst Franziskus, Edward Snowden oder Malala Yousafzai. Doch das Nobelkommitee war schon immer für Überraschungen gut.

Stuttgart - Edward Snowden wäre eine gewagte, aber couragierte Wahl. Papst Franziskus ist ein anderer heißer Favorit für den Friedensnobelpreis, der am Freitag in Oslo vergeben wird. Seit Jahren ist auch Einheitskanzler Helmut Kohl im Kreise der Anwärter. Mit Malala Yousafzai könnte eine erst 17-Jährige in den erlauchten Kreis der Friedensnobelpreisträger aufgenommen werden.

Die Liste der Nominierten ist in diesem Jahr länger denn je: 278 Namen stehen darauf - von Promis über Exoten und bis zu ewigen Favoriten. Wir stellen einige von ihnen vor.