„Friends: The Reunion“ Kann man das TV-Special überhaupt in Deutschland sehen?

Vor 17 Jahren ging „Friends“ zu Ende – jetzt gibt es ein Wiedersehen. Foto: imago images / Cinema Publishers Collection 13 Bilder
Vor 17 Jahren ging „Friends“ zu Ende – jetzt gibt es ein Wiedersehen. Foto: imago images / Cinema Publishers Collection

„Friends“-Fans sind aus dem Häuschen: Ab dem 27. Mai zeigt die Streaming-Plattform HBO Max das Special „Friends: The Reunion“. Wir beantworten die wichtigsten Fragen. Vor allem: Kann man in Deutschland überhaupt gucken?

Digital Unit : Theresa Schäfer (the)
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Los Angeles - Um es mit Janice (Maggie Wheeler) zu sagen: „Oh – my – god!“ Rachel, Ross, Chandler, Monica, Joey und Phoebe sind zurück. Die Streaming-Plattform HBO Max zeigt das Special „Friends: The Reunion“ ab dem 27. Mai. Wir beantworten alle Fragen, die sich „Friends“-Enthusiasten jetzt stellen – vor allem: Kann man auch in Deutschland gucken?

Gibt es einen neuen Plot?

Nicht wirklich. Wer sich erhofft hat, eine ganz neue Folge der „Friends“ zu sehen, dürfte von der Reunion eventuell enttäuscht sein. Die Macher haben erklärt, dass es kein festes Drehbuch für das Revival gab. Es scheint sich eher um eine nostalgisches Treffen unter Freunden zu handeln: Die sechs Serienstars von damals – Jennifer Aniston, Courteney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc, David Schwimmer und Matthew Perry – treffen sich, flätzen sich gemütlich auf der Couch ihres Lieblingscafés „Central Perk“ und schwelgen in Erinnerungen: Also ganz viele „Weißt du noch?“ und „Wie war das gleich?“.

Das ist auch im dem zweiminütigen Trailer zu sehen, den HBO Max jetzt ins Netz gestellt hat:

Auch das Set ist ganz wie damals: Gedreht wurde auf dem Studiogelände von Warner Bros. im kalifornischen Burbank, wo auch die Original-Serie in den 1990er Jahren gefilmt wurde.

Wer ist dabei?

Im Gegensatz zur Wiederauflage von „Sex and the City“ fehlt bei „Friends: The Reunion“ keiner der Hauptdarsteller: Aniston, Cox, Kudrow, LeBlanc, Schwimmer und Perry verstehen sich immer noch gut, Gerüchte über Eifersüchteleien gab es nie. Lisa Kudrow sagt es im Trailer: „Wir haben so eine enge Verbindung durch diese Show.“

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Ein bisschen ist diese Reunion wie ein Klassentreffen: Tom Selleck kommt zur lila Tür herein – er spielte in der zweiten Staffel Monicas deutlich älteren Freund Richard – und natürlich darf auch Maggie Wheeler als Janice mit der nervtötenden Stimme nicht fehlen.

Daneben haben – warum auch immer – Stars einen Auftritt, die im Original nie vorkamen: Talkshow-Host James Corden zum Beispiel und Model Cara Delevingne. Sogar Lady Gaga, Justin Bieber und David Beckham wurden groß angekündigt.

Kann man das Special überhaupt sehen, wenn man in Deutschland ist?

Eher nicht. „Friends: The Reunion“ startet am 27. Mai exklusiv bei dem US-amerikanischen Streamingdienst HBO Max. Der ist in Deutschland nicht verfügbar und damit ist das langersehnte „Friends“-Revival auch erst einmal fürs deutsche Publikum nicht zu sehen.

Es gibt einige Tricks, wie man trotzdem an den ersehnten TV-Stoff kommt: Mit VPN-Sofware, die den Servern von HBO Max eine US-amerikanische IP-Adresse vorgaukelt. Ganz hasenrein ist das aber nicht.

Ansonsten ist einfach noch Geduld gefragt: Der Sender Sky zeigt HBO-Max-Produktionen in Europa – vielleicht bald auch die „Friends“-Reunion?

Wo kann man die alten „Friends“-Staffel noch mal gucken?

Auf Netflix sind alle zehn „Friends“-Staffel zu finden. Also: Hässliche Fernsehsessel in Liegeposition stellen, Kapuzineräffchen Marcel auf den Schoß und nochmal darüber streiten, ob Ross und Rachel jetzt „on a break“ waren oder nicht.




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