Fritz Kuhn zum Kampf gegen das Coronavirus Ex-OB: Astrazeneca „einfach freigeben“

Der Impfstoff von Astrazeneca sorgt für Schlagzeilen. Womöglich ganz zu unrecht. Foto: dpa/Expa
Der Impfstoff von Astrazeneca sorgt für Schlagzeilen. Womöglich ganz zu unrecht. Foto: dpa/Expa

Stuttgarts Ex-OB Fritz Kuhn ärgert offenbar, dass viele Menschen gegen den Impfstoff von Astrazeneca Vorbehalte haben und sich mit diesem nicht impfen lassen wollen. Der Grünen-Politiker rät deshalb, man solle den Impfstoff freigeben.

Stuttgart - Bald ein Jahr lang stand Fritz Kuhn dem Corona-Krisenstab der Stadt vor. Ganz hat sich der Ex-OB von dieser Rolle wohl noch nicht verabschiedet. Kuhn hat wegen der Skepsis vieler Menschen gegen den Impfstoff von Astrazeneca auf Twitter erklärt, man solle diesen „einfach freigeben. Alle Altersgruppen. Nix Impfkommission und Ethikkommission, sondern an Alle, die wollen. Irre wäre, wenn der Impfstoff im Kühlschrank verbliebe“.

Zur Beruhigung Kuhns sei gesagt: Laut einer schottischen Studie reduziert der Astrazeneca-Impfstoff nach dem ersten Piks das Risiko eines Klinikaufenthalts um bis zu 94 Prozent, der Impfstoff von Biontech um bis zu 85 Prozent. Die Skepsis dürfte sich schnell legen.




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