Früherer Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück hat nun das Grundgesetz auf dem Oberarm

Uwe Hück will eine neue Partei gründen. (Archivbild) Foto: dpa/Marijan Murat
Uwe Hück will eine neue Partei gründen. (Archivbild) Foto: dpa/Marijan Murat

Der frühere Porsche-Betriebsratschef und künftige Parteigründer Uwe Hück hat sich Artikel 1 des Grundgesetzes auf den Arm tätowieren lassen. Im Sommer will er gegen Boxweltmeister Manuel Charr antreten.

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Pforzheim - Uwe Hück (58), früherer Porsche-Betriebsratschef und Parteigründer in spe, hat sich einen Teil des Grundgesetzes auf den rechten Oberarm tätowieren lassen. Und zwar Artikel 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Gerade zu Corona-Zeiten sei die gefährdet, so Hück. „Wenn niemand daran erinnert, geht der Grundsatz flöten“, sagte er. Mit dem Grundgesetz auf dem Arm will er im Sommer gegen den amtierenden Boxweltmeister Manuel Charr antreten. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur kritisierte Hück am Mittwoch den Umgang mit den alten Menschen in der Pandemie: „Die werden jetzt alleine gelassen.“ Ältere, die das Land nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut hätten, würden nun im Alter eingesperrt. „Das ist nicht anständig.“ Hück, der im Dezember die SPD nach internem Zwist nach 40 Jahren verlassen hatte, steht offenbar kurz vor der Gründung einer neuen Partei. Ende der Woche will er sich dazu erklären.




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