Frühling in Stuttgart Klassiker und neue Trends für die Freizeit

Von David Werner 

Viele Menschen in der Region Stuttgart werden das frühlingshafte Wetter am langen Wochenende nutzen. Ob im eigenen Garten oder Park, an vielen Orten kann man mit Freunden und Bekannten Sport machen.

Die Rasenfläche vor dem Stuttgarter Schloss lädt bei Sonnenschein zum Verweilen ein. Auch als Sportfläche kann die Wiese genutzt werden. Foto: Kathrin  Thimme 14 Bilder
Die Rasenfläche vor dem Stuttgarter Schloss lädt bei Sonnenschein zum Verweilen ein. Auch als Sportfläche kann die Wiese genutzt werden. Foto: Kathrin Thimme

Stuttgart - Nach dem kurzzeitigen Wintereinbruch Ende April hält der Frühling in der ersten Maiwoche Einzug und verwöhnt die Menschen in der Region Stuttgart mit viel Sonne und hohen Temperaturen.

Die guten Wetterbedingungen locken ins Freie. Egal ob bei einem kühle Getränk auf der Restaurantterrasse, einem guten Buch auf dem heimischen Balkon oder mit der Picknickdecke im Park – das Wetter bietet vielfältige Optionen, sich an der frischen Luft aufzuhalten.

Wer es nach der kühlen Wetterphase gerne sportlich angehen möchte, findet diverse Möglichkeiten in und rund um Stuttgart. Wanderrouten, Fahrradwege, Joggingstrecken und Freibäder, die mittlerweile aus dem Winterschlaf erwacht sind, motivieren zum Sport.

Neue Trends kommen aus Amerika

Doch auch der heimische Garten oder die Rasenfläche im Stadtpark sind Orte, an denen man das schöne Wetter genießen kann. Zahlreiche Spielideen, für die man mal wenig, mal etwas mehr Raum benötigt, bieten Gelegenheiten, sich mit Freunden und Bekannten zu bewegen.

Dabei sind manche Spiele schon langjährige Dauerbrenner. Ganz traditionell vertreibt man sich die Zeit unter freiem Himmel mit Frisbee, Volley- oder Federball. Es gibt aber neue Trends, zumeist aus den USA, die für Abwechslung auf der Wiese sorgen.

So handelt es sich bei dem Wurfspiel KanJam, das bereits in den 80er Jahren von zwei amerikanischen Studenten entwickelt wurde, um eine besondere Form des Frisbee-Spiels. Zwei Spieler, die sich gegenüberstehen, haben das Ziel, eine Kunststoffscheibe in oder zumindest an eine Tonne zu werfen. Nachdem die Spielidee 2005 patentiert wurde, ist das Zubehör seit 2013 auch außerhalb der USA erhältlich.

Viel Tempo, geringe Verletzungsgefahr

Bei Speed- oder Bounceball handelt es sich um einen Freizeitsport, der dem Feldhockey ähnelt. Gespielt wird Speedball in zwei Teams, die mit Schlägern, die einen Styroporkopf haben, einen Kunststoffball über die Rasenfläche treiben. Die Mannschaften versuchen, das Spielgerät im Tor des Gegners unterzubringen. Speedball zeichnet sich vor allem durch eine hohe Spieldynamik und sich schnell ändernde Spielsituationen aus.

Etwas bekannter als Speedball ist Indiaca. Die Sportart, deren Spielgerät an einen zu groß geratenen Federball erinnert, ähnelt in ihrer Spielweise dem Volleyballsport. Bereits nach dem Zweiten Weltkrieg startete der Sport seinen Siegeszug in Deutschland. Vor allem in den Jugendgruppen des CVJM, später auch in Sportvereinen, organisierten sich Mannschaften und trugen schon bald Turniere aus. Indiaca ist nicht nur ein Freizeitsport für die Halle, sondern ein optimaler Zeitvertreib im Park.

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