FSJ im Otto-Mörike-Stift in Flacht „Ich will noch so viel von Deutschland sehen“

Von Marlene Feller 

An das deutsche Essen musste sie sich aber erst einmal gewöhnen. „In Madagaskar essen wir drei Mal am Tag warm und ganz viel Reis, hier im Pflegeheim gibt es abends meistens nur Brot mit verschiedenen Auflagen. Aber ich mag schwäbisches Essen, vor allem Spätzle mit Rotkraut“, schwärmt sie. Auch die kalte Winterzeit war anfangs Neuland für die 25-Jährige. „Bei uns in Madagaskar gibt es keinen ­Winter, es ist immer sehr warm und fast nie unter 20 Grad. In Deutschland habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Schnee gesehen“, erzählt sie begeistert. Trotz der vielen positiven Erfahrungen während ihrer Zeit in Deutschland hat sie Sehnsucht nach ihrer Familie in Madagaskar. „Vor ­allem an Feiertagen vermisse ich meine ­Eltern und Geschwister sehr. Aber wir ­haben viel Kontakt und telefonieren oft.“

Nach dem FSJ möchte Giovannah ­Rahantaniaina eine Ausbildung als ­Kran­kenschwester machen, am liebsten in München. „Ich will noch so viel von Deutschland sehen, bevor ich wieder zurück nach Hause fliege“, erzählt sie. „Die Möglichkeiten hier muss ich unbedingt ausnutzen.“




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