Im Wahlkampf geht es nicht nur um Wirtschaft, Migration oder Wohnraum. Thomas Walz, der im Wahlkreis Böblingen für die Linke antritt, beschäftigt, in welche Richtung sich die Gesellschaft bewegt.
Thomas Walz von den Linken hat viele Helden, und zwar all jene, die für sich selbst einstehen.
1. Was ist Ihr Herzensprojekt im Wahlkreis?
Um die Interessen, Sorgen und Nöte aller Menschen politisch stattfinden zu lassen, braucht es eine stärkere Teilhabe für alle. Ich möchte mich für die Förderung von bürgerlicher Selbstorganisation einsetzen. Nur in einer starken Gemeinschaft kommen wir als Gesellschaft voran und gegen die zukünftigen Krisen an.
2. Wer ist Ihr Held – und warum?
Ein Held ist für mich jede Person, die für sich selbst einsteht, besonders unter schwierigen Bedingungen. Das beweist wahre charakterliche Größe.
3. Was war Ihr größter Erfolg?
Nachdem ich einige Jahre ausschließlich in Stuttgart aktiv war, hatte ich anfangs keinen Bezug in den Kreis Böblingen. Ich werte es als einen riesigen Erfolg für mich, dass ich es geschafft habe, in nur zwei Jahren ein breites Netzwerk an Menschen und Organisationen aufzubauen.
4. Was war Ihre größte Niederlage?
Für mich ist es eine herbe Niederlage zu sehen, wohin sich unsere Gesellschaft bewegt. Ich wünsche mir ein friedliches und glückliches Leben, kann es aber nicht ertragen, meine Mitmenschen leiden sehen zu müssen.
5. Was hat Sie bewogen, in die Politik zu gehen?
Gesellschaftliche Bedingungen von Armut und Diskriminierung haben mich immer beschäftigt. Es kam das Bewusstsein hinzu, wie dramatisch die Klimakatastrophe wird. Daraus hat sich letztlich ergeben, dass ich politisch aktiv geworden bin.