Funsport in Sindelfingen Teamchallenge war ein sportlicher Wettkampf mit familiärem Touch

Pink war Trumpf bei der diesjährigen Teamchallenge, wie das abschließende Gruppenbild zeigt. Foto: Käthe Ruess

20 Teams stellten sich bei der fünftägigen Sindelfinger Teamchallenge abwechslungsreichen Herausforderungen. Der Gesamtsieg ging an „antei shita“, eine Truppe mit speziellem Namen.

Gegen Ende des Sindelfinger Triathlons dominierte knalliges Pink rund um den Zieleinlauf im Badezentrum immer mehr. Der Grund: Die Wahl für das diesjährige Trikot der Teamchallenge der Organisatoren Karen und Axel Stahl war auf diese Farbe gefallen. Bei der fünftägigen Veranstaltung stand zum Abschluss traditionell die Triathlon-Staffel auf dem Programm.

 

Für das jeweils erste Mitglied der insgesamt 20 Teams ging es für 400 Meter ins Schwimmbecken, die Nummer zwei der Staffeln fuhr 17 Kilometer auf dem Rad durch den Wald, bevor die Läufer die finalen vier Kilometer unter ihre Sohlen nahmen. Auf den letzten Metern wurden dann alle von ihren Kameraden in Empfang genommen, um die Ziellinie gemeinsam zu überqueren.

Für die Schwimmer der Teams standen beim Staffel-Triathlon zum Abschluss der Teamchallenge 400 Meter im Becken auf dem Programm. Foto: Stahl

Das schnellste Triathlon-Trio der diesjährigen Teamchallenge, bei der maximal fünf Mitglieder ein Team bilden, von denen pro Tag jeweils drei aktiv ins Geschehen eingreifen, war „Maichingen United“. Ein loser Zusammenschluss von Müttern und Vätern, die sich über ihre Töchter und Söhne im Kindergarten und beim Kindersport kennengelernt haben. Mit ihrem Nachwuchs hatten sie besonders lautstarke Unterstützung dabei. Diese wurden von Axel und Karen Stahl inoffiziell als bester Fanklub ausgezeichnet.

Der Gesamtsieg der Teamchallenge ging nach den fünf Tagen an die Gruppe um den ehemaligen Bundesliga-Volleyballer Sven Metzger, die sich in diesem Jahr „antei shita“ nannte. Das ist japanisch und heißt so viel wie „beständig“. Dass der Spaß bei dem Quintett wie bei allen anderen auch erneut an erster Stelle stand, macht sich bereits an der außergewöhnlichen Namenswahl bemerkbar. Jedes Jahr lassen sie sich dabei eine neue sprachliche Herausforderung für Kommentator Axel Stahl einfallen, berichteten sie mit einem Augenzwinkern. Platz zwei belegte die erste Mannschaft der Stadtwerke, gefolgt von den „Oldies“, bei denen Axel Stahl selbst als Schwimmer am Start war.

Organisator Axel Stahl schwamm am letzten Tag selbst mit. Foto: Event Service Stahl

Die Veranstaltung, die jedes Jahr unter dem Motto „Fünf Tage, fünf Orte, fünf Herausforderungen“ steht, war am mit verschiedenen Spaß-Wettkämpfen am und im Wasser des Sindelfinger Freibads gestartet. An Tag zwei ging es mit Tauziehen weiter. Im Rahmen des Feuerabends in der Sindelfinger Innenstadt stand tags darauf beim Surprise Day neben Klassikern wie Wettsägen, Boule oder Torwandschießen unter anderem auch horizontales Bierkistenstapeln auf dem Programm. Am vierten Wettkampftag wartete ein Beachvolleyball-Turnier bei der VfL-Sportwelt am Glaspalast.

Tag eins: Auch OB Markus Kleemann (re. hinten) machte sich ein Bild von den Spaß-Wettkämpfen. Foto: Stahl
Tag zwei: Kräftemessen am Seil beim Tauziehen. Foto: Stahl
Tag drei: Nicht nur Wettsägen stand im Rahmen des Feuerabends auf dem Plan. Foto: Stahl
Tag vier: Wettkampf am Netz beim Beachvolleyball-Turnier Foto: Stahl

Ebenso wie der Ablauf seit der Premiere 2016 Tradition hat, ist es eine Gepflogenheit, dass die Stadtwerke als Hauptsponsor alle Teilnehmer abschließend zu einem Pizzaessen einladen. Deren Geschäftsführer Karl Peter Hoffmann zeigte sich nach dem Finale der fünf intensiven Tage, bei denen er für die zweite Mannschaft der Stadtwerke unter anderem auf dem Rad in die Pedale trat, begeistert. Er kündigte eine weitere Teamchallenge für 2026 an.

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