„Fur Free Alliance“ Prada verzichtet künftig auf Pelzmode

Von red/dpa 

Der italienische Moderiese Prada verzichtet künftig auf Pelze und schließt sich der „Fur Free Alliance“ an. Erst im Dezember hatte Chanel verkündet, in Zukunft auf Pelz und auf Leder von exotischen Tieren zu verzichten.

Prada schloss sich der „Fur Free Alliance“ an. (Symbolbild) Foto: dpa
Prada schloss sich der „Fur Free Alliance“ an. (Symbolbild) Foto: dpa

Mailand - Auch der italienische Moderiese Prada verzichtet künftig auf Pelze. Gestartet werde mit den neuen Entwürfen für die Frauenmode zur Sommersaison 2020, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Mailand mit. Die Bestände alter Ware würden noch verkauft. Der Fokus auf „innovative Materialien“ biete die Möglichkeit, „die neuen Grenzen kreativen Designs zu erforschen“ und gleichzeitig der Nachfrage nach ethisch korrekten Produkten nachzukommen.

„Großartiger Tag für Tiere“

Prada schloss sich der „Fur Free Alliance“ an, einer Koalition von Tierschutzorganisationen gegen Mode mit Pelz. Die Bewegung zeige, dass „es sehr unwahrscheinlich ist, dass Pelz jemals als akzeptierter Trend zurückkehrt“. „Dies ist ein großartiger Tag für Tiere“, erklärte Brigit Oele, Programmmanagerin der „Fur Free Alliance“.

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Im Dezember hatte der Modekonzern Chanel verkündet, in Zukunft auf Pelz und auf Leder von exotischen Tieren zu verzichten. Label wie Hugo Boss, Tommy Hilfiger, Calvin Klein, Tom Ford, Stella McCartney, Vivienne Westwood, Comme des Garçons und Versace entschlossen sich schon vor Jahren zu pelzfreier Mode.