Fußball: Aufstieg in Kreisliga A Die Unschlagbaren im Jahr 2025 vom TSV Höfingen
Der TSV Höfingen macht mit 14 Siegen in den 14 Spielen dieses Jahres die Meisterschaft in der Kreisliga B 5 vor dem hartnäckigen Verfolger Spvgg Mönsheim perfekt.
Der TSV Höfingen macht mit 14 Siegen in den 14 Spielen dieses Jahres die Meisterschaft in der Kreisliga B 5 vor dem hartnäckigen Verfolger Spvgg Mönsheim perfekt.
Zwei Jahre nach dem dramatischen Abstieg durch das 2:3 nach Verlängerung im entscheidenden Relegationsspiel gegen den TSV Weissach hat der TSV Höfingen die Rückkehr in die Kreisliga A 2 perfekt gemacht. Nachdem im vergangenen Jahr der TSV Heimerdingen II zu stark war und wegen der Ligenreform keine Relegation ausgespielt worden war, gab es in dieser Saison kein Vorbeikommen am TSV Höfingen.
„Wir hatten den Aufstieg als Ziel klar kommuniziert und haben es auch souverän geschafft“, bilanziert Trainer Marco Russo die Auftritte seiner Elf in der Kreisliga B 5. Neun Zähler Vorsprung hatten die Höfinger am Ende vor der Spvgg Mönsheim, gegen die der TSV den Aufstieg im direkten Duell mit einem 2:0-Sieg am vorletzten Spieltag endgültig klarmachte.
Bis zur Winterpause hatte es noch einen Dreikampf an der Tabellenspitze gegeben: Der TSV Höfingen war auch da schon auf Rang eins, doch die Spvgg Mönsheim und die SVGG Hirschlanden-Schöckingen lagen jeweils nur einen Zähler zurück. Neben den beiden Punkteteilungen gegen die SVGG (2:2) und in Mönsheim (0:0) gab der TSV Höfingen weitere zwei Zähler beim TSV Merklingen II (2:2) ab. Hirschlanden-Schöckingen kassierte die einzige Vorrunden-Niederlage im direkten Duell in Mönsheim (1:2), die Spvgg musste sich eine Woche später beim SV Gebersheim II (2:4) geschlagen geben.
In der Rückrunde verabschiedete sich die SVGG dann allerdings früh aus dem Aufstiegsrennen: Nach der 1:3-Heimniederlage gegen Höfingen am zweiten Rückrundenspieltag und einem 2:2 bei den Spfr. Münklingen eine Woche später betrug der Rückstand schnell sechs Zähler. Die Spvgg Mönsheim erwies sich jedoch bis zum vorletzten Spieltag als hartnäckiger Verfolger und hätte mit einem Sieg in Höfingen das Aufstiegsrennen offen halten können. Doch durch den 2:0-Heimsieg machte der TSV die Mönsheimer Hoffnungen zunichte. „Über beide Spiele hinweg gesehen waren wir die bessere Mannschaft und haben uns den Aufstieg mit der perfekten Rückrunde auch verdient“, meint Höfingen-Coach Marco Russo.
Als Grund für die erfolgreiche Saison sieht der Coach die gute Mischung aus Routiniers und Talenten in der Mannschaft, aus der zwei Akteure herausgeragt haben: Zum einen Innenverteidiger Sebastian Schleweck, der mit seinen 35 Jahren die Abwehr zusammengehalten hat, zum anderen Offensivkraft Rick Schuhmacher, der mit 32 Treffern Rang zwei in der Torjägerliste belegt. „Er ist das Puzzlestück, das uns im vergangenen Jahr gefehlt hat“, erklärt Marco Russo. Der 28-Jährige habe den speziellen Blick für die freien Räume und sei extrem abschlussstark.
Trotz der perfekten Rückrunde hält Marco Russo den Ball für die kommende Saison in der Kreisliga A flach. „Unser Ziel ist einfach nur der Klassenverbleib, auch wenn wir in Spielen gegen höherklassige Teams nicht schlecht ausgesehen haben“, betont er. So einfach wie diese Saison, wo zwei Absteiger schon zu Saisonbeginn festgestanden hätten, werde es sicher nicht nochmal. Immerhin bleibt die Mannschaft zu großen Teilen zusammen, lediglich Tom Schweizer (Karriereende) und Tobias Wagner (zu den Senioren) stehen nicht mehr zur Verfügung.
Dafür wird der Kader vor allem breiter aufgestellt sein: Mit Stürmer Felix Roth (20 Jahre), Abwehrspieler Lukas Schreckenberger (21), Yannick Hueber von der Gebersheimer A-Jugend (19) und Andreas Felger vom SV Gebersheim (21) stoßen überwiegend Talente zum TSV Höfingen. Lediglich der 24-jährige Stürmer Zinedin Latifovic und Torhüter Kim Witte (32), die beide vom SV Leonberg/Eltingen zum TSV stoßen, bringen Erfahrung mit. Witte soll sich laut Russo mit den beiden Torspielern Yannic Engelke und Luca Fink einen offenen Dreikampf um die neue Nummer eins im Tor liefern.