Fußball-Bezirksliga Der Kapitän ist wieder beim SV Pattonville an Bord

Philipp Mandic wird wieder in den Kader des SV Pattonville zurückkehren. Foto: Peter Mann

Philipp Mandic kehrt nach langer Verletzungspause zurück in den Kader des Fußball-Bezirksligisten. Gegen Heimsheim braucht es einen langen Atem.

Sport: Marius Gschwendtner (mgs)

Noch vor wenigen Wochen hatte Francis Pola viele Sorgenfalten auf der Stirn, was das Personal des SV Pattonville anging. Der Trainer des Fußball-Bezirksligisten hatte zeitweise eine lange Liste an Ausfällen zu beklagen.

 

Zwei Spieler, die er schmerzlich vermisste, ragten vergangene Woche besonders heraus. Torhüter Karl Birkeneder und Mittelfeldspieler Selvedin Shanmugarajah. Letzterer war zunächst aus beruflichen Gründen kürzer getreten. In den vergangenen beiden Spielen stand er zweimal 90 Minuten auf dem Platz und lieferte drei Tore und eine Vorlage. Birkeneder ließ zuletzt beim 2:0-Sieg die Offensive des TSV Merklingen verzweifeln. Zudem ist Standardspezialist und Mittelfeldmotor Daniel Gelt wieder vollständig fit, und auch die Brüder Ruslans Purins und Renats Bulajevs haben ihre langen Sperren abgesessen. Vor dem Duell beim Tabellendritten TSV Heimsheim am Sonntag (15 Uhr) lichtet sich das Lazarett weiter.

Kapitän Philipp Mandic kehrt zurück in den Kader. Der Angreifer stand zuletzt am 19. Oktober gegen den TASV Hessigheim auf dem Feld. Zunächst hatte ihn eine Knieverletzung, die er sich bei einem Zusammenstoß im Training zuzog, außer Gefecht gesetzt. Nach seiner Rückkehr erlitt er dann eine Platzwunde. Nach langer Pause und konstantem Training diese Woche ist er wieder eine Option. „Seine Laufwerte waren schon mal gut, mal schauen wie es am Wochenende ist“, sagt Pola.

Dann müssen die Laufleistungen bei allen Pattonvillern stimmen. „Wir müssen einen langen Atem haben“, weiß Pola. Er kalkuliert damit, dass das Pokalspiel, das die Heimsheimer am Donnerstagabend bestreiten mussten, ab der 70. Minute seine Wirkung zeigen wird. „Dann denke ich, dass wir eine Chance haben“, sagt Pola.

Heimsheim mit großer Offensivqualität

Bis dahin müsse sein Team konsequent dagegenhalten und schwer zu bespielen sein. „Das ist vor allem auch eine mentale Komponente. Wenn sie nach 30 Minuten schon 2:0 führen, dann macht es keinen Unterschied, dass sie unter der Woche noch gespielt haben“, sagt Pola. Der Trainer warnt vor der Qualität, die der Aufsteiger rund um Torjäger Lino Widmaier (20 Treffer) hat. „Es ist eine sehr eingespielte Mannschaft die sicherlich Platz zwei anvisiert hat“, berichtet Pola. Das Team aus dem Enzkreis hat fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsrang. Die Pattonviller stehen dagegen noch immer auf einem direkten Abstiegsplatz.

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