Fußball: Bezirksliga Ehrgeiz der Trainer strahlt auf den FC Marbach aus
Der Bezirksligist FC Marbach zeigt vor Spiel in Pflugfelden Konstanz und ein neues Gesicht. Das hat viel mit dem neuen Trainerduo zu tun.
Der Bezirksligist FC Marbach zeigt vor Spiel in Pflugfelden Konstanz und ein neues Gesicht. Das hat viel mit dem neuen Trainerduo zu tun.
Vor dem letzten Training hat sich Marbachs Trainer Steffen Leibold noch mit einem Müsliriegel gestärkt. Der Coach achtet auf gesunde Ernährung, will auch in diesem Bereich Vorbild sein für seine Mannschaft. Es sind aber auch andere Eigenschaften, die der Coach zusammen mit seinem Co-Trainer Dominik Gallert dem Team vorlebt. Es ist diese Leidenschaft, dieser Ehrgeiz, diese Orientierung die von dem Duo ausgeht, sich auch auf das Team überträgt und die Saison der Marbacher in der Bezirksliga Enz/Murr vor dem Duell an diesem Sonntag (14.30 Uhr) beim Tabellenletzten TV Pflugfelden bislang zu einer besonderen gemacht hat. „Ich möchte bei dieser Entwicklung auch keinen Spieler herausheben. Wir lösen die Dinge gemeinsam als Team“, sagte der 33-Jährige.
Nach zwölf Spieltagen stehen die Marbacher auf Platz sechs, hatten bislang nur beim 0:8 gegen den TSV Münchingen einen negativen Ausreißer. Das ist nicht selbstverständlich für einen Klub, der in den vergangenen beiden Runden bis zum Ende um den Klassenverbleib kämpfen musste und auf diesem Weg auch einige Trainer verschlissen hat. Jetzt steht der der FCM wieder für Konstanz und zeigt ein neues Gesicht, was viel mit dem Trainergespann zu tun hat. Auch die zwischenmenschliche Komponente spielt in der Mannschaft eine Rolle. „Alle haben Spaß im Training und Bock zu kicken“, sagt Leibold. Die Coaches sind deshalb in der komfortablen Lage, dass sie bei der Personalauswahl in dem 25er-Kader die Qual der Wahl haben. „Bei uns hat jeder die Chance zu spielen. Wir stellen die Startelf nach den Traininigseindrücken auf“, sagt der Coach.
Die Blau-Gelben genießen gerade dieses Momentum. „Wobei ich immer nur kurz nach einem guten Spiel zufrieden bin und dann wieder Leistung einfordere. Ich war schon immer sehr ehrgeizig“, sagt Steffen Leibold. Zusammen mit Gallert will er die Mannschaft voranbringen, sie fördern, ohne sie zu überfordern. Dabei geht es nicht um taktische Finessen. Sein Ensemble könne sich zudem in jedem Mannschaftsteil noch verbessern – vor dem Tor effektiver werden, noch besser verteidigen und noch besser auf entstehende Dynamiken in einem Spiel reagieren. Man bleibe demütig, hat sich auch auf das Spiel beim Schlusslicht auf Kunstrasen vorbereitet wie immer. „Wir wollen natürlich drei Punkte, müssen aber auch da Vollgas geben“, sagt er.