Fußball-Bezirksliga Enz/Murr Lucky Punch des Gegners schockt den FC Marbach
Der Fußball-Bezirksligist verliert trotz Überlegenheit sein Heimspiel gegen das abstiegsbedrohte Phönix Lomersheim.
Der Fußball-Bezirksligist verliert trotz Überlegenheit sein Heimspiel gegen das abstiegsbedrohte Phönix Lomersheim.
Die Partie hätte wohl deutlich länger als 90 Minuten dauern müssen, bis der Bezirksligist FC Marbach am Sonntagnachmittag gegen den TSV Phönix Lomersheim ein Tor erzielt hätte. Jedenfalls reichte diese Spielzeit trotz 70 Prozent Ballbesitz und zahlreicher Chancen nicht, um ein Tor bejubeln zu können. Und wie es dann im Fußball oft so ist: Wer vorne nicht trifft, wird hinten dafür bestraft. So auch die Marbacher, die sich den Lomersheimern am Ende noch mit 0:1 geschlagen geben mussten. „Der Gegner hatte eigentlich nur diese eine Torchance“, war Neu-Trainer Christos Makrigiannis nach dem Abpfiff hörbar enttäuscht.
Seine Elf trat sehr engagiert auf, zeigte gute Spielzüge und wurde immer wieder gefährlich. Vor allem in Hälfte eins. Gegen die sehr defensiv eingestellten Gäste wollte der Ball jedoch nicht ins Tor. Ins Bild passte, dass der Keeper einen von Leon Kraguljac geschossenen Elfmeter parieren konnte.
Nach dem Seitenwechsel ließ der Offensivdrang der Marbacher dann etwas nach. Just als der FC dann in der 81. Minute aber eine hundertprozentige Chance hatte, diese jedoch nicht nutzte, schlug der Gegner eiskalt zu. Nach dem Ballgewinn wurde der Ball lang nach vorne geschlagen und ein Lomersheimer Stürmer vollendete zur Führung. „Ihr Plan ist damit voll aufgegangen“, so Makrigiannis über den Gegner.
In der Schlussphase drängte Marbach zwar auf den Ausgleich, wurde aber nicht mehr zwingend gefährlich. Der Schock über das Gegentor war der Mannschaft anzumerken. So blieb es bei der knappen und unglücklichen 0:1-Niederlage. „Heute hätten wir mindestens einen Punkt holen müssen“, sagte Makrigiannis in Anbetracht des Spielgeschehens. So aber stehe man mit leeren Händen da. „Es ist sehr enttäuschend.“
Der Trainer sagt deshalb auch deutlich: „Unser Blick richtet sich wieder nach unten.“ Denn: Lomersheim steht auf dem ersten direkten Abstiegsplatz, rückte mit dem Sieg ans untere Tabellenmittelfeld heran. Marbach steht weiterhin in der Mitte der Tabelle, hat die kommenden Wochen jedoch ein schwieriges Programm vor der Brust. Von Verzagen aber keine Spur. Christos Makrigiannis: „Kopf hoch und weiter geht’s.“