Fußball-Bezirksliga Ohne Präsenz wird es schwer für SpVgg Holzgerlingen gegen SV Rohrau

Was Max Horn (Bildmitte in Weiß) und die SpVgg Holzgerlingen zuletzt beim SV Nufringen (in Rot) zeigten, war ein klarer Rückschritt. Foto: Michael Schwartz

Wenn die SpVgg Holzgerlingen so auftritt wie beim 0:3 in Nufringen, wird sie in der Fußball-Bezirksliga Stuttgart/Böblingen nicht viel holen. Gegen den SV Rohrau muss Hotze mehr bieten.

Mit fünf Siegen und sechs Niederlagen, aber keinem einzigen Unentschieden auf dem Konto, steht der SV Nufringen in der Fußball-Bezirksliga Stuttgart/Böblingen auf Platz elf. Nun geht es zu Hause gegen den TSV Jahn Büsnau. „Wichtig war, dass wir erstmals in dieser Saison zu Null gespielt haben“, stimmte für Spielertrainer Dustin Kappus beim 3:0 gegen Holzgerlingen auch das Ergebnis. „Wir waren näher an den Gegenspielern dran und hatten den größeren Willen.“ Timo Tropsch (Hochzeitsreise nach Australien) wird in diesem Jahr nicht mehr kicken. Florian Noack (Leistenbruch) fällt ebenfalls aus, dafür könnte Bennet Bosch (Sprunggelenk) wieder fit sein.

 

Die SpVgg Holzgerlingen kommt einfach nicht richtig auf Touren. „Das war ein Rückschritt“, meint Coach Bernd Gluiber lapidar zum 0:3 in Nufringen. „Wenn wir wieder so auftreten, gewinnen wir keine Spiele. Wir brauchen mehr Präsenz. Wenn wir das nicht hinkriegen, wird es auch gegen den SV Rohrau schwer.“ Ben Böttinger (Achillessehne) und David Uyar (Knie) fehlen derzeit. Dafür ist David Klepke wieder im Kader, nachdem ihm in der Vorbereitung die Kniescheibe herausgesprungen war. Auf der anderen Seite hält Übungsleiter Matthias Mang große Stücke auf den nächsten Kontrahenten: „Das ist für mich eine gut geschulte Topmannschaft, auch wenn sie nicht so gut dasteht wie erhofft. Sein Ersatzkeeper Lucas Kroker (Prüfungen), Dennis Gauß (Urlaub) und Spielertrainer Björn Holz (Schmerzen an der Fußsohle) stehen nicht zur Verfügung.

Im Kellerduell kämpfen TSV Dagersheim und VfL Herrenberg ums Überleben

TSV Dagersheim und VfL Herrenberg treffen im Kellerduell Vorletzter gegen Drittletzter aufeinander. TSV-Co-Trainer Marco Bernhardt malt derzeit ein düsteres Szenario. „Die Personalsituation ist beschissen“, nimmt er kein Blatt vor den Mund. „Da wird sich nicht viel ändern.“ Die Reservisten sind nicht fit, zwei Akteure gingen beim 1:6 in Cannstatt angeschlagen in die Partie, darunter Routinier Tomislav Hlebec, der eigentlich kürzertreten wollte. „Wir müssen kämpfen und ackern. Wenn alle mitziehen, dann haben wir eine Chance.“ VfL-Coach Daniel Wahnsiedler möchte „irgendwie die drei Punkte mitnehmen. Wir müssen in einen anderen Flow kommen und vor der Winterpause noch Siege holen, um uns dann im neuen Jahr neu zu sammeln.“

Der SV Deckenpfronn fühlt dem TV Darmsheim auf den Zahn. „Wir haben großen Respekt vor dem Gegner aufgrund seiner individuellen Klasse. Wir müssen konsequent unsere Offensivaktionen zu Ende spielen“, fordert SVD-Coach Alex Thies. TVD-Spielertrainer Daniel Knoll lässt sich trotz der beiden jüngsten Unentschieden nicht aus der Ruhe bringen. „Wir befinden uns in einer komfortablen Situation“, findet er und stellt sich auf ein Kampfspiel auf tiefem Geläuf ein: „Da sind andere Tugenden gefragt.“ Er selbst wirkte zuletzt nicht mit, da er direkt von einer Taufe kam. Es mache wenig Sinn, sich in seiner Funktion einzuwechseln, so seine Argumentation.

Der VfL Oberjettingen geht davon aus, dass die SpVgg Cannstatt noch eine Rechnung aus der Vorsaison offen hat. „Damals haben wir 8:3 gewonnen, die werden sich von uns sicherlich nicht nochmal so überfahren lassen“, glaubt Abteilungsleiter Marcus Ruß. „Ein unangenehmer Gegner, der derzeit gut drauf ist.“ Lichtblick beim Gäuklub: Lucas Maser konnte sein Comeback feiern. Das war beim 0:5 bei Echterdingen II, als Marcus Ruß trotz der hohen Niederlage niemandem einen Vorwurf machen wollte.

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