Stadtderby in der Fußball-Bezirksliga Stuttgart/Böblingen: Der Türk SV Herrenberg trifft auf dem VfL Herrenberg. Die Bilanz der vergangenen Duelle spricht eindeutig für die Gäste, in der Hinrunde gewannen sie zu Hause mit 2:1. „Wir müssen mit dem gleichen Engagement, Ehrgeiz und Willen wie bei Echterdingen II spielen“, fordert Hausherren-Trainer Gaetano Intemperante, der auch schon das Trikot des Rivalen aus der Gäumetropole trug. „Nur die Chancenverwertung muss besser werden. Hinten muss die Null stehen, denn vorne sind wir immer für ein Tor gut.“ Sein Gegenüber Daniel Wahnsiedler möchte erneut eine konstante Leistung über 90 Minuten sehen. „Wir kennen die Stärken und Schwächen des Gegners, dessen positive Formkurve wir gut einschätzen können.“
Die zweitplatzierte SpVgg Holzgerlingen hat sechs Punkte Vorsprung auf den nächsten Gegner Croatia Stuttgart, der Rang vier belegt. „Die 0:4-Niederlage im Hinspiel auswärts hat uns getroffen, wir haben etwas gutzumachen“, erklärt Trainer Bernd Gluiber. „Die Verletzten kehren peu à peu zurück, dadurch ist auch die Bereitschaft, im Training alles zu geben, hoch, weil wir wieder einen Konkurrenzkampf haben. Den brauchen wir, um erfolgreich zu sein.“
Drittletzter gegen Vorletzter heißt es beim Duell SV Oberjesingen gegen TSV Rohr. Der sportlicher Leiter der Gastgeber, Sascha Deckers, fordert: „Wir wollen uns gut verkaufen und gewinnen.“ Was ihm Mut macht: Das Liste der Ausfälle lichtet sich. Tim Rauscher, Torwart Marcel Bellach und Tim Ulmer kehren in den Kader zurück, zudem ist die Rotsperre von Kapitän Stefan Hammer abgelaufen.
Bei Spitzenreiter TSVgg Plattenhardt will sich der VfL Oberjettingen behaupten. „Das ist das einfachste Spiel der Saison, denn niemand erwartet von uns etwas“, gibt Spielleiter Yannick Ruß zu Protokoll. „Im Hinspiel war es eine knappe Angelegenheit, wir haben nur 0:1 verloren.“
Der SV Deckenpfronn empfängt den TV Echterdingen II, der das Match in der ersten Halbserie mit 4:1 für entschied. „Man sieht immer wieder, wie verrückt die Liga ist“, meint SVD-Übungsleiter Alex Thies. „Deshalb müssen wir ans Limit gehen. Dieser Gegner wird uns alles abverlangen. Aber wenn wir mit der gleichen Leistung und Motivation wie gegen Croatia Stuttgart ans Werk gehen, bin ich optimistisch. Das ist ein klassisches Mittelfeldduell. Wer weniger Fehler macht, wird punkten.“