Fußball-Bezirksliga SV Kornwestheim wahrt sich weitere Chance auf einen Titel

Tobias Oesterwinter trifft in Münchingen auf die ehemaligen Kollegen. Foto: Peter Mann

Der SV Kornwestheim steht nach dem 3:0 gegen den FV Löchgau im Halbfinale des Bezirkspokals Enz/Murr. In der Liga heißt der Gegner TSV Münchingen.

Träume sind auch im Amateurfußball erlaubt. „Jetzt haben wir weiter die Chance, einen Titel zu holen und wollen selbstverständlich auch ins Endspiel“, sagt Kornwestheims Trainer Roberto Raimondo nach dem 3:0 (2:0)-Erfolg seiner Elf gegen den FV Löchgau im Viertelfinale des Bezirkspokals Enz/Murr. Nico Schürmann (8./60.) war zweimal erfolgreich, den dritten Treffer steuerte Niklas Strehlow bei. „Wir hätten in der ersten Hälfte schon viel höher führen müssen und es auch in der zweiten Halbzeit noch besser machen können“, sagt Raimondo. Wenn sein Ensemble am 9. April im Halbfinale des Pokals im Heimspiel auf den Ligarivalen TSV Heimsheim trifft, wird man eine deutlich bessere Leistung abrufen müssen.

 

Schnell richtet der Coach den Blick auf den Ligaalltag und weil Belastungssteuerung vor dem sonntäglichen Duell beim TSV Münchingen für ihn auch ein Thema ist, hat er seiner Formation am Donnerstagabend erst einmal trainingsfrei gegeben. Der Herbstmeister ist in der Tabelle immer noch Zweiter, obwohl neben Coach Sahin Üsteauch über die Hälfte der Spieler den Club in der Winterpause verlassen haben.

„Die Münchinger sind schwer zu greifen“, sagt Roberto Raimondo beim Blick auf die vergangenen Resultate. Die Statistik weist dabei für Münchingen einen 17:0-Erfolg gegen den TSV Pflugfelden – aber auch ein 0:5 gegen Germania Bietigheim aus. Gegen Marbach verlor der TSV 1:2, gegen Pattonville reichte es für ein Remis. Deshalb traut Raimondo den Seinen einen Sieg zu, den der SVK beim Blick auf die enge Konstellation auch brauchen kann. „Nach unserer kurzen Siegesserie waren alle sehr euphorisch. Ich habe stets auch den Blick nach unten gehabt“, sagt der Coach.

Für seinen spielenden Co-Trainer Tobias Oesterwinter wird es ein besonderes Spiel, denn in der vergangenen Runde hat der Abwehrspieler noch das Münchinger Trikot getragen. Das gilt auch für Tom Schneider, für den es aber kein Wiedersehen mit den alten Kumpels geben wird, weil er aus beruflichen Gründen am Sonntag nicht zur Verfügung steht. Da auch Lionel Schmidt noch verletzt ist, gehen dem SVK in der Offensive die Alternativen aus. Das Duo hat 29 der 87 Treffer erzielt. „Das müssen die anderen auffangen“, sagt Raimondo.

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