Fußball-Bezirkspokal Halbfinale „Zu wenig bewegt“ – VfL Herrenberg hat sich das Aus selbst zuzuschreiben

Viel Ballbesitz: Merwan Ben Frej (in Weiß) und der VfL Herrenberg konnten aus ihrer Spielkontrolle aber keinen Profit schlagen. Foto: Eibner/Andreas Ulmer

Im Elfmeterschießen zog der VfL Herrenberg im Fußball-Bezirkspokal Stuttgart/Böblingen beim SV Sillenbuch mit 6:7 den Kürzeren und schied damit wie im Vorjahr erneut im Halbfinale aus.

Schon im vergangenen Jahr war der VfL Herrenberg im Halbfinale des Fußball-Bezirkspokals Stuttgart/Böblingen ausgeschieden, damals mit 5:6 nach Elfmeterschießen beim TSV Kuppingen. Das gleiche Schicksal ereilte den Gäuklub nun erneut, dieses Mal war beim SV Sillenbuch Endstation. Die Gäste mussten sich mit 6:7 nach Elfmeterschießen den klassentieferen Gastgebern beugen.

 

Nach 90 Minuten hatte es 2:2 gestanden. Der Bezirksligist hatte einen Rückstand durch Amadeus Hahn (15.) hinnehmen müssen, welchen Can Abalioglu (32.) egalisierte. Nur kurz darauf brachte Abalioglu (34.) seine Farben sogar in Front.

Bis Mitte der zweiten Hälfte hielt diese Führung, ehe Emil Malzer (68.) das 2:2 erzielte. Dabei blieb es, weshalb die Sache vom Punkt aus entschieden werden musste.

Tom Egeler vom VfL Herrenberg ballert im Elfmeterschießen drüber

Herrenbergs zweiter Schütze Tom Egeler zielte über den Kasten, während alle fünf Sillenbucher verwandelten. Timo Leber, Ivan Vargas Müller, Abalioglu und Mika Kennke trafen für den VfL.

„Wir hatten zwar 85 Prozent Ballbesitz, haben uns aber gegen einen tief stehenden Gegner zu wenig bewegt“, monierte Trainer Daniel Wahnsiedler die fehlende Laufbereitschaft. „Der SV hat uns wenig Räume angeboten. Schade, die Chance auf das Endspiel war definitiv da.“

Die Chance auf den Finaleinzug war für den VfL Herrenberg definitiv vorhanden. Foto: Eibner/Andreas Ulmer

TSV Weilimdorf II gewinnt das andere Halbfinale gegen TV Echterdingen II

Bereits am Dienstag hatte sich der TSV Weilimdorf II ebenfalls im Elfmeterschießen mit 11:10 gegen den TV Echterdingen II durchgesetzt. Somit stehen theoretisch zwei Teams aus der Kreisliga A im Finale am 14. Mai in Bernhausen. Allerdings haben die Echterdinger Einspruch eingelegt, weil die Weilimdorfer vermeintlich Kicker eingesetzt haben, die nicht spielberechtigt gewesen wären.

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