Wilde Strafraumszene im Viertelfinale: Der VfL Herrenberg (in Grün) machte beim SV Deckenpfronn mehr Druck. Foto: Stefanie Schlecht
Nach dem 3:0 in Deckenpfronn steht der VfL Herrenberg im Halbfinale des Fußball-Bezirkspokals Stuttgart/Böblingen. Dort wartet nun am Donnerstag der SV Sillenbuch.
Wenn um 19.30 Uhr der Anpfiff ertönt, geht der VfL als Favorit in die Partie, schließlich hat er von den vergangenen sieben Pflichtspielen keines verloren. „Die Jungs hätten sich das Finale verdient“, sagt der scheidende Trainer Daniel Wahnsiedler, der sich keinen schöneren Abschied als mit dem Bezirkspokalsieg vorstellen kann.
Von Beginn an Druck aufbauen
Doch zunächst muss die Hürde Sillenbuch übersprungen werden. „Das wird kein einfaches Spiel, wir dürfen uns nicht vom Tabellenplatz des Gegners blenden lassen“, warnt Wahnsiedler. „Wir müssen von Anfang den Fight annehmen, gleich Druck ausüben und dürfen nicht ganz so viele Chancen versieben.“
Zumal die Personalsituation angespannt ist: Robin Wolf, Heinrich Vegelin (beide Knie), Mika Kennke (Rücken) und Colin Kugel (Sperre) fallen aus, immerhin kehrt der zuletzt privat verhinderte Tom Egeler wieder in den Kader zurück.
Das Viertelfinale beim SV Deckenpfronn (in Schwarz) war eine recht klare Sache für den VfL Herrenberg. Foto: Stefanie Schlecht
Anderes Halbfinale bestreiten TSV Weilimdorf II und TV Echterdingen II
Im zweiten Halbfinale treffen am Dienstag der TSV Weilimdorf II und der TV Echterdingen II aufeinander. Das Endspiel steigt an Christi Himmelfahrt (14. Mai) in Filderstadt-Bernhausen.