Fußball-Bezirkspokal Stuttgart/Böblingen Feldspieler des TSV Kuppingen wird im Tor zum Helden gegen VfL Herrenberg

Den Schneid abgekauft: Kevin Humm (li.) und der TSV Kuppingen haben sich gegen Tom Egeler (re.) und den VfL Herrenberg durchgesetzt. Foto: /Schlecht

Im Halbfinale des Fußball-Bezirkspokals Stuttgart/Böblingen hat der TSV Kuppingen den VfL Herrenberg nach Elfmeterschießen besiegt. Ein Feldspieler wird mit zwei gehaltenen Strafstößen zum Matchwinner, während der Gegner mit dem Ausgleichstreffer hadert.

Der TSV Kuppingen hat nach einem 6:5 nach Elfmeterschießen im Halbfinale des Fußball-Bezirkspokals Stuttgart/Böblingen das Endspiel erreicht, während für den Gegner VfL Herrenberg der Traum vom Finale dahoim geplatzt ist.

 

„Wir sind kompakt gestanden und haben wenig zugelassen“, meinte TSV-Trainer Besnik Gllogjani. Das 1:0 durch Andreas Poser (36.) sei verdient gewesen. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwergetan“, gestand VfL-Coach Daniel Wahnsiedler. „Nach der Pause haben wir uns reingefightet.“ Mit Erfolg. „Nach zwei Nackenschlägen haben wir blöd aus der Wäsche geschaut“, kommentierte Gllogjani das 1:2 durch Steven Franguere (73.) und Can Abalioglu (76.).

Als zudem der Kuppinger Sebastian Kramer (82.) Gelb-Rot gesehen hatte, glaubten die wenigsten der 200 Zuschauer noch an den Ausgleich. Der fiel aber durch Poser (90.+3), der zuvor schon zweimal das zwischenzeitliche 2:0 auf den Fuß gehabt hatte. „Der war mindestens zwei Meter im Abseits. Ich verstehe nicht, dass man so junge Schiri-Assistenten einteilt. Das hat einen faden Beigeschmack. Aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen“, urteilte Wahnsiedler.

Nachdem sich Keeper Marius Dargel verletzt hatte, ging der in der Nachspielzeit eingewechselte Feldspieler Benjamin Störzinger bei den Gastgebern zwischen die Pfosten und hielt im Elfmeterschießen die Versuche von Tobias Lutz und Ender Özcan. Bei den Hausherren verschossen Lukas Boy und eigentlich auch Felix Dillenseger. Weil Herrenbergs Schlussmann Niklas Lemberg sich aber angeblich zu früh bewegt hatte, wurde der Versuch wiederholt und letztlich zum 6:5 verwandelt.

Somit steht der TSV Kuppingen erstmals nach 1998 wieder im Endspiel, in dem er am 29. Mai in Herrenberg auf den TSV Jahn Büsnau trifft.

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