Fußball-Bezirkspokal Stuttgart/Böblingen TSV Kuppingen gelingt Husarenstreich

Nicht zu bremsen: Andreas Poser (re.) verhalf dem TSV Kuppingen mit zwei Toren zum Husarenstreich. Foto: /Stefanie Schlecht

Dem TSV Kuppingen gelingt im Viertelfinale des Fußball-Bezirkspokals Stuttgart/Böblingen eine echter Coup. Der Gäu-Klub schickt den favorisierten Türkspor Stuttgart mit einer 7:0-Packung nach Hause.

Wer hätte das gedacht? Nicht der bis dato in dieser Saison ungeschlagene Türkspor Stuttgart hat sich für das Halbfinale des Fußball-Bezirkspokal Stuttgart/Böblingen qualifiziert, sondern der TSV Kuppingen, der dem Gegner gleich ein 7:0 einschenkte.

 

Jakob Schwanke (16.) erzielte das erste Tor, als er nach einem Schuss von Muhammed Uyar erst die Latte traf, dann aber den zweiten Versuch über die Linie drückte. Die womöglich spielentscheidende Szene in der 23. Minute: Stuttgarts Zinar Akinci erhielt für ein Foul die Gelbe Karte, weil er aber danach meckerte, gab es Gelb-Rot. Dezimiert fingen sich die Gäste durch Altmeister Andreas Poser (26.) den zweiten Nackenschlag ein.

Als nach der Pause Kevin Humm (53./Handelfmeter) und Uyar (56.) auf 4:0 stellten, war die Partie endgültig entschieden, der Rest war Schaulaufen. „Ein Traumtor in den Winkel“, kommentierte TSV-Trainer Besnik Gllogjani das 5:0 durch Nick Prokein (67.). Erneut Poser (69.), der nach der Saison seine Kickstiefel an den Nagel hängt, und Ben Seidel (89.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. „Unsere Abwehr war super, was die alles wegverteidigt hat“, staunte Gllogjani Bauklötze. „Wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen, denn wir haben noch einige gute Möglichkeiten vergeben.“

Nach diesem unerwarteten Sieg wartet für den TSV Kuppingen nun im Halbfinale der Stadtrivale VfL Herrenberg. Eigentlich sollte die Partie bereits kommenden Dienstag stattfinden, doch da trägt der TSV sein Nachholspiel in der Kreisliga A, Staffel III, gegen den TV Nebringen aus. „Ich denke Punkt- kommt vor Pokalspiel. Deswegen müssen wir einen anderen Termin für das Pokalspiel finden“, betont Gllogjani.

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