Fußball-Bundesliga 3:0! SC Freiburg feiert Abschiedsparty im Dreisamstadion

Freiburg zeigte gegen Augsburg eine Galavorstellung. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth
Freiburg zeigte gegen Augsburg eine Galavorstellung. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth

Der SC Freiburg hat sein letztes Spiel im Dreisamstadion zu einer eindeutigen Sache gemacht. Die Breisgauer siegten in der Bundesliga gegen den FC Augsburg mit 3:0.

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Freiburg - Die Fußball-Profis des SC Freiburg haben sich mit einer Galavorstellung vom altehrwürdigen Dreisamstadion verabschiedet. Die Badener gewannen ihr letztes Bundesliga-Heimspiel in der 67 Jahre alten Kultstätte am Sonntag mit 3:0 (3:0) gegen den FC Augsburg. Lukas Kübler (6. Minute), Lucas Höler (25.) und Vincenzo Grifo (34., Handelfmeter) erzielten vor 14 400 Zuschauern die Tore für das Team von Trainer Christian Streich, das künftig im neuen Europa-Park Stadion auflaufen wird.

In der Tabelle kletterten die Freiburger durch den dritten Saisonsieg auf Platz fünf. Dadurch, dass sie auch am sechsten Spieltag ungeschlagen blieben, stellten sie zudem einen neuen Startrekord in ihrer Bundesliga-Historie auf. Die Augsburger, die eine Woche nach ihrem ersten Saisonerfolg gegen Borussia Mönchengladbach (1:0) wieder einen Rückschlag kassierten, rutschten auf Rang 15 ab.

Tolle Atmosphäre im Stadion

Schon vor dem Anpfiff herrschte eine tolle Atmosphäre im Stadion. Die Zuschauer, unter denen sich auch der frühere Freiburger Erfolgscoach Volker Finke und Ex-DFB-Präsident Fritz Keller befanden, sangen voller Inbrunst das Badnerlied, wedelten mit ihren Schals und applaudierten. Und die Freiburger Profis stimmten direkt in die Feierlaune mit ein. Nachdem FCA-Keeper Rafal Gikiewicz einen gefährlichen Schuss von Kapitän Christian Günter zur Seite abgewehrt hatte, traf Außenverteidiger Kübler im Rutschen zur frühen Führung.

Die gab den Gastgebern spürbar Sicherheit. Der FCA hingegen blieb trotz aller Bemühungen die gesamte erste Halbzeit über ohne richtig gefährlichen Torabschluss. Mitten hinein in die Phase, in der sich die Gäste etwas besser zurechtzufinden schienen, fiel das 2:0. Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein, einer von vier Neuen in Freiburgs Startelf, steckte den Ball schön zu Höler durch - und der Stürmer traf mit einem sehenswerten Lupfer.

Freiburg verpasst Schützenfest

Keine zehn Minuten später entschied Schiedsrichter Daniel Schlager nach einem Handspiel von FCA-Verteidiger Raphael Framberger auf Strafstoß. Edeltechniker Grifo verwandelte hoch und souverän zum insgesamt 999. Bundesliga-Tor im Dreisamstadion. Die Partie war zur Pause damit schon mehr oder weniger entschieden.

In der zweiten Hälfte verpasste erst Freiburgs Woo-yeong Jeong (65.) den Jubiläumstreffer. Dann rettete der Augsburger Mads Pedersen bei einem Schuss von Günter auf der Linie (66.), Ermedin Demirovic scheiterte an Rafal Gikiewicz (78.). Auf den Rängen wurde derweil weiter gefeiert. Laola schwappte durch das Stadion, in dem insgesamt nun 360 Bundesliga-Spiele stattgefunden haben und für dessen Platz - kürzer als erlaubt, dafür breiter als üblich und mit fast einem Meter Gefälle zur Dreisam hin - der Club jahrelang eine Ausnahmegenehmigung brauchte.




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