Das Bezirksliga-Derby gegen den als Absteiger feststehenden TSV Eltingen II hat die SVR mit 3:1 gewonnen. Ob das für die Relegation reicht, hängt vom letzten Landesliga-Spieltag ab. Wenn Marbach gewinnt, bekommt das Team diese Chance.

Leonberg - Der FV Kirchheim und der TSV Eltingen II werden die Runde auf den beiden letzten Plätzen beenden. Vorn dagegen ist nach wie vor alles offen. Auch der TSV Merklingen konnte den TV Pflugfelden nicht stoppen, dem aber nach wie vor der FV Ingersheim und Hellas Bietigheim dicht auf den Fersen sind.

 

SpVgg Renningen – Eltingen II 3:1 (1:1)

Was die Qualität der Partie angeht, waren sich die Trainer ziemlich einig. „Warum beide Mannschaften da unten stehen, hat man deutlich gesehen“, meinte Renningens Coach Erkan Kilic. Sein Gegenüber Onur Bodur wurde noch etwas drastischer: „Das war Not gegen Elend.“ Den Gastgebern kann das egal sein, denn mit dem Erfolg sind sie am Saisonende, unabhängig vom Ausgang des letzten Spieltages am Samstag, 6. Juni, Drittletzter. Kommt der FC Marbach aus der Landesliga nicht direkt herunter, dann reicht das für den Relegationsrang.

Adrian Martone, der zum TSV Heimerdingen zurückkehrt, brachte seine Farben nach vorn (25.). Mit einem der wenigen guten Angriffe glich Eltingen durch Tim Hecker noch vor dem Wechsel aus (44.). Pasquale Paratore traf zum 2:1 (72.), Martone sorgte mit dem 3:1 für die scheinbare Vorentscheidung (78.). Allerdings musste SVR-Schlussmann Suljo Hasanbasic noch einen Strafstoß des eingewechselten TSV-Coaches Onur Bodur parieren, damit es nicht doch noch einmal eng wurde.

SpVgg Renningen: Hasanbasic, Schellenberg, Kraushaar, Rexer, Heimerdinger (72. Fauter), Philipp, Unselt, Schön, Müllmeier (55. Schöck), Martone, Paratore (80. Walz).

TSV Eltingen II: Heinemann, Öztürk, Jakob, Jamborek, Selenka, Falcone (48. M. Häusler), Zmpitas (73. Karaduman), Hecker, J. Häusler, Pajda, Topousidis (65. Bodur).

TSV Merklingen – Pflugfelden 0:1 (0:0)

Trotz verletzungsbedingter Probleme – Kai Woischiski hat sich in Schwieberdingen einen Kreuzbandriss zugezogen, Maximilian Schneider fehlte mit Bänderriss – bot Merklingen dem Spitzenreiter lange Paroli. In der ersten Hälfte ließen die tief stehenden Gastgeber nur eine Chance zu, die Marc Wellinger, der zusammen mit Simon Bähser, Leo Saku, Georgios Burgantzoglu und Trainer Wolfgang Buck verabschiedet wurde, aber entschärfte. Pflugfelden musste bis zur 68. Minute warten, ehe nach einem Eckball die Führung gelang. Der TSV versuchte alles, hatte mit einem Kopfball von Philipp Knödler auch noch eine gute Ausgleichsmöglichkeit, gereicht hat es aber nicht mehr. Buck verteilte dennoch Komplimente: „Was die Mannschaft geleistet hat, ist aller Ehren wert. Sie hat sich für die gesamte Runde ein Lob verdient.“

TSV Merklingen: Wellinger, El Arkoubi, Schumacher, Ta. Camlice, Kelsch (60. Mokosch), Gündüz (81. Buck), Burgantzoglu, Yannopoulos (70. Knödler), To. Camlice, Bähser, Saku.

Rutesheim II – SV Freudental 3:4 (2:2)

Eine Stunde lang lag die Landesliga-Reserve auf Kurs. Marius Kühnel gelang die frühe Führung (5.). Sebastian Stoy beantwortete die beiden Gegentreffer (32., 40.) mit dem Ausgleich vor der Pause (40.) und mit der Führung nach dem Wechsel (57.). Danach, so Spielleiter Martin Gäckle, „ging nichts mehr“. Mit einem Doppelschlag in der 62. und 64. Minute drehte Freudental die Partie zum zweiten Mal. „Auf beiden Seiten hat der letzte Einsatz gefehlt“, so Gäckle.

SKV Rutesheim II: Mangold, Giagnorio (55. Vasile), Käpplinger, Lang, Geiger, Bondar, Luithle, Espenschied, S. Weinmann (55. Grupp), Kühnel, Stoy.