Fußball Heimerdingen putzt Rutesheim mit 6:1 weg

Im WFV-Pokal sind die Heimerdinger eine Runde weiter Foto: Andreas Gorr
Im WFV-Pokal sind die Heimerdinger eine Runde weiter Foto: Andreas Gorr

Zum zweiten Mal binnen drei Tagen dominiert der TSV Heimerdingen die Rutesheimer im Lokalderby.

Heimerdingen - Der TSV Heimerdingen schaut bestens aufgestellt und hochmotiviert der kommenden Fußball-Saison entgegen. Auf die Fußballer der SKV Rutesheim hingegen wartet noch viel Arbeit, meinte deren Trainer Ralf Kramer: Mit 6:1 hat der TSV Heimerdingen am Mittwochabend die Rutesheimer Gäste aus dem WFV-Pokal gefegt. Und das zwei Tage, nachdem Heimerdingen beim Rudi-Essig-Turnier in Flacht schon einmal den Liga-Konkurrenten besiegt hatte – allerdings mit einem deutlich knapperen 3:2 .

Der Heimerdinger Trainer Andreas Broß kann jedenfalls auf eine Mannschaft zählen, die sich am Mittwochabend bereits nach drei Toren in den ersten 30 Minuten in einen förmlichen Torrausch gespielt hatte und rund 300 Zuschauer am Ortsrand von Heimerdingen begeisterte. Nach dem 1:0 von Ismail Sancakdaroglu (23.) gelang Murat Öztürk das Kunststück, es binnen zwei Minuten (26. und 27.) zweimal hintereinander im Kasten von Rutesheims Keeper Jens Riehnhoff klingeln zu lassen.

„Bis zum 3:0 war Rutesheim die bessere Mannschaft, dann konnten wir auch spielerisch aufholen“, gab sich der TSV-Trainer als sportlicher Gentlemen. Doch diese Blumen wollte Rutesheims Coach Ralf Kramer gar nicht annehmen: „Von einer besseren Mannschaft kann man nach so einem Ergebnis wohl kaum reden. Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, sagte er mit Blick auf den kommenden Saisonstart Mitte August. Nach dem 4:0 von Sören Urschler sah der Rutesheimer Meron Tsehaye auch noch die rote Karte.

In der zweiten Hälfte beherrschte Heimerdingen die immer langsamer werdenden in Unterzahl spielenden Rutesheimer – „wir hatten keine Chance mehr, Druck zu machen“, wird es deren Trainer nach dem Spiel erklären. Des Heimerdingers Tobias Mutschlers Doppelpack in der 53. und 79. Minute wurde lediglich durch einen Ehrentreffer des Rutesheimers Marcel Schreiber in der 89. Minute noch eingetrübt. Zeit zum Üben haben die Rutesheimer nun vor allem bei anstehenden Testspielen: Am Samstag steht das nächste in Weilimdorf an.

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