Fußball in der Corona-Krise Bundesliga-Pause soll bis 30. April verlängert werden

Von red/sid 

Die Profis der Bundesliga und zweiten Liga dürfen derzeit nicht kicken. Das soll zumindest bis zum 30. April so bleiben. Die DFL hat einen entsprechenden Vorschlag erarbeitet, dessen Annahme als Formsache gilt.

Das Düsseldorfer Fußballstadion ist leer. Weder Spieler noch Zuschauer halten sich aufgrund des Coronavirus in Stadien auf. (Archivbild) Foto: dpa/David Young
Das Düsseldorfer Fußballstadion ist leer. Weder Spieler noch Zuschauer halten sich aufgrund des Coronavirus in Stadien auf. (Archivbild) Foto: dpa/David Young

Stuttgart - Die Zwangspause in der Bundesliga und 2. Liga verlängert sich mindestens bis zum 30. April. Einen entsprechenden Vorschlag erarbeitete am Dienstag das neunköpfige Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL).

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Zu Beginn der kommenden Woche müssen die 36 Klubs der beiden Ligen bei einer außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung die Empfehlung absegnen - das dürfte aber nur Formsache sein.

Auch eine erneute Verlängerung ist denkbar

In der vergangenen Woche hatten die Vereine die Aussetzung des Spielbetriebs als Folge der Corona-Pandemie bis zum 2. April beschlossen. Schon da hatte DFL-Boss Christian Seifert aber angekündigt, dass die Verlängerung der Pause wahrscheinlich sei. Auch eine erneute Verlängerung ist angesichts der nach wie vor raschen Ausbreitung des Coronavirus denkbar.

Das Präsidium beschloss zudem, die bereits angelaufene Vergabe der Medienrechte für die Spielzeiten von 2021/22 bis 2024/25 zu verschieben. Statt Anfang Mai soll die Vergabe Mitte Juni erfolgen. Angesichts der wirtschaftlichen Probleme möglicher Interessenten könnte der Profifußball dabei weitaus weniger einnehmen als erhofft.




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