Fußball in Heimerdingen Halbes Happy End in der Nachspielzeit

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Der TSV Heimerdingen kommt in der Landesliga gegen Schwaikheim noch zum späten Ausgleich.

Roberto Ancona (links) lässt gute Möglichkeiten für Heimerdingen  aus – am Ende reicht es wenigstens noch zum 1:1 gegen Schwaikheim. Foto: Baumann
Roberto Ancona (links) lässt gute Möglichkeiten für Heimerdingen aus – am Ende reicht es wenigstens noch zum 1:1 gegen Schwaikheim. Foto: Baumann

Ditzingen - Die mangelnde Chancenverwertung ist dem TSV Heimerdingen beinahe zum Verhängnis geworden. Im Heimspiel gegen den TSV Schwaikheim musste sich die Mannschaft von Trainer Holger Ludwig mit einem 1:1 begnügen und verpasste damit die Rückkehr an die Tabellenspitze, nachdem der Ligaprimus SV Fellbach in Crailsheim nicht über ein 2:2 hinausgekommen war.

Die heimischen Fans mussten lange warten, ehe der Ball endlich im Schwaikheimer Kasten lag. In der 95. Minute nahm Michel Ancona einen Ball von halblinks und ließ Lars Lafferton keine Chance. Die Gastgeber waren zu diesem Zeitpunkt nur noch zu zehnt. Pascal Coelho hatte nach einem Foul im Mittelfeld die Rote Karte gesehen (90.).

Elfmetergeschenk für Schwaikheim

Heimerdingen hätte es gar nicht so spannend machen müssen. Das Team hatte die klar besseren Chancen. Daniel Geppert aus kürzester Distanz (16.), Jörn Pribyl mit einer Schusschance aus 17 Metern und Roberto Ancona aus spitzem Winkel (38.) ließen die besten Möglichkeiten in Hälfte eins aus. In Durchgang zwei verpassten erneut Ancona und Pribyl den erlösenden Treffer. Von Schwaikheim, das nach Heimerdingen und Crailsheim den drittbesten Angriff der Liga stellt, war nach vorne nichts zu sehen. Die neu formierte Heimerdinger Viererkette mit Denis Schäffler und Steffen Widmaier auf den Außenpositionen stand sicherer als zuletzt gegen Gaisbach. So musste ein Elfmetergeschenk zur ersten echten Torchance herhalten (66.). Lukas Emmrich blieb Sieger im Duell mit dem Top-Torjäger der Liga, Falco Frank, der bereits 17mal getroffen hat.

Und dennoch kam es, wie es nach den vergebenen Chancen auf Heimerdinger Seite kommen musste. In einer harmlosen Situation reklamierten die Gastgeber abseits, Schwaikheim spielte clever weiter, und Marius Pfender gelang die Führung quasi aus dem Nichts (76.). Der TSV Heimerdingen ließ sich nicht beirren und belohnte sich am Ende doch noch mit dem einen Punkt.

TSV Heimerdingen: Emmrich, Widmaier (78. Todten), Riffert, Geppert, Schäffler, R. Ancona, Di Matteo (78. E. Öztürk), Pribyl, Coelho, M. Ancona, Husein (62. M. Öztürk).