Fußball: Kosova Kernen Spielertrainer Labinot Collaku hört auf
Nach der Saison und nach vier Jahren beendet der 35-Jährige sein Engagement bei Kosova Kernen. Ein Nachfolger wird noch gesucht.
Nach der Saison und nach vier Jahren beendet der 35-Jährige sein Engagement bei Kosova Kernen. Ein Nachfolger wird noch gesucht.
Bei den Kreisliga-A-Fußballern von Kosova Kernen ist eine wichtige Personalentscheidung für die kommende Saison gefallen. Der Spielertrainer Labinot Collaku wird zum Saisonende sein Amt niederlegen und eine Trainer-Pause einlegen. Einen Nachfolger gibt es noch nicht, die Verantwortlichen sind aber in Gesprächen.
In der Saison 2022/2023 hatte der heute 35-Jährige gemeinsam mit seinem Bruder Mergim Collaku, 33, das Amt beim Kernener Fußballverein in der Kreisliga B übernommen, nachdem beide zuvor beim SSV Steinach-Reichenbach noch als Spieler auf dem Platz gestanden hatten und 2019 mit dem Klub den Aufstieg von der Kreisliga A in die Bezirksliga feierten.
Auch mit Kosova Kernen durften sie im vergangenen Sommer einen Aufstieg bejubeln: diesmal von der Kreisliga B in die Kreisliga A. Das hatte der Klub zuvor erst einmal geschafft. 2010 war ihm der Sprung als Meister der Staffel 3 der Kreisliga B nach oben gelungen. Allerdings war der Aufenthalt nur von kurzer Dauer. Am Ende der Saison 2010/2011 stieg der Verbund als Drittletzter wieder ab. Ein Szenario, dass Labinot Collaku, der in Backnang wohnt und im August zum zweiten Mal Papa wird, im Jahr des 25-jährigen Bestehens des Fußballclubs auf jeden Fall vermeiden will. Nach dem 2:1-Sieg am Sonntag gegen den 1. FC Hohenacker, belegt das Team Platz sechs. „Zwei weitere Siege müssten für den Ligaverbleib reichen“, sagt der Coach, dessen Bruder schon vor einem Jahr ausgestiegen war, aktuell beim Bezirksligisten TSV Schornbach gegen den Ball tritt und zur neuen Saison Co-Trainer an der Seite von Zlatko Blaskic beim strauchelnden Oberligisten 1. FC Normannia Gmünd wird.
Die Beine gänzlich hochlegen will Labinot Collaku allerdings nicht. Als Spieler würde er gerne noch eine Saison dranhängen. Verein und Spielklasse sind noch offen. „Bis zur Bezirksliga traue ich es mir noch zu.“