Fußball – Kreisliga A Erfolgsserie des TSV Deizisau hält an
In der Kreisliga A 1 erkämpfen sich die Kicker des TSV Deizisau einen 4:2-Sieg gegen den Dritten VfB Reichenbach – und überholen so den VfBR in der Tabelle.
In der Kreisliga A 1 erkämpfen sich die Kicker des TSV Deizisau einen 4:2-Sieg gegen den Dritten VfB Reichenbach – und überholen so den VfBR in der Tabelle.
Im Top-Spiel der KLA standen sich der Vierte TSV Deizisau und der Dritte VfB Reichenbach gegenüber. Am Ende behielten die Deizisauer mit 4:2 (3:0) die Oberhand und zogen mit dem vierten Erfolg in Serie in der Tabelle am VfBR vorbei. Die Leistung der Deizisauer ist nach dem schwachen Saisonstart sowie dem so nicht geplanten Trainerwechsel zur Winterpause beachtlich. Beide Vereine liegen aber unverändert gut im Rennen um einen möglichen Aufstieg.
Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau. In den ersten gut zehn Minuten erspielten sich die Reichenbacher kurz nacheinander drei Ecken, ohne hieraus jedoch Kapital schlagen zu können. Danach übernahmen die Deizisauer das Kommando. Sie wirkten in positivem Sinne aggressiver, gedankenschneller und bissiger in den Zweikämpfen. Mit schnell vorgetragenen Angriffen und hohem Anlaufen brachten sie die Reichenbacher in Verlegenheit und zwangen sie zu Fehlern.
So erzielte Moritz Lohmüller in der 19. Minute mit einem schönen Schuss ins lange Eck die 1:0-Führung für Deizisau. Dimitrije Pantic erhöhte in der 32. Minute nach einem schnell ausgeführten Freistoß und noch unsortierten Reichenbachern auf 2:0. Mit dem 3:0 in der 41. Minute ebenfalls durch Pantic schien die Begegnung vorentschieden. Reichenbach blieb bis zur Pause ohne weitere nennenswerte Torchance, während die Deizisauer noch gute Gelegenheiten hatten. VfBR-Coach Moritz Gutmann war über den Auftritt seiner Mannschaft bis zur Pause sichtlich bedient: „So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Wir waren einfach nicht im Spiel.“
Offensichtlich fand Gutmann die richtigen Worte in der Kabine. Zudem nahm er zwei Wechsel vor. Definitiv standen in der zweiten Hälfte andere Reichenbacher auf dem Platz, die nun dagegenhielten und mit aller Macht auf den Anschlusstreffer drängten. Dieser fiel in der 60. Minute durch Marvin Beyer durch einen schönen Schuss von der Strafraumgrenze gegen die Torwart-Laufrichtung.
Die VfB-Akteure glaubten nun an ihre Chance und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach dem Tor zum 3:2 durch Levin Mack in der 85. Minute wurde es hitziger mit verbissenen Zweikämpfen. Der VfBR hatte kurz vor dem Ende noch Ausgleichsmöglichkeiten. Unmittelbar vor dem entscheidenden 4:2 für Deizisau in der Nachspielzeit durch Dennis Köber kam es so zu einer unübersichtlichen Szene vor der Torlinie im Deizisauer Strafraum. Ein VfBR-Spieler blieb verletzt liegen und die Deizisauer setzten ihren Konterangriff gegen die aufgerückten Gäste. In der Folge kam es zu einer Unterbrechung und der roten Karte für den VfBR-Co-Trainer Uli Thon.
Gutmann war mit dem Einsatz seiner Jungs „nach der Pause zufrieden. Jetzt zeigten sie ihr wahres Gesicht. Schade, aber wir haben die Partie in der ersten Hälfte verloren“. Deizisaus Trainer Fabio Morisco lobte seine Akteure: „Die erste Hälfte war richtig gut und unser Plan ging auf. Nach dem Seitenwechsel kam Reichenbach auf und wir gerieten in Schwierigkeiten.“ Letztendlich zählte für ihn aber nur der Sieg. Im Übrigen muss der TSV laut seinem Spielleiter Thomas Stiehl bekanntlich „aber auch jetzt noch nicht ganz oben stehen“.
TSV Deizisau: Schwarz - Tellioglu (82. Mambu), Lohmüller, Hafner, Köber, Schmidt (68. Sidal), Dodaj (76. Celiktas), Lindenschmid, Hamann, Grentz, Pantic.
VfB Reichenbach: Braun – Zima, Beyer, Hermann, Fotarellis, Weise, Follert (46. Rief), Mittmann (60. Kiouptsidis), Ferrari (46. Sonn), Gutmann, Seitanis (82. Mack).
Schiedsrichter: Julian Kiefer (SRG Göppingen).
Zuschauer: 180.
T0re: 1:0 Lohmüller (19.), 2:0 Pantic (32.), 3:0 Pantic (41.), 3:1 Beyer (60.), 3:2 Mack (85.), 4:2 Köber (90.+3).
Gelbe Karten: Pantic, Hafner, Celiktas / Zima, Fotarellis, Gutmann.
Rote Karte: Uli Thon (Co-Trainer VfBR).
Beste Spieler: Lohmüller, Hafner, Köber, Grentz / Beyer, Fotarellis, Gutmann, Weise.