Andreas Quindt bleibt dem TSV Schönaich auch kommende Saison als Trainer erhalten – genau wie sein Bruder Thomas Quindt. Foto: Eibner/Lars Neumann
Andreas und Thomas Quindt bleiben auch 26/27 Trainer beim TSV Schönaich in der Fußball-Kreisliga A, Staffel III. Die Entwicklung der Mannschaft geht in die richtige Richtung.
Jenny Schwartz
13.01.2026 - 14:31 Uhr
Der TSV Schönaich hat in der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen eine solide Hinrunde abgeliefert. Momentan stehen die Kicker von der Elsenhalde mit 21 Punkten aus 13 Partien auf Tabellenplatz sieben im gesicherten Mittelfeld. „Wir haben einen ordentlichen Puffer zum unteren Teil“, weiß Coach Andreas Quindt. In der Rückrunde sei das Ziel nun, noch erfolgreicher zu werden. Das Potenzial dafür ist nämlich da. „Man muss es nur herauskitzeln.“
Beim TSV Schönaich geht es in der Kreisliga A in die richtige Richtung
Für die Brüder gebe es keinen Anlass, sich etwas Neues zu suchen. In Schönaich passt laut Andreas Quindt nämlich nicht nur die Leistung, sondern auch das Zwischenmenschliche. „Das Teamgefüge ist bei uns wirklich gut“, betont er. „Wir haben viele Jungs, die sich jahrelang kennen und schon ewig beim TSV spielen.“ Das wirke sich auf den Zusammenhalt aus.
Der TSV Schönaich (in Blau) schaffte es dieses Jahr auch ins Achtelfinale des Bezirkspokals, scheiterte dort aber mit 1:8 am VfL Herrenberg (in Weiß). Foto: Stefanie Schlecht
Spielerisch sei die Truppe ebenfalls stark. „Die Jungs können wirklich guten Fußball spielen“, findet Quindt. Aktuell sei es aber noch ein Problem, das durchaus vorhandene Potenzial auch konstant auf dem Platz abzurufen. So haben die Schönaicher in der ersten Halbserie zwar sieben Siege eingefahren – auch gegen vor ihnen in der Tabelle stehende Gegner wie den FSV Deufringen oder den VfL Sindelfingen II –, aber dafür kassierten sie auch bereits sechs Niederlagen, beispielsweise bei Sorgenkind TSV Kuppingen.
„Unser Ziel wird sein, das alles in der Rückrunde noch zu optimieren“, sagt Andreas Quindt. Dafür bekommt der TSV Verstärkung von Giuliano Jean-Paul Garnier und Rosario Liparoti, die beide von der SpVgg Holzgerlingen II zum Nachbarn wechseln. Rafael Czapiewski verlässt die Elsenhalde dagegen und kickt künftig bei Ligakonkurrent SV Böblingen II.