Fußball-Kreisliga A, Staffel 1 Ein freiwillig vergebener Elfer und ein Viererpacker mit Urlaubsbonus
Während sich das Spitzenquartett keine Blöße gibt, betreibt der SSV Zuffenhausen bei Brötchen und Kaffee Teambuilding.
Während sich das Spitzenquartett keine Blöße gibt, betreibt der SSV Zuffenhausen bei Brötchen und Kaffee Teambuilding.
Am zwölften Spieltag der Fußball-Kreisliga A Stuttgart/Böblingen, Staffel 1, gibt es nur wenige Überraschungen. Der OFK Beograd schießt ein deutliche Führung heraus und gerät dann doch nochmal in die Bredouille und die Feuerbacher zeigen per spätem Dreierpack Last-Minute-Qualitäten. Der Blick auf die Begegnungen.
Der neue, alte Spitzenreiter bleibt weiterhin auf Kurs und lässt sich auch vom Türkspor-Bezwinger aus Weilimdorf nicht beirren. Von Anfang an hellwach, sorgte der Serben-Club mit einem 4:1 zur Pause bereits früh für klare Verhältnisse und legte in Person von Veljko Burazor kurz nach Wiederanpfiff nach. Dass die Gäste doch nochmal auf zwei Treffer herankamen? „Wir haben nach dem 5:1 unsere Mannschaft etwas geschont“, sagt Trainer Sasa Aleksic. „Außerdem hat Weilimdorf eine top Mannschaft.“ Freilich war der Coach gewarnt, nachdem die Nord-Stuttgarter am vorigen Wochenende Türkspor mit einem 4:3-Triumph vom Thron gestoßen haben. „So etwas macht etwas mit der Psyche der Spieler, wir wussten, dass Weilimdorf großes Selbstvertrauen haben wird“, erzählt Aleksic. Sein Mittel gegen forsche Gäste ist ein mittlerweile altbekanntes an der Korntaler Straße: „Langsam und organisiert spielen, dann kommt das Tor von allein“, wiederholt er das Mantra, das Beograd in der laufenden Saison auszeichnet.
Über die drei verbleibenden Spiele bis zur Winterpause, gegen TB Untertürkheim, TSV Mühlhausen und Sportvg Feuerbach, sagt der Trainer: „Das Ziel und der Plan ist die drei Spiele zu gewinnen.“ Und in der Rückrunde? „Werden wir noch besser sein als jetzt, da bin ich mir sicher.“
Auf der anderen Seite zeigt sich Tilmann Janik zwiegespalten, auch wenn der Stolz überwiegt. „Mit unserem Spiel bin ich prinzipiell sehr zufrieden, aber nicht mit den einfachen Fehlern, die zu den Gegentoren geführt haben.“ Unterm Strich habe sich der Gegner cleverer, aber spielerisch keineswegs besser gezeigt, im Gegenteil: „Wir waren die bessere Mannschaft, hatten in der zweiten Hälfte gefühlte 85 bis 90 Prozent Ballbesitz“, konstatiert Janik. War in der ersten Halbzeit der eigene Matchplan, den Gegner weit vom Tor fernzuhalten, noch nicht ganz aufgegangen, kam das Team in der Schlussphase durch Treffer von Argon Gaxherri und Kilian Bruckner zurück und kratzte an der neuerlichen Überraschung gegen einen Spitzenreiter. „Wenn wir den Elfer in der 78. Minute kriegen und treffen, dann gewinnen wir noch das Spiel“, urteilt Janik über eine strittige Szene im gegnerischen Strafraum.
Indes betont der Trainer auch: „Beograd ist natürlich eine sehr starke Mannschaft. Türkspor hat zwar die beste Offensive der Liga, aber Beograd ist über alle Mannschaftsteile hinweg ausgeglichener.“ Derweil musste Weilimdorf den direkten Anschluss zum Spitzenquartett abreißen lassen, rangiert aber sechs Punkte hinter Feuerbach weiterhin auf Platz fünf.
Tore: 1:0 Lakovic (30.), 2:0 Burazor (32.), 2:1 Bruckner (37.), 3:1 David Lazic (40.), 4:1 Lakovic (45.+1), 5:1 Burazor (55.), 5:2 Gaxherri (68.), 5:3 Bruckner (70.).
Besonderes: –
Zwei verschossene Elfmeter auf Seiten von Türkspor fanden sich im Spielbogen. „Einmal absichtlich, einmal unabsichtlich“, sagt Memik Erdogan, Trainer des Tabellenzweiten. Was war passiert? Beim Stand von 0:0 wurde Türkspors Isa Bozkurt im gegnerischen Strafraum augenscheinlich am Fuß getroffen und der Schiedsrichter entschied auf Foulelfmeter. Doch zur Überraschung der Zuschauer und von Erdogan vergab Ugur Capar absichtlich und holte sich die Mannschaft die Fairplay-Medaille des Spieltags ab. „Sie waren sich sicher, dass es kein Foulspiel war“, erzählt Erdogan, der zugibt: „Eine gute Geste, aber für mich war es aus der Ferne eine 50-50-Entscheidung, deswegen konnte ich es nicht ganz nachvollziehen.“ Nur fünf Minuten später hatte das Team erneut per Foulelfmeter – „dieses Mal war es eine klare Sache“ – die Chance, in Führung zu gehen, doch Ligatoptopjäger Emir Dogansoy scheiterte am stark parierenden Michael Höschele im Tor der Gastgeber.
In der zweiten Halbzeit machte er seinen Lapsus wieder gut und traf mit seinem 21. Saisontreffer zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. Insgesamt sah Erdogan einen hochverdienten Sieg seiner Mannschaft gegen tiefstehende Untertürkheimer. Einzig die eigene Chancenverwertung war mehr als mangelhaft. Die ausgelassene Möglichkeit zu Gunsten der Fairness sollte sich aber nicht rächen.
Tore: 0:1 Widmann (48., Eigentor), 1:1 Kärcher (57.), 1:2 Dogansoy (67.), 1:3 Sovtic (88.).
Besonderes: Capar (Türkspor) vergibt Foulelfmeter (25.), Dogansoy (Türkspor) scheitert per Foulelfmeter an Höschele (30.).
„Es war ein Kampfspiel“, sagt Benjamin Beck, Abteilungsleiter der Münsterer, über die Begegnung. Der aufmerksame Beobachter der Staffel dürfte davon nicht gänzlich überrascht sein, sind doch beide Mannschaften dafür bekannt, bei Bedarf auch mal die feine Klinge stecken zu lassen und zum Holzhammer zu greifen. Zumal bei Regen und auf dem heimischen Naturrasen, wie Beck betont. Für die Seinen eröffnete der Kapitän Daniel Weiss, der damit das vierte Tor in den vergangenen vier Spielen erzielte. „Er ist seit Wochen sehr, sehr gut in Form, seine Leistung muss man auch dieses Mal hervorheben“, sagt der Verantwortliche über seinen Toptorjäger (aktuell sieben Ligatreffer). Beim Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 2:1 habe man den Uhlbachern zwar „wieder auf den Gaul geholfen“, am Ende sah Beck aber einen verdienten Arbeitssieg seiner Mannschaft.
Auf der anderen Seite hatten die Gäste vom Götzenberg trotz eines namhaften Jokers von der Bank das Nachsehen. Gestatten: Tim Wagner, seines Zeichens Ex-Coach und Uhlbach-Urgestein, feierte sein Comeback auf dem Platz. Joshua Menger, der aktuelle Spielertrainer, erläutert: „Verletzungsbedingt sind wir gerade sehr knapp aufgestellt, deswegen haben wir gefragt, ob er erneut mitkommt.“ Wagner ließ sich nicht lange bitten, wurde in der 72. Minute eingewechselt und legte prompt den Anschlusstreffer durch Menger zum 2:3 aus Sicht der Gäste auf – eine Co-Produktion zwischen ehemaligem und neuem Trainer also. „Er ist so fit wie eh und je“, sagt Menger augenzwinkernd über seinen Vorgänger.
Warum es am Ende aber nicht zu etwas Zählbarem beim Tabellendritten gereicht hat? Unter anderem habe ein einfacher Abstimmungsfehler in der Defensive zum zweiten Gegentreffer geführt, zudem sei ein eigenes Tor zu Unrecht wegen Abseits zurückgenommen worden. „Spielerisch habe ich vom Gegner mehr erwartet“, konstatiert Menger. Sein Fazit: „Insgesamt war es ein sehr ausgeglichenes Spiel, mit zwei Mannschaften, die 90 Minuten lang Gas gegeben haben. Eigentlich ein gutes Unentschieden.
Tore: 1:0 Weiss (18.), 2:0 Sorgic (30.), 2:1 Ersing (37.), 3:1 Schauki Djelassi (65.), 3:2 Menger (90.+1), 4:2 Gann (90.+4).
Besonderes: –
„Am Ende haben wir nochmal einen Gang zugelegt“, sagt Feuerbachs Trainer Sven Damnig mit einem Augenzwinkern. Fast 90 Minuten lang waren zwischen den beiden Mannschaften keine Tore gefallen, doch drei späte Treffer der Gäste verhinderten die Nullnummer. „Wir haben einen Dosenöffner gebraucht“, verrät der Coach. Herhalten musste schließlich ein Eckstoß. Getreten von Luca Lombardi fand der Ball den Kopf von Marin Pranjic, der in der 87. Minute zum 1:0 einköpfte. Danach ging es plötzlich Schlag auf Schlag: Alexis Moissidis traf nur eine Minute später, ehe Pranjic wiederum zwei Minuten danach den Doppelpack und sein bereits 17. Saisontor eintütete. „West wollte mitspielen und es haben sich Lücken aufgemacht“, begründet Damnig die späte Toreflut. Unterm Strich sah er einen ob der besseren Chancen verdienten Sieg gegen einen „starken, gut strukturierten“ Gegner.
Am kommenden Wochenende steht dann das Spitzenspiel gegen Türkspor an. „Das wird eine ganz heiße Kiste“, ist sich der Trainer sicher, der sich über das Wiedersehen mit mehreren alten Bekannten freut. Emir Dogansoy, Elmedin Sovtic und Emre Tüter spielten in der vergangenen Saison beim Stuttgarter SC noch unter Damnigs Fittichen. Auch zu Damir Bosnjak hat dieser eine ganz besondere Beziehung: Der Abwehrhüne ist Trainer seines Sohnes bei der U12 des SGV Freiberg.
Bei den Westlern gibt Trainer Benedikt Goos unumwunden zu: „Die Niederlage tut weh.“ Hatte das ambitionierte Team nach einer zwischenzeitlichen Durststrecke mit vier Niederlagen am Stück zuletzt beim TB Untertürkheim (4:1) und im Pokal gegen den TSV Weilimdorf II eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt, stellte West auch gegen Feuerbach unter Beweis: Wir können auch gegen die Topmannschaften mithalten. Allen voran in der ersten Hälfte sah Goos eine spielbestimmende, mutige eigene Mannschaft. „Eigentlich hätte das Spiel ein Unentschieden verdient gehabt“, ist er sich sicher.
Tore: 0:1 Pranjic (87.), 0:2 Moissidis (88.), 0:3 Pranjic (90.+3).
Besonderes: –
Nach zuletzt drei Pleiten in Folge haben die Zuffenhausener wieder einen Dreier eingefahren. Der Sieg gegen die Stammheimer, die zuvor gegen den SSV Zuffenhausen und den SV Prag mit 0:9 respektive 1:9 untergegangen waren, stellte allerdings ein hartes Stück Arbeit dar. „Das Spiel hätte auch Unentschieden ausgehen können. Wir haben uns wirklich schwer getan“, verrät der Heim-Coach Umut Yürük, der der jungen Truppe aus Stammheim seinen Respekt zollte. Nachdem die Zuffenhausener es nach Partien gegen OFK Beograd, SSV Zuffenhausen und Türkspor Stuttgart zuletzt gewohnt waren, dem Gegner das Spiel zu überlassen, drehten die Stammheimer den Spieß herum. „Sie haben auf Konter gespielt, damit hatten wir unsere Probleme.“ Allen voran Doppelpacker Nikitas Skordoulis, dessen Zähler bei mittlerweile zwölf Saisontreffern steht, machte der Heimelf das Leben schwer. „Er hatte einen Weltklassetag, er hat ein ums andere Mal unsere Defensive richtig alt aussehen lassen“, sagt Yürük.
Das über weite Teile der Partie Problem auf der eigenen Seite: „Nach den letzten Spielen hat es uns an Selbstbewusstsein gefehlt, wir haben uns im letzten Drittel zu selten getraut, nach vorne zu spielen“, konstatiert der Coach. Dank zweier später Treffer von Alexander Iatan und Sergio Mavinga tüteten die Seinen am Ende aber doch den langersehnten Sieg ein.
Tore: 0:1 Karenke (8.), 1:1 Aktepe (16.), 2:1 Teixeira (48.), 2:2 Skordoulis (49.), 3:2 Pfitzner (55.), 3:3 Skordoulis (63.), 4:3 Iatan (83.), 5:3 Mavinga (88.).
Besonderes: –
Die Formkurve beim jetzt Tabellendreizehnten aus Zazenhausen zeigt weiter nach oben. „So ein Derbysieg tut immer gut, und dann in der Höhe, das ist für die Jungs in dieser Saison ein ganz neues Gefühl“, sagt der Trainer Stefan Schuon zufrieden. Der Dreier bedeutet den zweiten Sieg in den vergangenen vier Spielen, die anderen beiden Partien gingen mit jeweils 0:1 gegen Feuerbach und die SG Weilimdorf nur knapp verloren. Der Coach wusste den Triumph gegen Mühlhausen aber realistisch einzuschätzen, sagt über den Gegner: „Nach sieben, acht Minuten hat Daniel Gonzalez eine Riesenchance, die muss er machen. Dann hätte das Spiel auch in die andere Richtung gehen können.“ Nach der Situation mit „Hallo-wach-Effekt“ „waren wir aber die bessere Mannschaft und haben uns den Sieg verdient.“ Gegen in Hälfte zwei unermüdlich anlaufende Mühlhausener hielt Zazenhausen die Null und machte per Konter in Person von Semih Tanik den Deckel drauf.
Auch bei den Mühlhausenern hält die Formkurve weiterhin an, allerdings ragt diese tief in den roten Bereich. Die fünfte Pleite im fünften Spiel geht für den Trainer Armend Mehmeti „absolut in Ordnung, auch in der Höhe“ – ausgeklammert einmal die spielerische Leistung. Die Probleme lagen wie so oft im Detail. „Wir haben mal wieder Geschenke verteilt und Zazenhausen konnte mit ganz wenig Aufwand die Tore machen“, hadert der Coach. Gleichzeitig wurde direkt zu Beginn die wohl beste Chance des Spiels vergeben (siehe oben), zu der sich auch noch ein verschossener Elfmeter gesellte. „Ich bin enttäuscht und fassungslos“, sagt Mehmeti unumwunden. „Unter der Woche waren die Jungs so gut drauf, aber sie zeigen es nicht im Spiel.“
Indes geht es für das Team Schlag auf Schlag weiter. SG West, OFK Beograd und Türkspor lautet das Restprogramm vor der Winterpause. „Ich bin froh, wenn die Hinrunde rum ist“, gibt der Coach zu, der in der Saisonhalbzeit mit der Rückkehr zentraler Leistungsträger wie Jens Peringer und Marcel Fidler rechnet.
Tore: 1:0 Friedlein (12.), 2:0 Frank (26.), 3:0 Tanik (31.), 4:0 Tanik (73.).
Besonderes: –
Die Geschichte wiederholt sich beim Aufsteiger. „Copy-Taste zum Uhlbach-Spiel“, urteilt der Trainer Ender Mermer mit einem bitteren Lachen. Erneut waren die Seinen besonders in der ersten Hälfte stärker als der Gegner, die Überlegenheit reichte aber wieder nur zu einer 1:0-Pausenführung. „Wir machen das 2:0 nicht und werden dafür gnadenlos bestraft“, lautet eine weitere Parallele. So scheiterte unter anderem Ömer Yilmaz per Foulelfmeter an Niklas Wegner im Kasten der Gäste. Der 22-Jährige entschärfte noch weitere Großchancen und hielt die Prager dadurch im Spiel. Diesen gelang mit drei späten Treffern das Comeback.
Während Mermer betont, dass sich sein Team in puncto Verteidigung von Standards deutlich verbessert habe, gibt es auf der zweiten Großbaustelle der laufenden Saison somit weiterhin keinen Fortschritt: die desaströse Chancenverwertung. „Vielleicht fehlt es uns nicht nur an der Abgezocktheit vor dem Tor, sondern einfach an der Qualität im Abschluss, so hart das klingt“, hadert der Coach. Er stellt klar: „Fünf Punkte und 17 Tore sind für den Aufwand, den wir betreiben, viel zu wenig.“
Tore: 1:0 Tweneboa (41.), 1:1 Raiser (76.), 1:2 Kress (80.), 1:3 Cimino (90.+6).
Besonderes: Yilmaz (SportKultur) scheitert per Foulelfmeter an Wegner (36.).
Was für eine Wahnsinnswoche von Dennis Klose! In zwei Spielen binnen sieben Tagen erzielte der Zuffenhausener Stürmer sage und schreibe zehn Tore. Ließ es der 30-Jährige zuvor gegen Stammheim noch sechs Mal klingeln, legte er nun vier weitere Treffer nach – und hat er sich seinen Urlaub in den kommenden Tagen somit redlich verdient. Als Zugabe gibt es zudem trainingsfrei. Der Deal lautete zuvor: „Wenn er zwei Tore macht, muss er diese Woche nicht ins Training“, erzählt der Trainer Nevzat Dursun und fügt mit einem Augenzwinkern an: „Jetzt wollte er natürlich zwei Wochen, aber keine Chance.“ Nach einem holprigen Saisonstart findet die Mannschaft immer besser zueinander. Neben dem fünften Sieg in den vergangenen fünf Spielen passt auch die Spielvorbereitung auf jenen jüngsten Triumph ins Bild. Mit 16 Mann waren die Zuffenhausener in der Bäckerei von Dursuns Tante, der Mutter von Abwehrmann Sercan Dursun, zu Gast und betrieben quasi frühstückendes Teambuilding.
Besonders über das Comeback nach dem frühen Rückstand war der Coach stolz. „Die Mannschaft hat richtig Charakter gezeigt, vor ein paar Wochen noch wären wir nicht so zurückgekommen“, ist er sich sicher. Dank einer „spielerisch überragenden“ Leistung, vor allem in Hälfte zwei, und natürlich dank den vier Klose-Treffern, fuhr die Mannschaft letzlich den „völlig verdienten“ Sieg ein.
Auf Seiten der Weilimdorfer lautet das Knallhart-Urteil von Trainer Jürgen Zeyer: „Es war sicher unser schlechtestes Spiel der Saison.“ Ein zentrales Problem für den Aufsteiger: freilich, Dennis Klose. „Er ist ein Ausnahmespieler. Wir haben ihn einfach nicht in den Griff bekommen“, hadert der Coach, der dem Gegner seinen Respekt zollt: „Der Sieg war verdient, ist aber vielleicht ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen.“ Gleichzeitig weiß er auch positive Schlüsse zu ziehen: „Ich denke, es war ein Dämpfer zur rechten Zeit. Wir sind in einer Entwicklungsphase, und da gehören Niederlagen einfach dazu.“
Tore: 1:0 Takasaki (12.), 1:1 Klose (35.), 1:2 Weinmann (42.), 1:3 Klose (54.), 1:4 Klose (62.), 1:5 Klose (79.).
Besonderes: –