Am 17. Spieltag sorgt der Abstiegskandidat TSV Mühlhausen für die Überraschung schlechthin. Aber nur der TSV Münster nutzt die Chance durch einen Kantersieg.

Reporter: Torsten Streib (tos)

Langeweile kommt in der Kreisliga A, Staffel 1. Stuttgart/Böblingen nicht auf. Sowohl im Tabellenkeller als auch an der Spitze war einiges Überraschendes los am vergangenen 17. Spieltag. Zudem endete eine Partie Unentschieden, auch in Bezug auf Rote Karten.

 

OFK Beograd Stuttgart – TSV Mühlhausen 2:3

Die Überraschung des 17. Spieltags ereignete sich auf der Anlage des SSV Zuffenhausen. Dort trägt der bisher souveräne Spitzenreiter Beograd seine Heimspiele aus und hat gegen den abstiegsgefährdeten TSV Mühlhausen sicherlich den nächsten Dreierpack – es wäre der 15. der laufenden Saison gewesen – fest eingeplant gehabt. Doch es kam ganz anders. Das Team von Trainer Armend Mehmeti fügte dem Klassenprimus mit 3:2 die erst zweite Niederlage bei. „Und das völlig verdient“, wie Mehmeti mit Nachdruck sagt. Die Gäste hätten den Sieg mehr gewollt, seien griffiger gewesen und – man höre und staune – seien auch von der Spielanlage besser als der Spitzenreiter gewesen, sagt der TSV-Coach. Wobei er gar nicht verschweigen will, dass „wir im ersten Abschnitt auch das ein oder andere Mal Glück hatten“.

Beograds Spielertrainer Ratko Milic hat sich indes den Spielverlauf von seinem Co-Trainer Mihailo Stojanovic berichten lassen. Er selbst war am Wochenende geschäftlich verhindert. „Es war wohl einer dieser Tage, an denen wir noch drei Stunden hätten spielen können, und hätten trotz vieler Chancen nicht gewonnen“, weiß Milic aus zweiter Hand, während die Gäste äußerst effektiv gewesen sein sollen. Mehmeti stimmt Letzterem ganz und gar nicht zu, hat ein „Chancenplus auf unserer Seite“ gesehen.

Übereinstimmung indes bei der Qualität der Tore. Das Gäste-1:0 von Khaled Alothmann war gut herausgespielt, die beiden weiteren Treffer von Kevin Krewenka per Freistoß-Hammer durch die Mauer und Mesut Acars Volleyschuss aus 20 Metern fallen aber unter die Kategorie „Traumtor“, so Mehmeti. Zum zwischenzeitlichen 1:1 und Anschlusstreffer kurz vor dem Abpfiff sorgte für den Spitzenreiter Torjäger Nikola Lakovic mit seinen Saisontoren 21 und 22.

Der Vorsprung des Tabellenführers ist damit auf zwei Zähler geschrumpft. „Doch wir lassen uns davon nicht aus der Ruhe bringen, wissen, was wir draufhaben“, gibt sich Milic kämpferisch. Währenddessen weiß Mehmeti um die Wichtigkeit des Siegs: „Die Konkurrenz im Keller hat auch gepunktet.“ Zudem fühlt er sich von den guten Eindrücken der Vorbereitung bestätigt. Sein Team hätte sich weiterentwickelt, dies nun auch im Ergebnis bestätigt, weshalb er zuversichtlich nach vorne schaue.

Tore: 0:1 Alothman (18.), 1:1 Lakovic (49.), 1:2 Krewanka (57.), 1:3 Acar (71.), 2:3 Lakovic (87.).

Besonderes:

TSV Münster – SC Stammheim 9:0

Der TSV Münster konnte den Fehltritt ausnutzen und durch den Kantersieg bis auf zwei Punkte zum Klassenprimus aufschließen. Freilich, arg schwer machte es das Schlusslicht aus Stammheim dem Tabellenzweiten nicht. Zumal nach 23 Minuten deren Torhüter nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums die Rote Karte sah, die Gäste dezimiert waren. „Doch schon vor dem Platzverweis war die Mannschaft konzentriert und hat die Spannung das gesamte Spiel über aufrechterhalten“, sagt Münsters Abteilungsleiter Benjamin Beck. Beim Münsterer Torhagel hatte Marko Sorgic sein Visier am besten eingestellt, er erzielt drei Treffer.

Tore: 1:0 Sorgic (7.), 2:0 Skarlatidis (12.), 3:0 Kromm (26.), 4:0 Sorgic (42.), 5:0 Bacani (54.), 6:0 Gugjolli (56.), 7:0 Sorgic (74.), 8:0 Hussein (85.), 9:0 Hussein (88.).

Be sonderes: Rote Karte für Stammheims Schlussmann wegen Handspiels außerhalb des Strafraums (23.).

Türkspor Stuttgart – TSV Uhlbach 3:3

Nutznießer der Beograd-Pleite hätte auch Türkspor sein können, durch einen eigenen Sieg bis auf sechs Punkte zum Klassenprimus aufschließen können. Doch das Team vom Neckarpark patzte, kam gegen „einen echt guten Gegner“, so der Coach Memik Erdogan, über ein 3:3 nicht hinaus. Und dies, obwohl man alle Trümpfe in der Hand hatte und eigentlich alles nach Plan lief. Nach nur 21 Minuten führten die Hausherren durch Treffer von Elmedin Sovtic und Winterzugang Shkemb Miftari bereits mit 2:0. Die Uhlbacher hatten „Probleme, dem Türkspor-Tempo zu folgen“, sagt deren Spielertrainer Joshua Menger. Doch mehr Konzentration und Zugriff sowie eine Sorglosigkeit der Türkspor-Akteure brachten die Gäste schnell zurück ins Spiel. „Wir waren dann auf frühe Ballgewinne aus, Türkspor wurde nachlässiger und hat uns den Gefallen getan.“ Vor allem: Die Ballgewinne wurden in Tore umgemünzt, zwischen der 23. und 25. Minute gar zweimal bis zum Ausgleich. Jeweils hieß der Torschütze Shaw Travis Ogayo. Doch als Enes Korkmaz nach 54 Minuten die Hausherren erneut in Front brachte und Uhlbach nach 80 Minuten sein Wechselkontingent schon aufgebraucht hatte und aufgrund einer Verletzung von Max Haussecker (vermutlich Muskelfaserriss) nur noch zu zehnt spielte, standen die Zeichen bei Türkspor wieder auf Sieg. „Doch auch in dieser Phase waren wir nicht konsequent genug und haben Uhlbach den Ausgleich förmlich geschenkt“, ärgert sich Erdogan. Dieser gelang dem Spielertrainer Menger in der dritten Minute der Nachspielzeit und war „aufgrund unserer ganz starken Leistung auch verdient“, sagt der Ausgleich-Torschütze. Die Götzenberg-Kicker sind nach der Winterpause mit vier Punkten aus zwei Spielen gestartet, während bei Türkspor der Motor noch etwas stottert.

Tore: 1:0 Sovtic (2.), 2:0 Miftari (21.), 2:1 Ogayo (23.), 2:2 Ogayo (25.), 3:2 Korkmaz (54.), 3:3 Menger (90. + 3).

Besonderes:

TV Zazenhausen – SSV Zuffenhausen 2:1

Vor allem nach dem Verlauf des ersten Abschnitts hätte das Ergebnis anders ausgehen können – da sind sich beide Trainer einig. Zazenhausens Stefan Schuon hat seine Mannschaft in der Anfangsphase überhaupt nicht auf dem Platz gesehen. „Wir waren nicht auf der Matte, haben noch gepennt“, wie er sagt. Folgerichtig stand es auch früh durch den Treffer von Maximilian Käb 1:0 für die Gäste. Sein Gegenüber Nevzat Dursun kann dies nur unterstreichen, schüttelt aber den Kopf, weil es bis zur Pause nur 1:0 für die Seinen hieß. „Wir haben genügend Chancen gehabt, um auf 3:0 zu stellen, haben das aber wie so oft in dieser Runde verpasst“, so Dursun. Dass es jedoch überhaupt mit einer Führung in die Kabine ging, hatten die Zuffenhausener ihrem Torhüter Marjan Tomasic zu verdanken. Er parierte einen Foulelfmeter von Sören Frank.

Was dann im zweiten Abschnitt folgte, sorgte bei Dursun erst recht für ungläubiges Kopfschütteln, obwohl er es eigentlich von seinen Schützlingen gewohnt sein müsste. „Die haben wieder gedacht, die Partie wird zum Selbstläufer, sie müssen nichts mehr tun, vor allem nicht in der Rückwärtsbewegung“, ärgert sich Dursun. So habe man die Gastgeber ins Spiel gebracht und ein dummes Tor gefangen, obwohl „wir viermal die Chance zum Klären hatten“. Und so bedeutete der Gegentreffer aus der 49. Minute den schon gewohnten Knacks im Zuffenhausener Spiel. „Würde eine Partie nur 45 Minuten dauern, wären wir ganz vorne mit dabei. Aber in den zweiten Hälften haben wir die meisten Spiele dann aus der Hand gegeben.“ Woran das liegt? Keine Ahnung, so Dursun, an der mangelnden Fitness auf keinen Fall, in diesem Bereich habe man mächtig gearbeitet. Sinan Serce besorgte für die Hausherren besagten Ausgleichstreffer mit der Picke, vorher flipperte sich der Ball durch die Zuffenhausener Box.

Schuon macht die Wende aber nicht am fahrlässigen Auftreten der Gäste, sondern vielmehr an der Steigerung seiner Akteure fest. „Vor der Pause waren wir schon griffiger, haben im zweiten Abschnitt noch zugelegt und letztlich auch verdient gewonnen.“ Wenn auch glücklich. Denn vier Minuten vor dem Ende traf Innenverteidiger Dieylani Fall – für Schuon „der beste Mann auf dem Platz“ – unglücklich ins eigene Netz. „Er hatte keine andere Wahl, musste ran, da hinter ihm Marvin Kellner einschussbereit lauert.“ Kellner? Richtig, es handelt sich um den ehemaligen Bezirksliga-Toregaranten (zuletzt pausiert, zuvor VfB Obertürkheim), den Schuon schon in Cannstatt unter seinen Fittichen hatte. Dieser steht seit Winter in den Diensten der Zazenhausener.

Dass Fall ran musste, sieht auch sein Trainer so. Nur die Art und Weise des Eingreifens hätte sich Dursun anders gewünscht. „Mit der Innenseite wäre nichts passiert, aber er hat den Ball mit dem Außenrist in den eigenen Winkel gedonnert.“ Für Zazenhausen war es der zweite Sieg in Folge nach der Winterpause und ein weiterer Schritt raus aus der kritischen Zone, für das Mittelfeld-Team aus Zuffenhausen die zweite Niederlage in Serie.

Tore: 0:1 Käb (4.), 1:1 Serce (49.), 1:2 Fall (86./Eigentor).

Besonderes: Zuffenhausens Tomasic pariert Foulelfmeter von Frank (44.).

SportKultur Stuttgart – TSV Weilimdorf II 1:1

Dass es nur ein Punkt wurde, darüber ärgert sich Jürgen Zeyer nicht. Vielmehr hat sich aus seiner Sicht die SportKultur den Punkt redlich verdient, weil sie über die ganze Distanz „leidenschaftlich gekämpft hat“, sagt der Trainer des TSV Weilimdorf. Gleichwohl er seine Mannschaft „spielerisch besser sah, aber wir haben unsere zahlreichen Chancen nicht genutzt“. Schwerer als der Verlust möglicher zweier Zähler wiegt der Verlust seines Stürmers Fadel Boukari. Dieser musste nach 70 Minuten mit Verdacht auf Kreuzbandriss vom Feld. „Der Besuch beim Arzt hat den Verdacht bestätigt“, bedauert Zeyer.

Kurz vor dem schmerzlichen Ausscheiden Boukaris gelang Verteidiger Andrea Ferrara der Ausgleich für die Nord-Stuttgarter. Nicht außergewöhnlich für die Weilimdorfer, dass ein Defensivmann trifft. „Unseren Stürmern fehlt aktuell die Treffsicherheit“, so Zeyer, der mit seinem Team als Aufsteiger weiter den sechsten Platz belegt.

Für den anderen Aufsteiger und Drittletzten, die Sportkultur, bedeutete das Remis – inklusive letztem Spiel im alten Jahr – sieben Punkte am Stück. Eine so lange Serie ohne Negativerlebnis gab es in dieser Runde noch nicht. Wobei Trainer Ender Memer zwar auch von einem gerechten Unentschieden spricht, seinerseits aber sein Team ein Stück näher am Sieg gesehen hat. Vor allem nach der Führung von Richard Sonnegrün per Kopf in Minute 29 „haben wir es versäumt, zwei Großchancen zu nutzen und die Führung auszubauen“. Die Fehlschützen hießen Elias Tweneboa und Christopher Dos Santos Cedeno. Aus seiner Sicht sei der Punkt für die Gäste verdient gewesen, weil sie nach einer schwächeren ersten Hälfte doch noch ins Spiel gefunden hätten.

Ein einheitliches Lob für „seine gute Leistung“ gab es für Schiedsrichter Nicolai Schmidt. Zudem freuten sich sowohl Mermer als auch Zeyer über „ein absolut faires Spiel.“

Tore: 1:0 Sonnengrün (29.), 1:1 Ferrara (67.)

Besonderes:

SG Weilimdorf – Sportvg Feuerbach 1:1

Nach Toren endete die Partie 1:1, nach Roten Karten ebenfalls. Letzteres war der Schlussakkord einer recht ausgeglichenen Partie und von den Protagonisten nicht gerade clever – wie von beiden Seiten zu hören war. In der vierten Minute der Nachspielzeit gerieten Weilimdorfs-Winterzugang Emir Ataman und Feuerbachs Mergon Ramaj aneinander, tauschten gegenseitig je einen Tritt aus und bekamen dafür jeweils vom Schiedsrichter den Roten Karton unter die Nase gehalten. Ein Aufreger zum Schluss, der aber kein Nachspiel hatte. „Die Situation hat sich umgehend beruhigt“, sagt Weilimdorfs Abteilungsleiter Philip Baltsios, der ein „gerechtes Remis mit leichtem Chancenplus“ für die Gäste sah. Das hat Feuerbachs Coach Sven Damnig zwar nicht gesehen, sich aber von seinem Co-Trainer Andreas Merz berichten lassen. Damnig lag nämlich krank im Bett. In einem chancenarmen Spiel „haben wir leider zwei Hochkaräter vergeben und die Weilimdorfer, wie es häufig gegen uns ist, ein Traumtor erzielt“, hat sich der kränkelnde Talkrabben-Coach erzählen lassen. Besagtes Tor zum Zungeschnalzen erzielte Nikola Marinovic von der Strafraumkante aus ins lange Eck und stellte damit nach 79 Minuten den Endstand her. Zehn Minute zuvor gingen die Gäste nach einem „gerechtfertigten Foulelfmeter“, so Baltsios, verwandelt von Marin Pranjic, in Führung.

Tore: 0:1 Pranjic (69./Foulelfmeter), 1:1 marinovic (79.).

Besonderes: Rote Karte für Weilimdorfs Ataman und Feuerbachs Ramaj (90. + 4/jeweils Nachtreten).

TV89 Zuffenhausen – TB Untertürkheim 2:4

Auch der TB Untertürkheim hat im Tabellenkeller gepunktet – und das bereits dreifach in beiden Partien nach der Winterpause. „Das war wichtig für die Moral und auch für die Tabelle, da die Konkurrenz ja auch gepunktet hat“, weiß Trainer Michael Kienzle. Dieser ist mit dem Restart der Seinen natürlich zufrieden, zumal man kämpferisch total dagegengehalten habe, „speziell nach der Pause zwar viel hinterherlaufen musste, aber immer wieder einen Abschluss verhindern konnte“, so Kienzle weiter.

In den ersten 25 Minuten war die Partie aus Kienzles Sicht ausgeglichen. Seinem Team kam zugute, dass die beiden ersten eigenen Abschlüsse durch Michael Höschele und Yannick Riess-Morales prompt saßen. Darüber hinaus, dass die Gäste nach dem Anschluss von Anwar Moutot unmittelbar vor der Pause durch Rene Schmitt die Zwei-Tore-Führung wieder herstellen konnten. „Das hat uns Sicherheit gegeben.“ Für noch mehr Sicherheit sorgte das 4:1 von Riess-Morales nach 63 Minuten. Anil Ilkhan verkürzte zwar noch, das änderte aber an der Einschätzung des TVZ-Coaches Umüt Yürük nichts: „Zu keiner Zeit waren wir im Spiel, während der TBU ständig gekämpft und völlig verdient gewonnen hat.“

Das letzte Ausrufezeichen des Spiels setzte indes TBU-Schlussmann Luis Carlos Mendes Ferraz. Dieser traf nach vierwöchigem Urlaub erst am Samstag wieder hierzulande ein, stellte sich, obwohl in der Vorrunden in der Zweiten noch auf dem Feld, ins Tor und wehrte einen Foulelfmeter von Anwar Moutot ab. „Er hat sich bereit erklärt, auch künftig zwischen den Pfosten zu stehen“, freut sich Kienzle, dessen Team nun nur noch vier Zähler vom Relegationsplatz entfernt ist.

Tore: 0:1 Michael Höschele (11.), 0:2 Riess-Morales (33.), 1:2 Anwar Moutot (36.), 1:3 Schmitt (63.), 1:4 Riess-Morales (63.), 2:4 Ilkhan (73.).

Besonderes: Untertürkheims Mendes Ferraz wehrt Foulelfmeter von Anwar Moutot ab (90. + 5) .

SG West – SV Prag Stuttgart

Die Schlüsselszene der Partie ereignete sich bereits nach zwei Minuten. Nach einem Ballverlust wusste sich Prags Navid Kashefipour nur durch ein Foul vor dem Strafraum zu helfen. Der Schiedsrichter entschied auf Freistoß und zeigte dem Gästeakteur wegen Notbremse die Rote Karte. Für Wests Spielertrainer Benedikt Goos eine klare Sache. Zwar sei dahinter noch ein Prager Akteur gewesen, doch der hätte nicht mehr eingreifen können, weshalb die Entscheidung korrekt gewesen sei, so Goos. Gästetrainer Benedikt Bruder widerspricht. Aus seiner Sicht hätte sein Akteur durchaus noch eingreifen können und der Platzverweis sei falsch und letztlich spielentscheidend gewesen. Der anschließende Freistoß führte durch Sebastian Wambsganß zur Hausherrenführung. Diese bauten den Vorsprung bis zur Pause bis auf 3:0 aus, „weil die Gäste im Aufbau zu viele Fehler gemacht und wir das ausgenutzt haben“. Dem stimmt Bruder zu. „Wir wollten weiterhin spielerisch nach Lösungen suchen, jedoch waren wir zu fahrlässig und haben West zum Tore schießen eingeladen.“ Damit war die Partie gelaufen.

Nach dem „Unmut über die Auftaktniederlage“, so Goos, „hat das Team eine gute Reaktion gezeigt“. Der SV Prag hat zwar beide bisherigen Partien im Jahr 2026 verloren, aber immer noch sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Tore: 1:0 Wambsganß (3.), 2:0 Henke (16.), 3:0 Blaser (29.), 4:0 Derichs (69.), 5:0 Müller (75.), 1:5 Ruess (78.), 6:1 Mayr (80.), 7:1 Mayr (85.).

Besonders: Rote Karte für Prags Kashefipour (2./Notbremse). Gelb-Rot für Wests Denis Schmidt (65.).