Fußball-Kreisliga A, Staffel III Last-Minute-Sieg erhöht Chancen des FSV Deufringen auf den Klassenerhalt

Zitterpartie: Der FSV Deufringen (in Blau) musste beim SV Deckenpfronn II (in Grün) lange auf die Erlösung warten. Foto: Michael Schwartz

Ein Dreier gegen das sieglose Schlusslicht der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen war für den FSV Deufringen Pflicht. Doch der Wackelkandidat musste lang zittern.

In der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen steht der FSV Deufringen direkt am Abgrund. Mit dem Last-Minute-Erfolg beim Tabellenletzten hat er aber einen Schritt weg von der Klippe gehen können und weist nun bei einer ausgetragenen Partie mehr vier Punkte Vorsprung vor Relegationsplatzinhaber TV Nebringen aus.

 

SV Deckenpfronn II – FSV Deufringen 0:1 (0:0): In der ersten Halbzeit hatten die Gäste drei glasklare Chancen, die allesamt daneben gingen. „Eigentlich war es zuerst ein sehr dominantes und gutes Spiel von uns“, fand Coach Heiko Schmidt. „Nach der Pause waren wir schwächer und ideenloser, da hat der Gegner echt gekämpft.“ Für eine abgestiegene Mannschaft sei das nicht selbstverständlich. „Hut ab vor der Leistung.“ Am Ende legte Erik Evetke (90.) den Ball ins Netz. „Mein Herz hat geschlagen wie verrückt, aber die Jungs haben Moral bewiesen“, freute sich Schmidt.

TSV Kuppingen - SV Böblingen II 0:6 (0:4): Labinot Dodoli (13., 32., 39.) und Suad Schmidt (19.) sorgten schon vor dem Seitenwechsel für die Vorentscheidung. In der zweiten Hälfte schaltete die SVB II ein Paar Gänge zurück, zeigte sich aber dennoch dominant. Dennis Traub (51., 90.) machte das halbe Dutzend voll. „Im Vergleich zu den vorigen Spielen war das eine absolute Leistungssteigerung“, freute sich Coach Johnson Ariaratnam. „Der Gegner hatte im ganzen Spiel vielleicht zwei Torchancen.“ Dass die Gastgeber so schwächelten, lag laut Ariaratnam vermutlich daran, dass auch dort inzwischen die Luft raus ist. „Die bereiten sich wahrscheinlich mehr auf das Pokalfinale vor“, vermutete er. „Trotzdem: hier mit 6:0 zu gewinnen, schafft nicht jeder.“

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