Fußball-Kreisliga A, Staffel III Mit Unterstützung aus der Ersten ballert die SV Böblingen II den SV Magstadt weg

Wohl dem, der in der Kreisliga A ab und zu auf den Landesliga-Kader der ersten Mannschaft zugreifen kann: Mit fünf Treffern erlegte Cedric Hornung (Mitte) von der SV Böblingen II den SV Magstadt quasi im Alleingang. Foto: Stefanie /Schlecht

Zuletzt arbeitete sich die SV Böblingen II in der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen rauf ins Tabellenmittelfeld. Höhepunkt war nun das 7:0 gegen den SV Magstadt.

In der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen mussten das Schlusslicht und der Vorletzte hohe Niederlagen einstecken. Der SV Magstadt verlor mit 0:7 bei der SV Böblingen II, der TV Gültstein hatte mit 1:7 beim FSV Deufringen das Nachsehen. Die SpVgg Aidlingen hatte derweil eigentlich auf einen Sieg gegen den GSV Maichingen II gehofft. Letztendlich gingen die drei Punkte beim 0:1 jedoch an die Gäste. „Die Kugel wollte heute einfach nicht ins Netz“, bedauerte Trainer Tobias Lindner.

 

SV Böblingen II – SV Magstadt 7:0 (4:0): „Das Ergebnis zeigt eine souveräne, dominante Leistung“, freute sich SVB-II-Coach Marc Stefani, der wieder einmal auf Unterstützung aus der ersten Mannschaft bauen konnte, um sich mit seinem Team langsam ins Tabellenmittelfeld vorzuarbeiten. Jener Kicker aus dem Landesliga-Kader netzte dann auch gleich fünffach ein. Cedric Hornung (12., 21., 32., 39., 58.), Dennis Traub (67.) und Taha Erarslan (84.) trafen zum Sieg für die Gastgeber. „Wir haben uns heute belohnt und beim Toreschießen das aufgeholt, was wir in den vergangenen Wochen haben liegenlassen“, so Stefani. Trotz des klaren Endstands seien die Magstadter aber nicht schlecht gewesen. „Die haben auf jeden Fall versucht mitzuhalten.“

FSV Deufringen – TV Gültstein 7:1 (4:1): Mick Mertens (13.), Samet Öztürk (23., 40.) und Oliver Ries (38.) sorgten bereits für ein vielversprechendes Vier-Tore-Polster der Deufringer. Jonas Lutz (45.) gelang zwar kurz vor der Pause der Anschlusstreffer, aber dieser blieb ein Tropfen auf den heißen Stein. Mit drei weiteren Buden der Einheimischen durch Mertens (61.) und Ries (48., 78.) war der Drops gelutscht. „Der Gegner hat nur mit langen Bällen gespielt, aber darauf waren wir eingestellt“, erklärte FSV-Trainer Heiko Schmidt. „Wir haben unser Umschaltspiel forciert und echt schönen Fußball gezeigt.“ Nach einer Stunde begann der Übungsleiter durchzuwechseln, um auch mal anderen Leuten Einsatzzeit zu geben. „Das war ein richtig tolles Match von uns“, schwärmte Schmidt.

VfL Sindelfingen II – SpVgg Holzgerlingen II 4:1 (2:0): Sindelfingens Florentin Ngayawou (38.), Kenan Kasikci (43.) aus der ersten Mannschaft und Hüseyin Kuyumcu (50.) stellten die Weichen auf Sieg. Nevio Rizzo (56.) gelang zwar der Anschlusstreffer der Holzgerlinger zum 3:1, doch mit dem 4:1 durch Dorlir Morina (70.) war die Messe gelesen. „Wir hatten die Sache gut unter Kontrolle“, bilanzierte VfL-II-Trainer Antonios Anastasakis. „Da war viel Zug dahinter“, ergänzte der Coach. Er fand jedoch auch ein Haar in der Suppe: „Wir haben das letzte Drittel oft nicht so gut bearbeitet.“

TSV Schönaich – TV Nebringen 1:0 (0:0): „Das war ein mental sehr anstrengendes Spiel“, gab TSV-Coach Andreas Quindt zu. „Die Nebringer haben nur verteidigt.“ Deshalb sei es den Schönaichern auch trotz höherem Ballbesitzanteil nicht gelungen, durch die engen Räume zu kommen. Weil es aus dem Geschehen heraus nicht klappte, musste eben wie so häufig ein Elfmeter herhalten. Niklas Mayer verwandelte diesen zum goldenen 1:0.

SV Oberjesingen – TSV Kuppingen 5:0 (1:0): Nach dem 1:0 durch Nick Böhm (14.) hatten die Oberjesinger zunächst Schwierigkeiten, den Sack zuzumachen. Das 2:0 durch David Dacuk (61.) war schließlich der Anfang vom Ende für die Kuppinger. Neil Aktas (63.), Lars Vogtmann (72.) und Marvin Özkan (81.) sorgten letztlich doch noch für klare Verhältnisse.

SpVgg Aidlingen – GSV Maichingen II 0:1 (0:1): „Wir hätten bis morgen spielen können und kein Tor gemacht“, seufzte SpVgg-Coach Tobias Lindner. Maichingens Keeper Henrik Mertens parierte Schüsse von Peter Steimle und Tim Oehler. Er trug damit sein Scherflein zum Auswärtserfolg bei. Teamkollege Ardit Kryeziu (7.) nutzte dagegen einen Fehler im Aufbau der Aidlinger zum 0:1. Dabei hätte es nicht bleiben müssen, denn die Mannen vom Vogelherdle hätte vom Punkt aus ausgleichen können. Taten sie aber nicht, denn Philipp Musch verschoss den Strafstoß. Auch beim freistehenden Micha Beck wollte die Murmel einfach nicht in den Kasten. „Und das sind nur ein paar Beispiele“, schüttelte Lindner den Kopf. Der Gegner habe es zwar auch gut gemacht und gekämpft, die Niederlage sei aber vor allem der eigenen schlechten Chancenverwertung zuzuschreiben.

TSV Waldenbuch – TV Altdorf 1:2 (1:1): Luca Zipperer (6.) markierte im Topduell zwischen dem Zweiten und dem Dritten nach einem Angriff über die linke Seite die Führung für den TVA, Philipp Müller (40.) stellte die Uhren zur Pause wieder auf Null. Qendrim Jaha (63.) gelang nach einer Ecke das 1:2, womit der kesse Aufsteiger im Rennen um den Relegationsplatz weiter sehr gut dabei ist. „Wir haben ein paar dicke Chancen liegenlassen“, räumte TVA-Trainer Timo Gmoser ein. „Das Spiel war grundsätzlich ein extremes Hin und Her.“ Trotzdem sei der Sieg verdient. „Beide Teams hatten ihre starken Momente.“

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