2025 gehört definitiv nicht zu den besten Jahren des FSV Deufringen aus der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen. „Wir konnten dieses Jahr noch kein Spiel gewinnen“, gibt Trainer Heiko Schmidt zu bedenken. „Bei uns fehlt immer der Punch nach vorne.“ Dazu kommt, dass er jede Woche mit dem Fehlen einiger Akteure zu kämpfen hat. So auch jetzt. „Dabei wird die Partie beim FC Gärtringen absolut wegweisend für uns“, so Schmidt zum Auftritt beim Vorletzten. „Wir brauchen einen Dreier, und dafür müssen wir uns vor allem offensiv steigern.“
Aus den selben Gefilden wollen sich auch die SF Kayh herausarbeiten. Doch Spitzenreiter SV Nufringen ist ein harter Gegner. „Das wird brutal schwer“, weiß Sportfreunde-Trainer Arne Bauer. „Wir werden alles tun, um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen.“ Auch seine Truppe braucht im Abstiegskampf nämlich jeden Punkt.
Der TV Gültstein, der sich bereits etwas ins Tabellenmittelfeld abgesetzt hat, möchte das Duell gegen den stark gefährdeten Drittletzten TV Nebringen unbedingt gewinnen. „Wenn wir punkten, machen wir einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt“, erklärt TVG-Abteilungsleiter Steffen Reutter. „Mit einer Leistung wie in den jüngsten beiden Spielen ist das auch möglich.“ Er weiß aber, dass auch der TVN gut drauf ist und seit der Winterpause mit drei Siegen mehrere Lebenszeichen im Abstiegskampf gesendet hat.
Beim TSV Waldenbuch kommt auf die SV Böblingen II erneut ein schweres Spiel zu. „Die spielen eine überragende Rückrunde, und auch im Hinspiel waren wir klar unterlegen“, nickt SVB-II-Trainer Johnson Ariaratnam. „Ich hoffe, dass wir den Aufschwung der vergangenen Wochen mitnehmen können.“ Denn auch für seine Schützlinge heißt es: „Punkte sammeln, um den Klassenerhalt zu sichern – noch sind wir nämlich nicht raus.“
Die SpVgg Aidlingen hatte mit dem 0:1 beim TSV Kuppingen die erste Niederlage der Saison kassiert und brennt nun zu Hause auf Wiedergutmachung. „Wir gucken, dass wir die angeschlagenen Spieler nochmal etwas schonen und wieder mit Einsatz und Leidenschaft auftreten“, erklärt Coach Tobias Lindner. Was die Mannen vom Vogelherdle nämlich nicht wollen: „Dass es da oben ein Zweikampf zwischen Nufringen und Dagersheim wird, und dass der Zug ohne uns abfährt.“ Zwar habe keiner damit gerechnet, dass die Gelb-Schwarzen so weit vorne mitspielen, „aber wenn man mal oben ist, will man dabeibleiben“. Gerade jetzt macht laut Lindner jeder Zähler einen Unterschied aus. „In der Rückrunde haben wir es ein paar Mal nicht geschafft – und deshalb stehen die anderen beiden Teams zu Recht vor uns.“
In der ersten Halbserie behielt der GSV Maichingen II gegen den TSV Schönaich nur knapp mit 1:0 die Oberhand. Zwar geht die viertplatzierte Zweite aus dem Allmend als Favorit in das Wiedersehen, doch die Kicker von der Elsenhalde haben – jetzt, da sie erstmals seit langem den unteren Relegationsrang verlassen haben – sicher nichts zu verschenken.
Der TSV Dagersheim hatte sich in der Hinrunde beim SV Deckenpfronn II brutal schwergetan. „Wir wissen, dass die sehr zusammenstehen, kämpfen und keinen Ball verloren geben“, erinnert sich TSV-Trainer Tim Lehle. Diesen Kampf gelte es erneut anzunehmen. „Wir bereiten uns vor und versuchen, unsere Verletzten so gut es geht zu kompensieren. Aber es wird kein Zuckerschlecken.“
Obwohl der Klassenerhalt in Staffel II für den TSV Dagersheim II rechnerisch noch möglich ist, dürfte der Zug bei einem Pünktchen aus 20 Duellen längst abgefahren sein. Nach dem 0:9 in Büsnau gelte es laut Coach Florian Hatzl, den Mund abzuputzen und trotzdem weiterzumachen. Der KV Plieningen sei ein nicht minder harter Kontrahent. Dennoch „wollen wir uns nicht angsthasenmäßig hinten reinstellen, sondern zeigen, dass auch wir was können“, so Hatzl.