Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen SpVgg Aidlingen und TSV Dagersheim sind auswärts in Derbys gefordert

Im Hinspiel gegen den FSV Deufringen (in Blau) verbuchten der momentan angeschlagene Christian Frey (re.) und die SpVgg Aidlingen erst spät einen Dreier für sich. Foto: Michael Schwartz

Derby-Time in der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen. Mit den Partien FSV Deufringen gegen SpVgg Aidlingen und SV Böblingen II gegen TSV Dagersheim wird es am Sonntag heiß hergehen.

In der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen stehen sich der FSV Deufringen und die SpVgg Aidlingen im Heckengäu-Derby gegenüber. „Egal, was die sagen – sie sind Favorit“, betont FSV-Trainer Heiko Schmidt. „Aber wir werden fighten und wenn nötig dreckig Punkte holen.“ Dass Duelle beim Nachbarn „immer was ganz Besonderes“ sind, weiß SpVgg-Coach Tobias Lindner. Deshalb stehe fest, dass seine Elf an ihre Grenzen gehen muss. Das ist sie aber gewohnt. „Dass wir vorne stehen, liegt nicht nur daran, dass wir klar besser sind“, stellt Lindner klar, „sondern daran, dass wir alles reinhauen.“ Das möchte auch der kommende Gegner. „Die weiße Fahne gibt’s auf keinen Fall“, schüttelt Schmidt den Kopf. Blöd nur, dass er viele verletzte Stammspieler zu beklagen hat. Joshua Kimmerle hat es am Kreuzband erwischt, Robin Stürner fällt seit Wochen aus, Mick Mertens holte sich zuletzt einen Bänderriss. „Keine Ahnung, wer auf dem Platz steht, aber die Jungs werden alles tun, um was zu holen.“

 

Die SV Böblingen II hat Probleme, jede Woche ihre Leistung auf den Platz zu bringen. „Wir sind vermutlich das einzige Team, das jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren kann“, meint Trainer Johnson Ariaratnam. Er will wieder da hin kommen, dass es seine Elf ist, die entscheidet, wer als Sieger vom Platz geht. Gegen den vom Thron gestürzten TSV Dagersheim wird das allerdings nicht leicht. „Die sind auf jeden Fall Favorit“, gibt Ariaratnam zu. „Es wird heiß hergehen, und bei uns wird die Hölle los sein.“

Der TSV Schönaich war über das Unentschieden gegen Dagersheim aufgrund des späten Ausgleichs des Kontrahenten zwar enttäuscht, gleichzeitig aber auch stolz, wenigstens einen Zähler geholt zu haben. „Durch das Ergebnis gegen einen starken Gegner haben wir Selbstbewusstsein bekommen“, nickt Übungsleiter Patrick Stierle. Gegen den TV Gültstein genießt seine Truppe außerdem noch den Heimvorteil. Das ist auch gut so, denn: „Wir liegen immer noch auf dem Abstiegsrelegationsplatz und müssen so viele Punkte wie möglich holen.“

Coach Alexander Ott vom TSV Waldenbuch hofft, dass sein Team beim GSV Maichingen II dieselbe Einstellung auf den Platz bringt wie jüngst in Gärtringen. „Wenn wir das Kämpferische abrufen können, sind wir schwer zu schlagen“, ist er sicher. „Aber wir müssen auch mal gucken, wer bei denen aufläuft. Deren Stürmer Abdoul Tchagbele ist zum Beispiel immer schwierig zu verteidigen.“

Der SV Nufringen ging in der Hinrunde mit einem 4:0 als klarer Sieger aus der Partie gegen den TV Nebringen, der aber wiederum für eine Überraschung gut ist. Will der Tabellendritte noch um den Aufstieg mitspielen, muss er das Kellerkind auf jeden Fall ernstnehmen.

Die SF Kayh knabbern immer noch an dem 2:4 gegen Nebringen. „Beim SV Deckenpfronn II müssen wir jetzt eine Reaktion zeigen“, fordert Übungsleiter Arne Bauer. Denn wenn die Flucht aus der Abstiegszone gelingen soll, ist ein Erfolg gegen das sieglose Schlusslicht Pflicht. „Wir müssen den Fokus wieder voll auf uns richten und sicherlich auch geduldig sein.“

Für den VfL Sindelfingen II ist die Begegnung mit dem FC Gärtringen „zwar ein Spiel um die goldene Ananas, aber jeder Punkt würde guttun“, meint Trainer Antonios Anastasakis. „Mit einem Dreier hätten wir dann neun Zähler aus den vergangenen vier Spielen geholt, und das wäre wichtig.“ Denn danach geht es gegen die Topmannschaften. „Wir sind zwar auch gut genug, um oben mitzuspielen, aber diese Saison haben wir es einfach versaut.“

TSV Dagersheim II wird das Ruder in Staffel II wohl nicht mehr herumreißen

Der TSV Dagersheim II hat seine Hoffnungen, das Ruder in Staffel II herumzureißen, so gut wie begraben. Die personellen Probleme machen die Situation nicht einfacher. „Dafür, dass wir seit Ende der Hinrunde mit einer Kombi aus zweiter und dritter Mannschaft antreten, ist die Leistung eigentlich gut“, findet Coach Florian Hatzl vor der Fahrt zum FV Germania Degerloch.

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