In der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen misst sich der TSV Dagersheim mit Absteiger FC Gärtringen. Trotz der tabellarischen Distanz wollen die Gastgeber die Partie mit der nötigen Portion Ernsthaftigkeit angehen. „Wenn wir da keine drei Punkte holen, hat unser 3:1 in Nufringen auch nichts gebracht“, weiß Trainer Tim Lehle. „Wir wollen den Zuschauern und uns selbst einen guten Auftritt zeigen.“
Der TSV Schönaich ist im Keller zwar noch nicht ganz gesichert, „aber mit einem Sieg beim TV Nebringen könnten wir alles klar machen“, weiß Übungsleiter Patrick Stierle. „Wenn wir da gewinnen, sind wir durch.“ Sollte seine Truppe dasselbe Engagement und die gleiche Leidenschaft der vergangenen Woche an den Tag legen, hat er keine Zweifel an einem Dreier gegen den direkten Konkurrenten. „Dann können wir das Zittern endlich beenden.“
Die SF Kayh bemühen sich weiterhin um den Klassenerhalt, doch nach dem späten Dreier von Deufringen bei Deckenpfronn II unter der Woche ist das maximal noch über den Umweg Relegation möglich. Um zumindest darauf auch nur annähernd eine Chance zu haben, müssen in den restlichen drei Partien ausschließlich Erfolge her. In der ersten davon genießen die Sportfreunde aus dem Gäu, die zudem auf Patzer von Nebringen hoffen, immerhin Heimvorteil gegen den TSV Waldenbuch. „Wir wollen dem Wunder eine Chance geben“, sagt Coach Arne Bauer. Das traut er seiner Elf grundsätzlich zu, „aber dafür muss bei uns alles passen“.
Der VfL Sindelfingen II hat es vergangene Woche bereits mit einem 2:0 in Waldenbuch geschafft, die horrende 0:7-Schlappe gegen Aidlingen zu kompensieren. „Da haben wir zum Glück ein anderes Gesicht gezeigt“, sagt Co-Trainer Eduard Schnell, der nun zu Hause das Stadtderby gegen den GSV Maichingen II in den Fokus nimmt. „Wir hatten viele Heimniederlagen, was sehr wehtat“, erklärt er. „Jetzt zu gewinnen, wäre echt schön und wichtig für die Moral.“