Fußball-Kreisliga A, Staffel III Überraschende Niederlagen für den TSV Schönaich und den TV Altdorf

Voll reingehauen: Kaan Sahin (in Rot am Ball) und der SV Magstadt zogen dem TSV Schönaich (in Blau) mit Kampfgeist den Zahn. Foto: Stefanie Schlecht

Die Nachholspiele der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, endeten mit Ergebnissen, die nur wenige erwartet hatten: TSV Schönaich und TV Altdorf ließen sich von Kellerkindern überrumpeln.

Der SV Magstadt hat sich in der Winterpause eine neue Herangehensweise ausgedacht, um in der Fußball-Kreisliga A, Staffel III, Stuttgart/Böblingen doch noch zu überleben. Und siehe da, die Taktikänderung trug während des 3:2-Auswärtssieges beim TSV Schönaich bereits erste Früchte.

 

Überraschend war auch das Ergebnis in der zweiten Nachholpartie: Der TV Nebringen verschaffte sich mit dem 3:1-Erfolg beim Tabellendritten TV Altdorf etwas Luft im Keller.

SV Magstadt entführt die drei Punkte vom TSV Schönaich

TSV Schönaich – SV Magstadt 2:3 (1:1): „Die Magstadter haben gezeigt, wie Abstiegskampf geht“, nickte Schönaichs Trainer Andreas Quindt anerkennend. „Die waren emotional und positiv aggressiv und haben sich voll reingehängt.“ Die eigene Truppe sei allein aufgrund des größeren Willens des Gegners in den Zweikämpfen unterlegen gewesen.

Außerdem haben wir Geschenke verteilt“, sprach Quindt die zu kurzen Rückpässe zu Keeper Kevin Dieterle vor dem 0:1 durch David Juric (9.) und dem 1:2 durch Steven Flaig (56.) an. Zwischendrin hatte Anton Maslun (35.) für die Einheimischen ausgeglichen. „Beim drittem Tor des Gegners wollten die es einfach mehr“, kommentierte der Coach das vorentscheidende 1:3 durch Egon Kuczora (86.), als der TSV das Leder nach einer Ecke einfach nicht weg bekam. Zwar traf kurz danach Azim Karayel (87.) zum Anschluss der Kicker von der Elsenhalde, aber es blieb beim 2:3.

Bilal Mehida (in Rot) und der SV Magstadt zeigten Thomas Quindt und dem TSV Schönaich, wie Abstiegskampf geht. Foto: Stefanie Schlecht

TV Altdorf – TV Nebringen 1:3 (1:1): Für Altdorfs Trainer Timo Gmoser war die unerwartete Niederlage recht einfach zu analysieren: „Die Nebringer haben es brutal clever gemacht und mehr Kampfgeist auf den Platz gebracht, sie sind defensiv gut gestanden, haben auf unsere Fehler gelauert und die eiskalt bestraft.“

TNV-Spielertrainer Marco Werner machte die Disziplin seiner Schützlinge als Erfolgsgeheimnis aus: „Wir wussten, dass wir nach einer schlechten Vorbereitung keine Wunderdinge erwarten können“, erzählte er. Die Führung durch Tim Luca Widmann (19.) nach der ersten eigenen Chance habe gutgetan, auch wenn der Ausgleich von Luca Immanuel Zipperer (45.) mit dem Pausenpfiff ein Rückschlag war. Nach einem Standard lagen die Gäste dank Marco Werner (49.) wieder vorn und erstickten aufkommende Bemühungen des TVA dank eines von Mika Benz (61.) verwandelten Foulelfmeters im Keim.

„Wir waren dann in der Lage, das über die Zeit zu bringen, vom Gegner kam nicht mehr so viel“, meinte der kickende Coach des Gäuteams. Sein Gegenüber sah das ähnlich: „Der Gegner war einfach griffiger“, räumte Timo Gmoser ein.

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