Nachdem das abgesagte Nachholspiel gegen den MTV Stuttgart II mit 3:0 für Türkspor gewertet wurde, zieht der Spitzenreiter nach Spielanzahl mit der Liga gleich und dem TV Zazenhausen ordentlich eins über. Dahinter rücken die Mannschaften in der Tabelle zusammen, während am anderen Ende ebenjener die Dreipunktespiele in Serie abhanden kommen. Der Blick auf die Begegnungen des achten Spieltags.
SV Sillenbuch II - ASV Botnang 3:4
Das Tabellenschlusslicht lieferte einen beherzten Kampf, bis kurz vor Schlusspfiff stand das Unentschieden, am Ende gingen die drei Punkte dann aber doch an den Favoriten. Alexander Schweizer, Coach der Botnanger, wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte: „Daniel [Schweizer] hat uns das Spiel gerettet“, zeigte er sich stolz auf den kleinen Bruder. Ebenjener hatte mit einem Dreierpack und dem 4:3 in der 90. Minute dem haushohen Favoriten in einem überraschend engen Spiel den Sieg gesichert. „Sillenbuch hat wahnsinnig gekämpft, man merkt, dass sie unbedingt da unten rauswollen.“
Man selbst habe kein schlechtes Spiel gemacht, aber auch kein besonders gutes: „Mit der Leistung sind wir nicht zufrieden, aber mit den drei Punkten, insgesamt war der Sieg aber verdient.“ Beim Blick auf das kommende Spiel gegen die SG Stuttgart-West ist Schweizer gewarnt: „Die sind ja so bisschen ein Favoritenschreck, die darf man auf keinen Fall unterschätzen.“
Am anderen Ende der Tabelle ist Necmi Keskin der Frust nach der siebten Niederlage in Folge anzumerken. Hatte man zuletzt deutlich gegen Beograd verloren, war die enge Nummer gegen Botnang umso bitterer. „Wir haben es nicht verdient gehabt, zu verlieren“, sagte Keskin, „vor allem in der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft.“ Wie er sich die punktlose, aber starke Leistung erkläre? „Die Jungs wollen immer, aber gestern hat einfach alles funktioniert“ – außer dem Ergebnis.
„Man muss dazu sagen, wir pfeifen aus dem letzten Loch, was den Kader angeht“, so Keskin, der im kommenden Spiel zudem auf Mittelfeldspieler Emil Malzer verzichten muss, der sich eine berechtigte, aber unnötige Gelb-Rote-Karte abgeholt habe. Ran müssen die Sillenbucher am nächsten Spieltag gegen den MTV Stuttgart II, Keskin erwartet ein sehr hartes, schwieriges Spiel: „Gegen Türkspor oder Botnang hat man nichts zu verlieren, aber gegen MTV müssen wir punkten.“
Tore: 1:0 Malzer (8.), 1:1 Schweizer (37.), 2:1 Trölitzsch (38.), 2:2 Lehmann (61.), 3:2 Schweizer (62.), 3:3 Schuler (81.), 3:4 Schweizer (90.)
Besonderes: Gelb-Rote Karte für Malzer (90.+6, Sillenbuch )
SG Stuttgart-West – SSV Zuffenhausen 2:1
Dem „Favoritenschreck“ aus dem Stuttgarter Westen gelang ebenfalls in der 90. Minute der Siegtreffer, Abwehrspieler Dominic Reiter sorgte mit seinem Tor für die Trendwende bei der SG, was Last-Minute-Tore anbelangt: „Diesmal war das Glück mal auf unserer Seite“, sagte Trainer Benedikt Goos. Zuvor hatte man gegen den PSV Stuttgart und Türkspor jeweils in der Nachspielzeit den Ausgleich kassiert, gegen die Zuffenhausener wendete sich jetzt also das Blatt und man holte – wie schon beim Spitzenreiter – erneut Punkte gegen den Favoriten.
„Von der Spielweise liegt uns das Spiel gegen starke Mannschaften“, weiß auch Goos, „nur wenn wir selber das Spiel machen müssen, fehlt es uns noch etwas an Dominanz und Abgezocktheit.“ Die Partie gegen den SSV sei hart umkämpft gewesen, seine eigene Mannschaft habe leidenschaftlich gespielt, Goos merkte aber auch an: „Ich glaube ein Unentschieden wäre verdient gewesen, vor allem in der ersten Halbzeit war Zuffenhausen sehr überlegen.“ Im kommenden Spiel gegen den ASV Botnang ist der „Favoritenschreck“ wieder in seiner liebsten Rolle – unterschätzen dürfte die SG Stuttgart-West aber mittlerweile niemand mehr.
Auf der anderen Seite zeigte sich der Zuffenhausener Trainer als fairer Verlierer: „Wenn man sich anschaut, wie die gekämpft haben, hatten sie sich den Sieg am Ende verdient“, sagte Erhan Atici, „dieses ‚Alle für einen, einer für alle‘, das fehlt uns noch ein bisschen.“ Dass die Niederlage, zumal in letzter Minute, bitter ist, steht außer Frage. Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Gäste drückend überlegen, Atici sprach von „unserer besten Halbzeit der Saison“. Nicht ganz zufrieden zeigte er sich mit dem Schiedsrichter, will daran aber nicht die Niederlage festmachen. Stattdessen sieht er Verbesserungspotenzial seines Teams gegen Mannschaften, die „auch mal den Bus hinten parken“ und auch der angesprochene Zusammenhalt der Heimelf dürfte für Inspiration sorgen.
Tore: 0:1 Banseka (40.), 1:1 Müller (44.), 1:2 Reiter (90.)
Besonderes: –
OFK Beograd - TSV Uhlbach 5:1
Hatte es im vorigen Spiel gegen den TSV Mühlhausen laut Beograd-Coach Bojan Nikolic noch an der Chancenverwertung gemangelt, war das Visier gegen den TSV Uhlbach am Sonntag deutlich besser eingestellt. Mit einem 5:1 wurden die Gäste wieder nach Hause geschickt, Nikola Sijakovic avancierte mit drei Toren zum Mann des Spiels. „Die Spieler haben das gemacht, was das Trainerteam von ihnen verlangt“, so Nikolic, im Training habe man nach dem Mühlhausen-Unentschieden besonderen Wert auf Torabschlüsse gelegt. Mittlerweile liegt man punktgleich mit dem SSV Zuffenhausen auf dem vierten Platz, insgesamt komme die neu zusammengestellte Mannschaft immer besser in Tritt. Spätestens in der nächsten Saison soll der Aufstieg gelingen, erstes Etappenziel zur diesjährigen Winterpause und zum Saisonende: „Wir wollen unter die Top Drei“, sagte Nikolic, „wir haben im Sommer Geld investiert und das erwarten wir von unseren Spielern.“
Bei den Uhlbachern ist nicht nur die finanzielle Ausgangs-, sondern auch die Gefühlslage nach dem Spiel natürlich eine ganz andere. „Es war ein Totalausfall von uns“, sagte Gäste-Coach Tim Wagner über die Partie, der sich selbst als schlechtesten Spieler der eigenen Mannschaft sah. Mit einem 0:2 ging es in die Kabinen, man habe noch Glück gehabt, dass Beograd in Person von Bogdan Rangelov einen Foulelfmeter verschoss, der nächste Nackenschlag folgte aber nur zwei Minuten nach der Pause. „Wir hatten uns viel vorgenommen für die zweite Hälfte, aber das war dann natürlich ein ziemlicher Dämpfer“, so Wagner, „auch wenn das gefühlt fünf Meter Abseits war.“ Das ändere aber nichts daran, dass man verdient verloren habe, auch in der Höhe. Nach der dritten Niederlage in Folge richte man den Blick auf den nächsten Sonntag, gegen die SG Weilimdorf soll wieder ein Dreier her: „Wir stecken den Kopf nicht in den Sand, wir gehen den Weg weiter mit unserer jungen Truppe.“
Tore: 1:0 Sijakovic (7.), 2:0 Lakovic (11.), 3:0 Sijakovic (47.), 4:0 Sijakovic (59.), 5:0 Burazor (78.), 5:1 Pilchowski (83., Foulelfmeter)
Besonderes: Rangelov verschießt Foulelfmeter (32., Beograd)
TV89 Zuffenhausen – SG Untertürkheim 4:2
In einem Spiel, das auf der Anzeigetafel lange sehr deutlich war, trennten sich der TV89 Zuffenhausen und die SG Untertürkheim mit 4:2, die zwei Treffer der Gäste in der Nachspielzeit waren am Ende Ergebniskosmetik. Doch trotz der Zuffenhausener 4:0-Führung bis in die Nachspielzeit machten die Gäste kein schlechtes Spiel, wie Heim-Trainer Yavuz Tepegöz betonte: „Der Gegner hat mutig gespielt, das haben wir so nicht erwartet.“ Die Untertürkheimer hätten nicht nur hinten gemauert, wie die Gegner in den Spielen zuvor. „Die haben immer wieder versucht mitzuspielen, es hat aber etwas an Erfahrung gefehlt, das ist eine junge Truppe.“
Jung und unerfahren war Tepegöz zufolge auch der Schiedsrichter, der seinem Abwehr-Mann Marko Markovic in der 62. Minute die rote Karte gezeigt hatte („Die war komplett unberechtigt“), allgemein sei er „komplett überfordert“ gewesen – trotzdem sei es wichtig, auch die jungen Schiedsrichter heranzuziehen, zeigte er sich versöhnlich. Insgesamt sah Tepegöz kein sehr überzeugendes Spiel seiner Mannschaft – was auch den vielen krankheitsbedingten Ausfällen geschuldet sei – war aber mit der Chancenverwertung zufrieden: „Ausnahmsweise haben wir direkt unsere ersten Torchancen genutzt.“ Gegen die „Wundertüte“ PSV Stuttgart am kommenden Spieltag erwartet er ein körperlich hartes Spiel, mehr Gedanken als sonst mache er sich aber nicht: „Wir gehen jedes Spiel, jeden Gegner gleich an.“
Tore: 1:0 Weiss (28.), 2:0 Nallinger (38.), 3:0 Yürük (39.), 4:0 Weiss (56.), 4:1 Wittmann (90.+1), 4:2 Osei (90.+4)
Besonderes: Rote Karte für Markovic (62., Zuffenhausen)
SG Weilimdorf – TSV Mühlhausen 4:3
Sieben Tore, viele Chancen und ein enges Ergebnis samt Last-Minute-Anschlusstreffer – das Spiel zwischen der SG Weilimdorf und dem TSV Mühlhausen war ein wahres Fußballfest, könnte man meinen. Der neutrale Zuschauer sah jedenfalls ein Spiel mit Höhen und Tiefen, und eine Partie die deutlich einseitiger war, als es das Ergebnis vermuten ließ. Hatte es nach 22 Minuten bereits 2:1 für die SG gestanden, entwickelte sich die erste Halbzeit danach zu einem „Grottenkick auf beiden Seiten“, so Philip Baltsios, Trainer der Heimelf. Viele Fehler und Missgeschicke der beiden Mannschaften ließen keinen Spielfluss mehr aufkommen, mit dem 2:1 ging es dann auch in die Kabinen.
Gestärkt vom Pausentee übernahmen in Folge dessen die Mühlhausener das Spielgeschehen und spielten sich zahlreiche Chancen heraus. Tore schoss man aber nur zwei, genausoviele wie der Gegner, das glücklichere Ende gehörte letztlich der Heim-Elf. Auch Baltsios bestätigte: „Wir hatten mehr Glück als Verstand und einen überragenden Torwart.“ David Lozancic hatte die Mannschaft im Spiel gehalten und einen „spielerisch nicht verdienten Sieg“ gesichert, sagte Baltsios und fügte an: „Wir freuen uns natürlich über die Punkte, aber hätten wir Unentschieden gespielt oder verloren, hätten wir uns nicht beschweren dürfen.“
Für den TSV Mühlhausen ist es die sechste Liga-Partie ohne Sieg in Folge – dürfte aber besonders bitter geschmeckt haben. „Wir waren klar die bessere Mannschaft“, sagte Armend Mehmeti, „mit unseren Chancen hätten wir mindestens fünf, sechs Tore machen müssen.“ Die Gegentore seien unnötig oder unglücklich gewesen, auch er zollte dem gegnerischen Torwart großen Respekt. Darüber hinaus habe man auch Pech mit mehreren verweigerten Elfmetern gehabt. Trotz der Sieglos-Serie bleibt Mehmeti optimistisch, die Moral und die Leistung des Teams stimme: „Solange die Mannschaft so spielt, bin ich guter Dinge, dass wir den Bock umstoßen und das Glück bald wieder auf unserer Seite ist.“
Tore: 1:0 Kugiumtzidis (3.), 1:1 Fidler (21.), 2:1 Kugiumtzidis (22.), 3:1 Dietzhausen (73.), 3:2 Fidler (78.), 4:2 Gaxherri (83.), 4:3 Walz (90.)
Besonderes: –
Türkspor Stuttgart – TV Zazenhausen 5:0
„Routiniert und abgezockt“ könnte man den Auftritt von Türkspor gegen den TV Zazenhausen wohl bezeichnen: Ein klares 5:0, keine gelben Karten auf beiden Seiten und ein Liga-Toptorjäger, der die persönliche Torausbeute ins Zweistellige schraubte (10 Tore). Beim Spitzenreiter ist man rundum zufrieden mit dem eigenen Auftritt, betonte der spielende Co-Trainer Fatih Kalkan, der auch selbst auf dem Platz stand. „Unsere Stärken, wie Ballbesitz, Gegenpressing und Schnittbälle auf die Flügelspieler, das hat alles so funktioniert, wie wir es erwarten.“ In Euphorie scheint aber niemand zu verfallen, auch Kalkan bleibt mit Blick auf die nächste Partie gegen die SG Untertürkheim nüchtern: „Jedes Spiel ist schwierig in dieser Liga“, sagte der Abwehrspieler, „es sind 90 Minuten, der Ball ist rund, alles ist möglich.“
Auch bei den Zazenhausenern setzt sich somit die Sieglos-Serie fort, es ist die mittlerweile fünfte Partie ohne den ersehnten Dreier. Gäste-Coach Armando Traini blieb im Anschluss aber nüchtern: „Am Ende sind das nicht die Spiele, in denen wir Punkten müssen.“ Eine persönliche Erkenntnis aus dem Spiel gegen den Spitzenreiter: „Türkspor gehört nicht in die Kreisliga – im positiven Sinne.“
Was für ein individuelles Potenzial in deren Kader stecke, zeigte sich vor allem beim 2:0 durch den Doppelpacker und aktuellen Toptorjäger der Liga, Erdem Akcan: „Eine kurze Bewegung, dann aus dem Halbfeld ein absolutes Traumtor perfekt ins Eck, das kannst du nicht verteidigen.“ Insgesamt sei der Sieg natürlich verdient gewesen, Traini haderte aber ein wenig mit der eigenen Chancenverwertung: „Wenn wir so eiskalt sind wie Türkspor, geht es vielleicht mit einem Unentschieden in die Halbzeit.“ Der Blick richtet sich derweil auf die nächste Partie, wo mit OFK Beograd eine weitere Mannschaft mit erlesenem Kader wartet.
Tore: 1:0 Capar (6.), 2:0 Akcan (35.), 3:0 Delgir (44.), 4:0 Akcan (55.), Daniel Bosnjak (87.)
Besonderes: –
SV Prag – MTV Stuttgart II 2:0
Mit dem 2:0 gegen den MTV Stuttgart II sicherten die Prager ihren Platz im stabilen Mittelfeld, befinden sich jetzt auf Rang sieben – und da fühlt sich die Heimelf ziemlich wohl. „Wir konnten uns nach unten ein wenig absetzen, haben jetzt ein ganz gutes Polster auf die Abstiegsplätze“, so der Trainer des SV Prag, Frederik Bruder. Zu verdanken habe man das einer soliden Leistung und wichtigen drei Punkten. Er sah eine konzentrierte Partie seiner Elf, aber auch keinen „hochverdienten Sieg“ – nicht mehr, nicht weniger. Der MTV sei ein spielstarkes Team, das wegen des vorletzten Tabellenplatzes nicht unterschätzt werden dürfe – was den Pragern am Sonntag gelang.
Dass man in der Liga spielerisch mithalten könne, das sieht David Forderer, Co-Trainer beim MTV Stuttgart II genauso. „Die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir mindestens auf Augenhöhe sind“, so Forderer, „aktuell ist aber unsere Chancenverwertung zu schlecht, um in der Liga bestehen zu können.“ Hatte man die geplante Nachholpartie gegen Türkspor am Mittwoch wegen Personalmangels absagen müssen, sah die Lage gegen den SV Prag schon etwas besser aus, aber: „Es fehlen vor allem die Führungsspieler, viele sind verletzt oder angeschlagen“, sagte Forderer, „so extrem wie es gerade ist, damit hätten wir nie gerechnet.“ Am kommenden Sonntag empfängt man den Tabellenletzten zum Kellerduell. „Das Spiel zu gewinnen ist Pflicht, da müssen drei Punkte her“, stellte der Co-Trainer klar.
Tore: 1:0 Kress (35.), 2:0 Kress (82.)
Besonderes: –
TB Untertürkheim – PSV Stuttgart 2:1
Eine Serie der ungewöhnlichen Art setzte sich für den TB Untertürkheim im Spiel gegen den PSV Stuttgart fort: Seit Spieltag eins an wechseln sich Sieg und Niederlage höchst zuverlässig ab. Nach der Pleite gegen den TV89 Zuffenhausen am vorigen Sonntag war also gegen den PSV Stuttgart wieder der Dreier dran. „Ich hoffe, wir können diesen Trend beenden und mal zwei Spiele in Folge gewinnen“, lachte der Trainer der Untertürkheimer, Ivo Ilijasevic, der ein „sehr turbulentes, sehr kraftvolles Spiel“ sah. Mit dem Pausenpfiff kassierte sein Abwehrspieler, Nikolaj Galicin, die berechtigte, rote Karte, trotzdem kam man mit dem schnellen 2:0 aus der Pause (52.). Torschütze und Doppelpacker war Sandro Vukic, der in den vergangenen Wochen teils beim Training und bei Spielen gefehlt hatte, da er als Security auf dem Cannstatter Wasen arbeitete.
Für Sicherheit sorgte während des Spiels auch Schlussmann Marcel Janik, der mit glänzenden Paraden seinen Stellenwert für die Mannschaft unterstrich und von Ilijasevic in höchsten Tönen gelobt wird: „Für mich ist er der beste Torhüter der Liga.“
Von einem turbulenten Spiel wollte Reiner Laun, Spielleiter der Gäste, nicht sprechen, aber: „Es war ein sehr enges Spiel.“ Die Ballbesitzanteile seien deutlich auf der eigenen Seite gelegen, während der Gegner aus wenig Chancen zwei Tore gemacht habe. „Wir haben das Spiel dominiert, aber uns hat die Durchschlagskraft gefehlt“, so Laun, der mit einem Unentschieden zufrieden gewesen wäre. Die eigenen Probleme sah er bei einer teils unkonzentrierten Abwehrleistung und wichtigen Stammkräften, die zurzeit fehlen. Gegen den favorisierten TV89 Zuffenhausen am nächsten Spieltag komme man zwar nicht unbedingt mit breiter Brust, aber Angst habe man vor keinem Gegner, und: „Wir haben schon gezeigt, dass wir uns gegen starke Gegner steigern können.“
Tore: 1:0 Vukic (38.), 2:0 Vukic (51.), 2:1 Koc (60.)
Besonderes: Rote Karte für Galicin (45.+3, Untertürkheim)