Fußball-Kreisliga, Staffel 1 Auf Meisterjubel folgt Relegationsverzicht
Triumphal setzt der „ewige Zweite“ dem Fluch ein Ende. Indes zieht Türkspor überraschend seine Relegationsteilnahme zurück. Lachender Dritter ist der SSV Zuffenhausen.
Triumphal setzt der „ewige Zweite“ dem Fluch ein Ende. Indes zieht Türkspor überraschend seine Relegationsteilnahme zurück. Lachender Dritter ist der SSV Zuffenhausen.
Da ist das Ding! Mit einem Schützenfest katapultiert sich der ASV Botnang in die Bezirksliga und macht die vergangenen drei Spielzeiten vergessen. Für die größte Überraschung des Wochenendes sorgt dagegen Türkspor: Der Ligavize verzichtet auf die Aufstiegsspiele und überlässt damit dem SSV Zuffenhausen die Chance, doch noch in die Bezirksliga einzuziehen. Derweil feuert der Rest der ersten Fußball-Kreisliga-A-Staffel Stuttgart/Böblingen aus allen Rohren. Per Klatsche müssen nunmehr auch der PSV Stuttgart und der MTV Stuttgart II den Gang in die Kreisliga B antreten. Der Blick auf die Begegnungen des vorletzten Spieltags.
Es wurde spät am Abend des 1. Juni 2025. Ein Datum, das sich so manch einer an der Furtwänglerstraße rot im Kalender markieren dürfte. Nach 15 Jahren ist es tatsächlich geschafft: Der ASV Botnang kehrt in die Bezirksliga zurück. Die große Meisterparty hatte bereits auf dem heimischen Rasen begonnen. Mit 8:1 fegten die Botnanger die Gäste vom Feld. Bis morgens um halb drei feierte der ein oder andere den Triumph. Für Alexander Schweizer, jetzt frisch gebackener Meistercoach, war rund eine Stunde früher Schluss. Denn am nächsten Tag ging der Flieger. Wohin? Na klar, nach Mallorca, allerdings mit der Familie. „Der Abend zehrt noch, es war völlige Ekstase“, meldet sich der 34-Jährige bereits auf der Insel. Bis seine feierwütigen Teamkollegen nachkommen, dauert es noch etwas. Zum letzten Saisonspiel gegen den MTV II am nächsten Samstag wird er morgens zurückkehren, nur um am Sonntag – elf seiner Kicker im Gepäck – wieder nach Malle zu fliegen.
Die Erklärung: Der Coach kann sich die Meisterfeier nicht entgehen lassen. „Ich hab’ den Urlaub bereits im Winter gebucht, als wir noch dachten, es wird die Relegation“, führt er aus. Unverhofft, aber am Ende schwer verdient, schaffte die Mannschaft jetzt also ihr Meisterstück. „Ich habe unzählige Nachrichten auf dem Handy, ich komme gar nicht hinterher.“ Ein ganz besonderer Gratulant: Daniel Bosnjak, Spieler des ärgsten Konkurrenten Türkspor, dessen Saison wegen eines Kreuzbandrisses frühzeitig beendet wurde. „Das hat mich wirklich gefreut“, sagt Schweizer mit schwerer Zunge – ob von der feuchtfröhlichen Nacht zuvor oder aus Rührung, sei mal dahingestellt.
Auf der anderen Seite werden die Zuffenhausener also zum erhofften Steigbügel in Richtung Bezirksliga. Deren einziges Trostpflaster: „Das schönste der neun Tore kam von uns“, sagt Trainer Yavuz Tepegöz mit einem Augenzwinkern. Beim Stand von 0:2 ließ Sergio Mavinga zwei Botnanger stehen und schweißte den Ball aus rund 25 Metern links oben in den Winkel. „Kategorie: Tor der Saison“, kommentiert der Coach. Er selbst kam in seinem vorletzten Spiel für Zuffenhausen zu seinem Torwart-Debüt. Weil Keeper Antonios Tsiouralis verletzt vom Feld musste, wechselte sich Tepegöz in der 69. Minute kurzerhand selbst ein und zeigte mehrere Paraden. Dass er am Ende noch fünf Tore kassierte? „Die waren natürlich alle unhaltbar“, sagt er lachend. Auch wenn das Ergebnis angesichts des Spielverlaufs deutlich zu hoch ausgefallen sei, gratuliert er dem Gegner zur Meisterschaft: „Nach all den Jahren haben sie es sich mehr als verdient.“
Tore: 1:0 Saager (9.), 2:0 Schweizer (26.), 2:1 Mavinga (50.), 3:1 Ilhan (68., Handelfmeter), 4:1 Schweizer (77.), 5:1 Schweizer (81.), 6:1 Ceesay (87.), 7:1 Ilhan (89.), 8:1 Schweizer (90.).
Besonderes: –
Türkspor kassiert die nächste Pleite, die aber viel wichtigere Nachricht: Der Tabellenvize hat mit sofortiger Wirkung die eigene Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zurückgezogen. Der Grund: eine äußerst angespannte Kadersituation durch zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle. „Der Vorstand hat dann entschieden, nicht anzutreten und den Platz dem SSV Zuffenhausen zu überlassen“, führt Trainer Memik Erdogan aus. Der eigene Fokus liegt längst auf der kommenden Spielzeit, dann erneut in der Kreisliga A. „Wir wollen die Saison positiv abschließen und Kraft für die neue Saison tanken.“
Indes zeigt er sich gegenüber dem großen Konkurrenten im Meisterduell als fairer Verlierer: „Glückwunsch an Botnang. Sie haben aus ihren Mitteln das Maximum herausgeholt und sind verdienter Meister.“ Der Trainer weiß die eigene Saison so einzuordnen: „In der Hinrunde haben wir unser Ziel, schönen Fußball zu spielen, erreicht. Wenn man dann ganz oben steht, will man aber natürlich alles mitnehmen. Das ist uns in der Rückrunde nicht gelungen.“ Die lange scheinbar sichere Meisterschaft wurde am Ende doch noch aus der Hand gegeben, weil Türkspor nach der Winterpause nicht mehr richtig in Tritt kam. Nach der jüngsten Pleite gegen die Prager ist klar: „Die Luft ist raus, deswegen habe ich die Niederlage schon erwartet, aber nicht unbedingt in der Höhe“, sagt Erdogan.
Indes schreiten die Kaderarbeiten voran. Mit dem 23-jährigen Farzad Akbari schließt sich nach Emir Dogansoy, Elmedin Sovtić und Emre Tüter auch ein vierter Perspektiv-Spieler vom Stuttgarter SC an. Verlassen werden den Verein Zinar Akinci und Philipp Wildermuth (beide Fußballpause), außerdem vermutlich Philip Hodak (Umzug).
Die Prager feiern dagegen dank Doppelpacker Paul Kress und allen voran Otis Raiser, der gleich dreimal traf, den deutlichen Überraschungstriumph. Das Saisonziel vom Klassenverbleib hat der Aufsteiger bereits vor mehreren Wochen erreicht.
Tore: 1:0 Kress (4.), 2:0 Raiser (23.), 3:0 Raiser (51.), 4:0 Raiser (80.), 4:1 Capar (87.), 5:1 Kress (88.).
Besonderes: –
Wer hätte das gedacht? Der SSV Zuffenhausen steht also unverhofft in der Relegation und wird die erste Runde am 14. Juni gegen den Türk. SV Herrenberg bestreiten. Das Problem: „Eigentlich ist es kein guter Zeitpunkt, viele Spieler sind im Urlaub“, erzählt Zuffenhausens Co-Trainer Nevzat Dursun. Schon seit Wochen stand das Endresultat der aktuellen Punkterunde, der dritte Platz, fest. Jetzt also die überraschende Saison-Zugabe. „Wir hatten mit der Saison schon abgeschlossen, jetzt müssen wir neue Motivation finden.“ In Anbetracht der Kadersituation und auch aufgrund der deutlich weiteren Anfahrtswege, die die Bezirksliga mit sich bringt, ist die Begeisterung noch etwas verhalten. Dursun stellt aber klar:„Mental müssen wir uns jetzt beweisen oder wir gehören wirklich in die Kreisliga A. So eine Chance kriegen wir vielleicht nie wieder.“
Derweil hat er für den Gegner vom Wochenende lobende Worte übrig: „Das war ganz sicher keine Absteigermannschaft gestern. Der MTV hat 90 Minuten gekämpft und war teilweise besser als wir. Ich verstehe nicht, wie sie da unten landen konnten.“
Am Ende ist die Elf vom Kräherwald aber eben genau das: Ein Absteiger, der mit wehenden Fahnen untergeht. Nach dem SV Sillenbuch II, der SG Untertürkheim und dem PSV Stuttgart ist der MTV II die vierte und letzte Mannschaft im Bunde, die den Gang in die Kreisliga B antreten muss – die direkte Retoure für den letztjährigen Aufsteiger also. „Die Partie war ein Spiegelbild der ganzen Saison. Wir nutzen die Chancen nicht, machen individuelle Fehler und kriegen ein klares Abseitstor“, hadert Co-Trainer David Forderer. Für die kommende Spielzeit ist die Vorgabe klar: Ziel ist der direkte Wiederaufstieg. Zuvor wird sich im Kader noch einiges tun. „Wir werden uns von mehreren Spielern trennen und auf Jungs setzen, die konstant im Training und zu den Spielen erscheinen.“ Aus dem Keller der Tabelle sendet Forderer Grüße in Richtung deren Spitze: „Gratulation an Botnang, nach den bitteren letzten Jahren haben sie es sich wirklich verdient.“
Tore: 1:0 Klose (17.), 1:1 Lauser (21., Eigentor), 2:1 Surasi Hamld (25.), 3:1 Klose (33.), 4:1 Surasi Hamld (37.), 4:2 Muschalle (49.), 5:2 Amankuah-Gyamfi (66.).
Besonderes: –
Das erste Etappenziel ist erreicht. Die Zazenhausener sichern den Relegationsplatz und halten die Hoffnung auf den Klassenverbleib am Leben. Für eben jenes Vorhaben wurde Andreas Kulow Anfang April aus der Fußballrente geholt. Die Prämisse: Im Sommer ist Schluss, so oder so. Mit dem jetzt dritten Sieg in Folge führte der Coach den Verein aus der direkten Abstiegszone. „Ich bin froh, dass wir den Relegationsplatz jetzt schon fix gemacht haben und mit dieser Sicherheit in den letzten Spieltag gehen können“, erzählt der Coach. Freilich weiß er auch: „Wir haben uns zwar hinten rausgearbeitet, aber ein Erfolg ist es erst, wenn wir auch die Klasse halten.“ Gegen wen die Relegationsspiele stattfinden werden, bleibt noch abzuwarten. Sicher ist, dass sich das Engagement des „Feuerwehrmanns“ noch um ein paar Wochen verlängern wird.
Auf der anderen Seite muss Wests Coach Benedikt Goos eingestehen: „Wir fiebern der Sommerpause entgegen.“ Für das sportlich unbedeutende Spiel gegen Zazenhausen fiel es denkbar schwer, eine ausreichende Belegschaft zu mobilisieren. „Es haben 18 Leute gefehlt und wir mussten das Team mit der halben zweiten Mannschaft auffüllen.“ Zahlreiche Verletzte aber auch eine Studienfahrt sorgten für die Ausfälle. „Dadurch waren wir spielerisch sehr limitiert, aber ich kann den Jungs keine Vorwürfe machen“, sagt Goos. Nunmehr steht für den Tabellenzehnten die sechste Pleite in den vergangenen sieben Spielen zu Buche. „Es steckt gerade massiv der Wurm drin und die Luft ist raus“, weiß der Coach.
Tore: 0:1 Poschner (3.), 0:2 Zirdum (29.), 0:3 Belschner (66.), 0:4 Poschner (78.), 1:4 Goos (90.).
Besonderes: –
Sang und klanglos steigt der PSV in die Kreisliga B ab. Zur Saison noch hochgehandelt und nach zuletzt drei Spielzeiten mit Platz drei als Endresultat, steht den „Polizisten“ im Sommer ein Umbruch bevor. „Die Mannschaft ist etwas in die Jahre gekommen“, weiß auch Coach Avdo Smajic, der die Situation auch als Chance sieht: „Wir müssen den Abstieg als Neuanfang nutzen.“ Stand jetzt wird er selbst den Cannstattern erhalten bleiben, finale Gespräch sind aber erst für die kommenden Tage geplant. Übernommen hatte er das Team in der Winterpause, nach einer desolaten ersten Saisonhälfte. „In der Hinrunde wurden zu wenige Punkte gemacht, so einfach ist das“, erläutert Smajic, „was aber in der Rückrunde schief ging, kann ich mir nicht so recht erklären.“ Hatte er noch einen starken Einstand als Coach hingelegt und fünf Siege in den ersten sechs Spielen gefeiert, ging es seitdem steil bergab. Verletzungsausfälle, aber auch fehlende Motivation bei dem ein oder anderen nennt er als Gründe. „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen und nach vorne schauen“, konstatiert Smajic.
Feierlaune indes beim Gegner, der den PSV vom Platz fegte und damit auf den fünften Tabellenrang vorrückt? Mitnichten. Trainer Armend Mehmeti hat eine gespaltene Meinung zum Spiel: „Auf dem Papier war es deutlich, aber der Großteil der zweiten Spielhälfte hat mir überhaupt nicht gefallen.“ Nach der Gelb-Roten für den gegnerischen Dennis Karabulut habe seine eigene Mannschaft beim Stand von 4:1 das Fußballspielen eingestellt. Am Ende steht dennoch ein 6:2 zu Buche, und das in einem tabellarisch irrelevanten Spiel. Für Mehmeti aber kein Grund nachzulassen: „Ich bin ein 100-Prozent-Trainer, deswegen hat mir das nicht gefallen.“ Am Ende weiß er aber auch: „Es war eine grandiose Leistung der Mannschaft in der Rückrunde.“
Tore: 1:0 Ameyaw (7.), 1:1 Zürn (15., Eigentor), 1:2 Nasser (18.), 1:3 Wallaschek (28.), 1:4 Iudica (33.), 2:4 Engelfried (43.), 2:5 Nasser (81.), 2:6 Bylykbashi (90.+1).
Besonderes: Gelb-Rot für PSV-Akteur Karabulut (37.).
Den Klassenverbleib seit mehreren Wochen in der Tasche, kann der Aufsteiger das Kreisliga A-Dasein genießen. So wie gegen Beograd. „Die erste Halbzeit war eine unserer besten der Saison, man hat gemerkt, dass die Jungs keinen Druck haben und befreit aufspielen können“, erzählt Philip Baltsios, Trainer der Weilimdorfer, und unterstreicht: „Beide Mannschaften hatten Bock, niemand hat das Spiel abgeschenkt.“ Den frühen Doppelpack von Weilimdorfs Nikola Marinovic konterte in Hälfte zwei Nikola Lakovic per Foulelfmeter für die Gäste, die fortan besser im Spiel waren. Baltsios Fazit: „Über ein Unentschieden hätten wir uns nicht beschwert, aber der Sieg war auch nicht unverdient.“
Sein Gegenüber, Beograds Trainer Bojan Nikolic, stellt nach der Partie klar: „Weilimdorf hat verdient gewonnen. Ein paar von unseren Jungs haben das Spiel nicht besonders ernst genommen.“ Für den Tabellenvierten geht es aktuell darum, die Weichen für die kommende Saison zu stellen. Die Gespräche laufen, auch hinter dem Coach selbst stehen noch Fragezeichen. Klar ist allerdings der vorläufige Abgang von Ivan Percobic, der studienbedingt zumindest ein halbes Jahr fehlen wird.
Tore: 1:0 Marinovic (15.), 2:0 Marinovic (21.), 2:1 Lakovic (50., Foulelfmeter).
Besonderes: –
Die Saison mag für beide Mannschaften gelaufen sein, doch Derby ist eben Derby. „Es war ein wichtiger Sieg für uns persönlich“, sagt TBU-Trainer Ivo Ilijasevic. „Wir haben jetzt drei von vier Derbys und unser letztes Heimspiel gewonnen, das ist ein gutes Gefühl.“ Gegen die Uhlbacher sah der Coach des Staffel-Achten einen völlig verdienten Sieg, auch wenn der eigene Last-Minute-Treffer zum Sieg – eine Bogenlampe von der Strafraumecke durch Ricardo Texeira de Cunha – glücklich zustande kam.
Auch Gäste-Trainer Tim Wagner schätzte die Untertürkheimer im Spiel „als einen Ticken besser“ ein, hätte das 2:2 vor dem De-Cunha-Kunstschuss aber als gerechteres Ergebnis unterschrieben. Zu hoch wollte er die Pleite freilich nicht hängen: „Die Saison ist gelaufen, wir freuen uns jetzt auf den letzten Spieltag daheim.“ An jenem treten die Seinen gegen den PSV an. Im Anschluss wird gegrillt, danach soll die Saison bei der Uhlbacher Weinwanderung ausklingen und werden zwei Abschiede gefeiert: Wagner selbst beendet seine Trainerkarriere aufgrund beruflicher Neuorientierung. Indes hängt auch der 34-jährige Mittelfeldspieler Andre Rathfelder, der gegen den TBU das zwischenzeitliche 2:2 erzielte, familiär und altersbedingt die Fußballschuhe an den Nagel. „Das ein oder andere Viertele aus der Vereinskasse trinken, das hat doch was“, sagt Wagner gut gelaunt, der zugleich dem frisch gebackenen Meister gratuliert: „Herzlichen Glückwunsch vom TSV Uhlbach, endlich habt ihr es geschafft.“
Tore: 1:0 Buckenberger (6.), 1:1 Metzger (13.), 2:1 Riess-Morales (72.), 2:2 Rathfelder (76.), 3:2 Da Cunha (90.).
Besonderes:
Im vorletzten Saisonspiel ließen es die beiden Absteiger noch einmal richtig krachen. Mit 5:6 sorgten die Mannschaften für die torreichste Partie an diesem torreichen Kreisliga-Sonntag. Unter anderem schnürte Robin Wittmann in der zweiten Hälfte einen Hattrick, während bei den Gastgebern Alex Ersing doppelt erfolgreich war.
Tore: 0:1 Mourzidis (20.), 0:2 Hinz (33.), 1:2 Hering (43.), 1:3 Ünlüyol (50.), 2:3 Ersing (53.), 3:3 Thiel (55.), 3:4 Wittmann (66., Foulelfmeter), 3:5 Wittmann (79., Foulelfmeter), 4:5 Ersing (85.), 5:5 Beckmann (87.), 5:6 Wittmann (90.+3).
Besonderes: –