Fußball Landesliga Der TSV Heimerdingen will sich im Derby nicht verstecken
Zweiter gegen Neunter: Der TSV Heimerdingen spielt im Derby bei der SKV Rutesheim zwar die Rolle des Underdogs – doch die Leistungskurve beim Team zeigt klar nach oben.
Zweiter gegen Neunter: Der TSV Heimerdingen spielt im Derby bei der SKV Rutesheim zwar die Rolle des Underdogs – doch die Leistungskurve beim Team zeigt klar nach oben.
Die unglückliche Niederlage gegen den TSV Ilshofen (1:2) hat der TSV Heimerdingen verdaut, die Stimmung in der Mannschaft ist gut, denn „unsere Leistungskurve zeigt klar nach oben“, betont Sportdirektor Daniel Riffert vor dem Derby am Freitagabend (19 Uhr) bei der SKV Rutesheim.
Dass das Team des scheidenden Trainers Markus Koch auf den Tabellenzweiten trifft, sorgt nicht für Schnappatmung, schließlich hat der TSV in diesem Jahr mehrfach gegen Clubs gepunktet, die sich in oberen Liga-Regionen aufhielten. „Wir werden uns nicht verstecken und mutig auftreten“, betont Riffert, „wir müssen an den Erfolg glauben.“
Der Verbandsliga-Absteiger hat sich gefunden und profitiert vor allem von der Rückkehr der lange verletzten Martin Kuchtanin und Filip Milos, die dem Defensivverbund Sicherheit geben. Vielleicht kehrt im Rutesheimer Sportpark Bühl eine weitere ehemalige Stammkraft zurück – Flügelflitzer Robin Reichardt ist wieder beschwerdefrei und einsatzbereit. „Das würde uns zusätzliche Optionen eröffnen“, sagt Daniel Riffert.
Die Brisanz eines Derbys wird gewürzt, weil beide Teams die Punkte dringend benötigen – die SKV, um im Aufstiegsrennen nicht weiter an Boden zu verlieren, der TSV, um nicht erneut ins tiefe Abstiegsschlamassel zu rutschen. „Da muss man keinen extra motivieren“, sagt der Sportdirektor.