Fußball Landesliga Drei Clubs mit Weihnachtswunsch: Mit einem Sieg in die Winterpause
Die SKV Rutesheim, der SV Leonberg/Eltingen und der TSV Heimerdingen stehen am letzten Landesliga-Spieltag 2025 vor unterschiedliche schwierigen Aufgaben.
Die SKV Rutesheim, der SV Leonberg/Eltingen und der TSV Heimerdingen stehen am letzten Landesliga-Spieltag 2025 vor unterschiedliche schwierigen Aufgaben.
Mit einer Niederlage will sich kein Club in die Winterpause verabschieden. „Das bleibt immer in den Trikots hängen“, sagt Trainer Christopher Baake. Die Fußballer der SKV Rutesheim haben die vermeintlich leichteste Aufgabe: Schlusslicht SGM Krumme Ebene am Neckar kommt am Samstag (14.30 Uhr) in den Sportpark Bühl.
Schon auf des Gegners Platz im Hinspiel gab es einen 5:0-Erfolg. „Trotzdem wird bei uns keiner die SGM unterschätzen. Dass es in der Liga keine schlechten Mannschaften gibt, hat ja zuletzt eindrucksvoll der GSV Pleidelsheim mit seiner Serie gezeigt“, mahnt SKV-Coach Baake.
Dass der Tabellenletzte trotz sieben Niederlagen in Folge Fußball spielen kann, hat er bei den Siegen gegen den SV Leonberg/Eltingen und bei der Spvgg Satteldorf gezeigt. „Die SGM hat ein paar sehr robuste Jungs, da werden wir vor allem bei Standards aufpassen müssen“, mahnt der Rutesheimer Coach, der zu Geduld aufruft. „Auch wenn es nach 60 Minuten noch 0:0 steht, dürfen wir nicht in Hektik verfallen. Irgendwann werden wir unsere Chancen bekommen“, ist er überzeugt. Dazu beitragen kann auch wieder Jay Niko Kiloko, der vergangene Woche beruflich verhindert war.
Mit dem zwölften Saisonsieg könnten die Rutesheimer sogar als Tabellenführer in die Winterpause gehen – je nachdem, ob das vergangene Woche ausgefallene Spiel des FV Löchgau in Neckarsulm noch in diesem Jahr nachgeholt wird oder nicht. „Das ist für uns aber zweitrangig“, betont Baake. Wichtig sei allein mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen.
Darauf hofft auch Trainer Robert Gitschier mit dem SV Leonberg/Eltingen. In den letzten Begegnungen gegen Öhringen (0:1) und in Weinstadt (1:4) gingen die Gelb-Schwarzen erstmals zweimal in Folge als Verlierer vom Platz. „Für uns als Aufsteiger war es völlig klar, dass so etwas einmal kommen wird“, hält Gitschier den Ball bewusst flach. Zumal die beiden Niederlagen ihre Gründe hatten, da wichtige Spieler fehlten. Gitschier betont zwar stets, dass sein Kader groß genug sei, „aber einen Marco Seufert kann man nicht 1:1 ersetzen“, relativiert er.
In Weinstadt war es ein Quartett, das nicht zur Verfügung stand: Neben Seufert und dem erkrankten Joshua Trefz fehlten Sturmtank Patrik Hofmann und Marvin Hampel urlaubsbedingt. „Das sind alles Typen, die auf dem Platz auf ein Spiel Einfluss nehmen können“, meint Gitschier. Beim letzten Spiel des Jahres am Samstag (14 Uhr) beim TSV Ilshofen sind bis auf Marvin Hampel wieder alle dabei – Hofmann kehrt allerdings erst am Freitag aus dem Urlaub zurück.
„Das heißt nicht, dass wir automatisch gewinnen. Ilshofen hat seit dem Trainerwechsel in sieben Spielen nicht mehr verloren und ist in guter Form wie Weinstadt“, betont der SV-Trainer. Auch gegen die Spitzenteams Rutesheim und Löchgau hätten die Ilshofener gepunktet. Gitschier erwartet ein offenes Spiel, bei dem es nicht um schönen Fußball, sondern um „Ackern und Mentalität“ gehe. „Wir wollen das Weinstadt-Spiel vergessen zu machen, Ilshofen das 0:3 aus dem Hinspiel“, sagt der SV-Coach.
Vor einer schweren Aufgabe für einen guten Eindruck steht der TSV Heimerdingen. Allein schon deshalb, weil am Samstag (14.30 Uhr) bei der Sportunion Neckarsulm ein Auswärtsspiel ansteht. Während es aus den letzten vier Heimspielen zehn von zwölf möglichen Punkten gab, gingen die Grün-Weißen bei den letzten fünf Auswärtsauftritten fünfmal als Verlierer vom Platz.
„Da dürfen wir keinen Gedanken daran verschwenden“, fordert TSV-Trainer Markus Koch, der die SU bei ihrem letzten Auswärtsspiel in Schorndorf beobachtet hat. „Da haben sie zwar 0:4 verloren, aber vor allem in der ersten Hälfte eine sehr starke Leistung geboten“, erklärt der Heimerdinger Coach. Eine solche bot sein Team im Hinspiel, das dennoch auf eigenem Platz 1:2 verloren ging. „Daran hatten wir einige Zeit zu knabbern“, weiß Koch noch gut. Aufpassen müssen die Grün-Weißen vor allem auf den dritt- und regionalligaerfahrenen Mattia Trianni.