Fußball-Landesliga: MTV Stuttgart Trainer fordert – Team liefert
Der MTV Stuttgart zeigt sich beim 1:1 gegen den VfL Sindelfingen stark verbessert und vor allem engagierter – ganz zur Freude von Björn Lorer.
Der MTV Stuttgart zeigt sich beim 1:1 gegen den VfL Sindelfingen stark verbessert und vor allem engagierter – ganz zur Freude von Björn Lorer.
Nach dem schwachen Auftritt in Neuhausen (0:2) vor einer Woche hat beim Fußball-Landesligisten MTV Stuttgart die Rehabilitierung ganz gut geklappt. Zwar gab es mit dem 1:1 gegen den VfL Sindelfingen „nur“ eine Punkteteilung, allerdings gab es vom Trainer Björn Lorer diesmal ein Lob für seine Jungs: „Heute bin ich rundum zufrieden. Die Einstellung und das Engagement haben mir deutlich besser gefallen als vergangene Woche“, meinte er.
Gegen die „Mannschaft der Stunde“ in der Liga, die den Auftritt am Kräherwald mitgerechnet, nun 14 von 18 möglichen Punkten aus den vergangenen sechs Spielen geholt hat und dabei ungeschlagen geblieben ist, gab es für die Gastgeber zunächst einen Schreckmoment: Nach elf Minuten gingen die Mercedes-Städter durch Gianluca Gamuzza in Führung und Lorer musste eingestehen, dass ihm für einen Moment etwas bange wurde.
Seine Mannschaft reagierte aber gut auf den Rückstand, erspielte sich ein Übergewicht im Spiel und glich schließlich kurz nach der Pause per Kopfball durch Vanja Lukic (56.) nach einer Ecke von Mert Özocak aus.
In der Folge hatten beide Teams noch jeweils zwei Chancen, um sich den Dreier zu sichern: Unter anderem scheiterte aufseiten der Hausherren Mert Özocak am Gästekeeper Maurice Zivny und der Comebacker Raphael Hahn zielte aus 30 Metern Entfernung nur knapp am Tor vorbei. Durch das Remis bleibt die Lorer-Truppe auf Tabellenplatz zehn.
Diese Auszeichnung verdiente sich der Torschütze Vanja Lukic (Nominierung 1) mit einem unermüdlichen Engagement als alleinige Sturmspitze. Neben dem 1:1 erarbeitete er sich noch ein paar weitere ordentliche Chancen.
MTV Stuttgart: Boroni – Haist, Sufaj, Mägerle, Wiese (46. Janzen) – Graham (69. Dominik Hug), Özocak, Primorac, Dougarmagi (62. Triantafillou) – Flach (87. Loparco) - Lukic (74. Hahn)
VfL Sindelfingen: Zivny – Schluckenböhmer (72. Kilinc), Brendle, Kasikci (85. Deskaj), Horny - Gamuzza, Kubitzsch, Bakacs (68. Briedma-Andrades), Molitor – Simao (78. Nils Beurenmeister), Ademi.